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Brighton 2017 part 2

Hallo meine Lieben ❤

(Ich entschuldige mich bereits für all die Rechtschreibe und Grammatikfehler!)

Jetzt bin ich bereits eine Woche hier. Den ersten Schock habe ich hinter mir und nun lebe ich mein Leben halt in England.

Ich freu mich schon nach Hause zu gehen, denn ich habe Heimweh nach Tiago. Jedoch würde ich trotzdem noch gerne etwas länger bleiben!

Christinna, das Mädchen von Dänemark und ich haben einen sehr guten Draht zu einander. Ich bin froh, dass wir beide nicht so kompliziert sind und relativ ähnlich ticken.

Tag 4 – Der erste Tag auf der Abteilung, Chaos

Heute hatte ich meinen ersten Tag auf der AMU-Abteilung (Akute Medizin Abteilung). Natürlich mussten wir früh aufstehen: 05.40 Uhr, wir machten uns bereit und verliessen das Haus um 06.25 Uhr wo wir dann den Bus nahmen. Leider fanden wir nicht die richtige Busstation und ganz nach oben zum Spital zu gelangen, somit mussten wir hoch marschieren.

Angekommen trennten sich unsere wege. Ratet mal wer verloren ging. Ja, ich. Nun stand ich da vor einer verschlossenen Tür. Am liebsten wäre ich nach Hause gegangen. Doch dann lief ich mal in die andere Richtung.
Auf einmal traf ich auf eine Pflegende, fragte sie nach dem Weg und ging weiter, der nächste Pflegende war auch schon da. Diesen fragte ich auch wo ich lang muss. Er zeigte mir einen Umkleideraum.

Ich betrat den kleinen, schmutzigen Raum. Es hatte viele Schliessfächer drinn, da hätten vielleicht drei Personen neben einander Platz, wenn sie sich zusammenquetschen. Also, eng.

Ich zog mich um und wieder ging ich verloren. Mein Orientierungssinn ist eine Katastrophe.

Als ich auf der Abteilung landete fand direkt der Rapport statt. Ich bekam einen Plan von der Abteilung, ich konnte vielem sogar folgen. Trotzdem merkte ich die ganze Zeit, dass es eine andere Sprache ist, welche ich nicht als Muttersprache spreche.

Zusammen mit der Abteilungsschwester hörte ich noch den ganzen Rapport von der Spätschicht/Nachtwache, anschliessend zeigte sie mir einige Dinge; die Ordner, wer welche Farbe trägt, das Observation Chart for national Early Warning, was bei ihnen das NEWS ist und somit ihnen die Pflegestufe zeigt.

Da es in England zu viele Menschen gibt und zu wenig Platz im Spital, wird die Zeit genausten pro Person gemessen, 12h ist die längste Zeit, welche sie in der Notaufnahme verbringen dürfen, dann müssen sie verlegt werden ins AMU, wo sie dann weitere Stunden auf eine Stationäre Verlegung warten oder sie gehen nach Hause.
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Jeder Patient wird durch einen Vorhang getrennt, welcher auch gezogen wird, wenn die Ärzte auf Visite kommen (Anstatt Paravane).

AMU ist eine gemischte Station, wo alles vorhanden ist; von Krebspatienten, über Herzbeschwerden , zu Rückenschmerzen, Kopfschmerzen.

Studierende Pflegepersonen dürfen keine Medikamente verabreichen, IV legen oder geben, sowie auch nicht Blut abnehmen.

Die Station ist sehr lebendig, die Pflegenden sind immer in Bewegung und kommen kaum dazu eine Pause zu machen oder geschweige dem sich mal zu setzen.

 

 

 

Am Abend war ich k.o. Ich wollte nurnoch schlafen. Ich hatte keinen schluck Wasser getrunken, geschweige dem etwas gegessen. Mein Kopf schmerzte so sehr.

Wir nahmen den Bus nach Hause, machten uns kurz was zu essen, schrieben unsere Arbeiten und gingen dann ins Bett.

Tag 5 – Jeder ist wichtig

Früh morgens machten wir uns wieder auf den Weg zur Arbeit.  Ich fand sogar den Weg zur Abteilung ohne zu fragen. Natürlich lief jedoch meine Lunchbox aus, somit hatte ich einen Fleck, direkt oberhalb von der oberen Tasche am Kasak.

Die Rapportabgabe fand statt und dabei wurde aufmerksam gemacht, dass die pflegenden kein Wort über Politik verlieren dürfen, auch nicht auf Facebook.

Eigentlich hätte ich ins Ambulatorium gehen sollen, jedoch war nicht viel zu tun, somit wurde ich zurück geschickt.

An jenem Tag habe ich versucht nicht nur die Unterschiede, sondern auch die Gemeinsamkeiten zum Gesundheitssystem/Spitalsystem/Alltag in der Schweiz fest zu halten. Ich finde dies wichtig, da man sonst sehr negativ belastet ist über einen Ort.

Den Engländern ist die Kommunikation sehr wichtig. Wichtig ist auch immer wie und wo dass sie kommunizieren (Nie vor dem Patient über Patienten reden). Zudem ist ihnen Höflichkeit etwas vom wichtigsten. Oft benutzen sie „Darling“, „Lovely“, „Sorry“, „Love“ ect. Um miteinander zu sprechen. Sie sind sehr gesprächig unter einander und machen auch viele Witze zusammen (wie wahrscheinlich in jeder Kultur).

Nicht nur die Kommunikation, sondern auch der gegenseitige Respekt ist für sie wichtig. Sie sind, immer freundlich und werden dazu auch „trainiert“ und auch das korrekt sein ist ihnen wichtig. Sie würden niemals zeigen, dass sie wütend sind oder etwas als negativ empfinden.

Hingegen sind Grenzüberschreitungen ein No-Go. Der Berufsbildungsverantwortliche hat eine Sitzung gekanzelt, damit er mit einem Patienten sprechen kann, welcher eine Pflegende Verbal beleidigt hat. Schlussendlich kam die Polizei um die Situation aufzuklären.

Auch Ärzte wurden bereits gefeuert, da man ein solches Verhalten nicht duldet.

Ich und Christinna gingen anschliessend zum Meer, wo wir am Pier entlang spazierten, bis wir dann noch einkaufen gingen und dann nach Hause um zu kochen.

Morgen ist mein letzter Arbeitstag diese Woche, ich bin froh, ich brauch Schlaf.

 

Tag 6 – Englische Schimpfwörter

Über diesen Tag möchte ich nicht wirklich viele Wörter verlieren.

Den ganzen Tag stand ich an einem Bett bei einer Patientin, welche herum schrie, agitiert und aggressiv war. Somit war ich den ganzen Tag dort beschäftigt.

Nach der Arbeit gingen wir wieder am Pier entlang nach Hause, wo wir dann entschieden was wir am Wochenende tun möchten; Shoppen!

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Tag 7 – Die Eichhörnchenflüsterin

Am Freitag waren wir mit der Koordinatorin beim Pavillon hier in Brighton verabredet. Wir begrüssten sie und sie fragte uns, ob wir beireits Eichhörnchen gesehen haben. Wir sagten nein und sie meinte, dass das rufen von Eichhörnchen ihr verstecktes Talent ist. Wir lachten.

Wir spazierten dort etwas im Garten herum und auf einmal machte sie komische Geräusche. Ich musste mich richtig zusammen nehmen, dass ich nicht laut loslache (Christinna übrigens auch, wie sie mir dann im nachhinein sagte).

Wir bekamen einen Eintritt bezahlt um uns den Pavillon von innen an zusehen – wunderschön ists dort drinn! Aussen erinnerts an Indien, innen ist jedoch alles Asiatisch-Inspiriert. Jeder der die Chance hat rein zu gehen – tut es, es lohnt sich! Zudem erfährt man etwas über die Geschichte – was auch immer gut ist.

Als die Tour beendet war, machten wir uns auf den Weg zu einem Rehabilitationscenter. Natürlich hab ich, bis ich zu Hause war, nicht wirklich verstanden wo wir sind.

Zusammen mit einer leitenden Person von dort sahen wir uns alles an und machten uns anschliessend auf den Weg in die Stadt, um uns schonmal etwas um zu sehen.

Am Abend gönnten wir uns eine Pizza.

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Somit war die erste Arbeitswoche beendet.

Ich bin gespannt, wie die zweite Woche wird, ich hoffe die andere Abteilung ist nicht so dunkel wie die, auf der ich war. Zudem hoff ich auch, dass ich bei einer Operation zuschauen kann und auch, dass die Zeit schnell vorbei geht (7.30 Uhr auf der Abteilung stehen zerstört mich)

Bis zum nächsten Post!

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Liebe Grüsse aus Brighton

eure Kai ❤

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London’s calling

Hallo meine Lieben ❤

Ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll, denn irgendwie möchte ich euch sooooo vieles erzählen!

Am liebsten würde ich einen Makeup Haul machen, da ich relativ viele neue Produkte bekommen/gekauft habe – dafür werde ich jedoch dann noch einen separaten Makeup Haul post machen mit reviews :).
Somit fange ich an mit..

Justin Bieber. Ich glaub ich fang gleich mit ihm an.

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Wer hätte es gedacht, aber ich war am letzten Donnerstag, 12.11.2016 tatsächlich am Bieber Konzert.
Und wisst ihr was? Es war toll!

Bisher war ich nie wirklich an einem Pop-Konzert und ich muss sagen, dass es die beste Show war, welche ich jemals gesehen habe. Da wir Sitzplätze hatten (relativ weit oben),hatten wir einen guten Blick über alles.
Es gab auch ganz viele süsse Momente während dem Konzert und ich bin wirklich happy, dass ich (zusammen mit Tiago) ans Konzert gehen durfte!

Das Konzert von ihm dauerte ungefähr 2 Stunden. Schade, dass es so kurz war, jedoch hätte ich auch nicht erwartet, dass es länger geht.

 

Am nächsten Tag war dann die Never Say Die Tour, worauf wir auch bereits lange warteten. Mit Bands wie „Make Them Suffer“ und „Carnifex“ war es das beste Lineup, welches die NSD-Tour bisher hatte.

L O N D O N

Am Samstag geht’s endlich los! Mein lang ersehntes Geburtstagsgeschenk wird endlich eingelöst. Wir fliegen nach London! (Vielen Dank Tiago für das wundervolle Geschenk!)

Ich kann gar nicht in Worte fasse wie aufgeregt das ich bin. Es ist bereits fast zwei Jahre her seit ich das letzte Mal da war (hab ich ja auch bereits schon erwähnt). 20161116_122119000_ios

Wir werden am Samstag Morgen bereits um 06.00 auf den Zug gehen, damit wir den ersten Flug am Morgen erwischen können und bereits um halb zehn Uhr morgens dort sind. OMG ich bin soooooooooooooooooo nervös!
Ich hab solch ’ne Angst, dass wir den Zug verpassen oder etwas mit dem Zug ist, dass es uns nicht rechtzeitig gelingt zum Gate zu kommen. Aber solange mir Tiago gut zuspricht hält sich diese Angst ein bisschen in Grenzen.

Nebst Shopping (Lush, Carnaby Street und Oxford Street wir kommmeeeen)   werden wir natürlich auch 0815 Besichtigungen machen.

  • London Eye (nicht drauf, das ist zu teuer)
  • Big Ben
  • Buckingham Palast
  • Hide Park
  • London Bridge
  • Chinatown
  • King’s Cross (Gleis 9 3/4!)
  • Harry Potter Studios (Falls wir das mit den Tickets zu Stande bekommen)

Gerne würden wir natürlich noch mehr machen, jedoch hatten wir noch gar keine Zeit in Ruhe mal zu schauen was es für Sehenswürdigkeiten gibt. Wie gesagt, meldet euch wenn ihr noch Vorschläge habt.

Da wir, wie ihr vielleicht wisst, noch in der Ausbildung sind, werden wir auch nicht viel von den Freizeitaktivitäten machen können :(. Vielleicht haben wir jedoch am Montagabend noch genug Geld für ein Musical oder Theater.

Mal schauen ob wir’s nach Camden schaffen. Vielleicht werden wir am Samstag Abend in den Underground Club gehen, da dort eine Party sein wird. Mal sehen.

Auf jeden Fall freue ich mich bereits rieeeeesig auf die tollen paar Tage und hoffe, dass ich anschliessend bald wieder hin kann!

Jetzt werde ich mich jedoch in meine Decke einkuscheln und Tee trinken, damit ich wieder fit bin für am Samstag.

Bis dann ❤

eure Kai 🙂

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Unsere erste gemeinsame Wohnung

Hallo meine Lieben ❤

Naja, eigentlich schreibe ich den Beitrag für meinen geliebten Mitbewohner.. alsooo…

Hallo Tiago 🙂 ❤

Heute vor einem Jahr hatte ich fertig gepackt und war sooo nervös.

Ich war wirklich extrem nervös. Bereits 19 Tage zuvor war ich ein Nervenbündel.

Am 05. Oktober machten wir uns auf den Weg in die Stadt in welcher wir nun leben. Du wolltest dir eine Studio-Wohnung ansehen. Sie war klein. Sehr klein. Nicht das richtige für dich. Ich konnte mir auch nicht wirklich vorstellen, jedes Wochenende in dieser kleinen Wohnung zu sitzen.
Zufälligerweise war jedoch Jan (unser Held) auf Facebook aktiv und schrieb uns, dass jemand seine Wohnung, mitten in der Stadt loswerden möchte. Wir machten sofort einen Termin aus und gingen zur Wohnung. Es war liebe auf den ersten Blick.
Ich weiss nicht was über mich kam, dass ich gleich meiner Mum angerufen habe und ihr gesagt habe, dass ich ausziehen werde.
Die Wohnung gehörte uns, per Handschlag.

Wahrscheinlich waren wir nicht die einzigen, welche etwas skeptisch waren. Meine Mum konnte es nicht glauben, dass wir so zentral eine Wohnung fanden, zu so einem tiefen Mietpreis. Niemand glaubte es wirklich. Doch wir zogen trotzdem ein und es war alles perfekt.

Du bist einen Tag vor mir eingezogen, zusammen mit dem riesigen Sofa (danke denen, welche dieses 4 Stockwerke nach oben getragen haben).
Das Sofa, welches dann auch kurze Zeit unser Bett war, da wir keine Lust hatten das Bett aufzubauen. Wir hatten viele Dinge, welche wir all die Stufen herauf getragen haben. Zum Glück hatten wir auch gute Helfer! Stell dir vor wir hätten dies alles alleine hochtragen müssen.

Heute vor einem Jahr war es dann soweit.20161024_083144000_ios Meine Kisten standen bei meiner Mutter zu
Hause alle bereit um abgeholt zu werden. Es waren viele, zu viele Kisten, da ich nicht wirklich ausgemistet hatte, so wie du. Nun stehen all die Kisten seit einem Jahr im Estrich und warten darauf geöffnet zu werden.

Mein Vater, mein Bruder und noch ein Freund von mir halfen uns die Kisten von A nach B zu bringen.

Nach einigen Malen Treppensteigen war es dann geschafft. Ich und all meine Sachen waren zu Hause.

Hiermit möchte ich nochmals allen Helfern danken! Ohne euch hätten wir das nicht geschafft, ohne euch, ohne dich, Jan, hätten wir nie zu dieser Wohnung gefunden – DANKE!

Jetzt leben wir ein Jahr hier. Ein wunderschönes Jahr!
Einige waren skeptisch. Von wegen, dass ich nach einem halben Jahr Beziehung nicht mit dir zusammenziehen kann, das dies nicht hält. Das wir uns nur auf die Nerven gehen würden (Mach ich auch).

Aber ich habe es keine Sekunde bereut. Es war eine der besten Entscheidungen welche ich treffen konnte! Ich bin so glücklich mit der Entscheidung. Ich kann mir auch gar nicht mehr vorstellen ohne dich zusammen zu leben. Ich möchte mir dies auch gar nicht vorstellen.

Du gibst mir das Gefühl zu Hause zu sein. Ich freue mich jeden Tag nach Hause zu kommen und dein schönes Lächeln zu sehen. Ich liebe es mit dir zu kochen und auch darüber zu streiten, dass eigentlich mal geputzt werden sollte oder über unsere Macken, welche wir irgendwie nie wirklich verbessern zu diskutieren.
Es ist wunderschön mein Leben mit dir zu teilen – ich fühle mich so gut und geborgen.

Ich hoffe und glaube fest daran, dass wir noch viele weitere Jahre zusammen leben werden.

Ich danke dir für die tolle Erfahrung und für all deine Liebe ❤

Ich liebe dich

Deine Kai ❤

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Barcelona 2k16

Hallo meine Lieben ❤

Meine Ferien sind jetzt auch zu Ende, wie mein Urlaub auch. Ich kam letzten Donnerstag nach Hause und hatte gleich mit Fernweh zu kämpfen.

Wie ich in meinem letzten Eintrag geschrieben habe, war ich in Barcelona vom 17.07-21.07. Wir hatten eine wunderbare, lustige Zeit dort!

Bis jetzt hatte ich noch keine Zeit zu schreiben, da ich mit der Pokémon-Jagt beschäftigt war, die Eltern von Tiago war ich noch besuchen und meine Grossmutter hatte auch noch ihre Geburtstagsparty am Sonntag.

Tag 1 – Hello BCN

Bereits um 08.30 Uhr Morgens klingelten unsere Wecker und wir packten noch das letzte Zeugs zusammen, dass wir dann möglichst schnell zum Bahnhof konnten um den Zug zunehmen. Mein Herz rutschte mir dort schon in die Hose. „Zugausfall“, zum Glück hatten wir gleich anschliessend noch einen Zug und waren pünktlich am Flughafen und trafen auf unsere Freunde.
Wir flogen dann zusammen nach Barrcelona. Ich glaub, ich habe den Ganzen Flug verschlafen. Aber das hab ich bereits als Kind auch so gemacht; Sobald der Motor angeht schlafe ich.

Nach der Landung mussten wir ungefähr 40 Minuten mit der UBahn fahren und waren dann bei der „Hauptstrasse“, wo wir dann nach ein paar Schritten bereits bei unserem Appartement waren. Wir waren im 5. Stock. Ich konnte es kaum fassen wie weit oben dass wir waren. Aber (!) wir hatten sogar eine private Terasse! Auf der konnte man über die ganze Stadt sehen.
Nach dem wir ankamen und kurz ausruhten, gingen wir raus um eine Pizza zu essen und spazierten dann noch die Einkaufsstrasse hoch und wieder runter.

Später gingen wir uns noch kurz was zum essen holen und verbrachten die Nacht im Appartement.

 

Tag 2 – Eine krückige Angelegenheit 20160718_072908312_iOS

Am ersten Tag in Barcelona standen wir am Morgen früh auf, gingen uns Kaffee und Croissants holen und gingen hoch zu unserer Terrasse, wo wir assen.
Nachdem Tiago fertig gegessen hatte, setzte er sich auf das Sofa, welches auf Holzpaletten gebaut waren. Um auf dieses zu gelangen musste man nur vom Picknick Tisch aufstehen und rüber laufen. Ratet mal wer den Absatz nicht gesehen hat? Ja, ICH! Hurra. Mein Sturz zu Boden war scheinbar sensationell. Der Schmerz ebenso. Ich glaube, ich hatte noch nie so einen Schmerz an meinem Fuss. Ich hatte so ne Angst, dass ich meine Bänder angerissen hatte.
Vielleicht seht ihr auf dem Bild unten links in der Mitte die kleine Stufe, welche ich nicht gesehen habe.

Mein Fuss war hinüber. Meine Freude zum Strand zu gehen ebenso. Ich legte mich hin und schlief ein wenig. Eine Stunde später gingen wir in die Stadt, ich holte mir eine Crème, eine Bandage, Schmerzmittel, einen Kühlbeutel und wollte natürlich noch Shoppen gehen. Dies ging jedoch nicht lange gut. Nach einer Stunde-Zwei hatte ich extremste Schmerzen und wir mussten wieder ins Appartement gehen. Ich legte mich wieder hin.
Am Abend traute ich mich wieder raus, holte mir Krücken und wir gingen zusammen zur Strand Promenade.

Tag 3 – Shoppingqueen Deluxe

Am Tag nach meinem Unfall ging es mir bereits wieder besser. Es tat noch immer Weh, aber ich konnte auf meinen Fuss stehen. Wir sind weiss nicht wie weit gelaufen, haben uns sogar in einem wunderschönen Park verlaufen, welcher einen mega tollen Brunnen hatte! Leider konnte ich kein Foto davon machen, da ich Angst hatte, dass mein Handy am Strand vielleicht gestohlen wird.

Nach dem Baden spazierten wir wieder hoch zu unserem Appartement wo wir uns hinlegten. Anschliessend gingen wir shoppen. Fünf ganze Stunden. Ihr könnt euch bestimmt vorstellen wie fertig wir dann waren.
Das meiste Geld habe ich wohl oder übel im Sephora-Store liegen lassen. War es aber total wert.

Am Abend gingen wir dann wieder zum Strand um noch einige schöne Fotos zu machen.

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Tag 4 – Time to say goodbye

Vierter Tag, letzter Tag. Wieder standen wir am Morgen früh auf um zum Strand zu gehen, wo wir sogar einen ruhigen Ort fanden. Wir waren jedoch auch bereits früh dort, weswegen es auch nicht viele Menschen hatten. An diesem Tag war es nicht so windig wie am vorherigen Tag, somit hatte es weniger hohe Wellen, was gut war. Wir waren ungefähr fünf Stunden am Strand und genossen jeden Atemzug.  Es war wunderschön.
Seit 10 Jahren war ich nicht mehr am Meer, ich hatte ganz vergessen wie wunderbar es dort sein kann!

Würde meine Haut nicht so empfindlich auf die Sonne reagieren wären wir bestimmt noch viel länger dort geblieben.

Den restlichen Tag verbrachten wir dann in der Stadt und am Abend gönnten wir uns noch ein leckeres Essen.

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Am fünften Tag gingen wir an den Flughafen, da wir jedoch zu früh waren mussten wir halt noch ein wenig warten.  Viel spannendes passierte an diesem Tag eigentlich nicht. Am liebsten wäre ich dort geblieben. Ich hasse das Gefühl, welches man nach dem Urlaub hat.

 

 

 

 

Auf jedenfall hatte ich eine unglaublich schöne Zeit in Barcelona, zusammen mit Tiago. Ich danke auch den anderen Beiden, dass sie alles organisiert haben!

Ich freue mich bereits auf weitere unglaubliche Erlebnisse mit meinem Liebsten!

Bis zum nächsten Eintrag – eure Kai ❤

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Ps: Ich mach noch einen kleinen Shopping-Haul Eintrag im verlauf der Woche! 🙂