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Brighton 2017 part 3

 Tag 8 – Byemoneybye

Endlich, endlich waren wir ausgeschlafen. Wir konnten es beinahe nicht fassen wie es sich anfühlt genügend Schlaf gekriegt zu haben. Wir fühlten uns toll!

Ohne Stress machten wir uns Frühstück, welches wir zu uns Nahmen und uns dabei viel Zeit nahmen.

Anschliessend machten wir uns bereit um in die Stadt zu gehen – Shoppen war angesagt!

Wir machten uns somit auf den Weg zur Churchill Square, wo wir uns ins Shoppingcenter begaben. Wir haben soooo viele Kleider anprobiert und auch gekauft – ich glaube, dass ich schon lange nicht mehr so erfolgreich war beim Shoppen.

Jedoch hatte ich etwas Mühe das Geld umzurechnen – ich denke, dass etwas zu viel Geld floss. Egal, Geld ist da um es auszugeben. Wenn ich morgen vom Bus überfahren werde, dann hätte ich nie Freude daran gehabt.

Wir verbrachten somit einen tollen Tag zusammen, haben uns gegenseitig beraten und viel Spass zusammen gehabt.

Mit vollen Taschen gönnten wir uns am Abend noch einen mega leckeren Burger im Jamie’s Italian. Nicht nur der Burger war klasse, auch das Dessert, der Brownie, welchen wir noch bestellten war so unglaublich lecker!

Da wir jedoch vom ganzen Geld ausgeben müde wurden, verbrachten wir den Abend zu Hause.

Tag 9 – Annoying ppl

Bereits um 06.00 Uhr Morgens wurde ich wach und lang wach im Bett. Ich versuchte einige  Videos auf Youtube anzuschauen, da ich nicht mehr schlafen konnte und ich Christinna nicht wecken wollte. Glücklicherweise wurde sie auch vor 09.00 Uhr wach und meine Langeweile verschwand somit.

Wir nahmen uns vor, ein neues Busticket zu kaufen und auch zu den „Seven Sisters“, einer Klippe zu gehen.

Somit begaben wir uns wieder in die Stadt, als wir fragen gingen wegen den Tickets meinte die Verkäuferin, dass wir keinen Studierendenrabatt bekommen. Wir sagten ihr jedoch, dass wir den das letzte Mal bekommen haben und dass wir den trotzdem gerne hätten. Sie sagte nur „Thank you.“ Und bediente gleich den nächsten Kunden. Ich wünsche ihr Durchfall.

Somit gingen wir halt die Busstation suchen. Gefunden haben wir sie nicht. Wir wurden jedoch angesprochen ob wir eine Sightseeing-Tour machen wollen. War auch eine gute Idee, wir stiegen in den Bus ein und gingen ans obere Deck, da das Wetter mega gut war. Wir setzten uns in die zweite Reihe, damit wir vom Wind geschützt waren und auch etwas von der Sonne abbekamen.18486078_10213326292253759_1403157675245183022_n

Beim Bahnhof Brighton stiegen dann zwei Personen ein, er war ungefähr 30 und sie schien seine Mutter zu sein. Sie setzten sich vor uns.

Die ganze Fahrt haben sie in einem so unglaublich lauten Ton miteinander Gesprochen, dass wir gar nicht mehr hörten was der Bus „erzählt“. Wir setzten  uns wütend in eine Reihe, welche weiter hinten war (eigentlich hätten wir einfach was sagen sollen) und es war soooooo windig!

Wir machten die Tour jedoch noch fertig und gingen dann noch etwas zu essen einkaufen und spazierten gemütlich nach Hause.

Tag 10 – Langweilige sechs Stunden

Der Morgen begann wie jeder andere Arbeitstag. Viel zu früh.

Das Wetter entsprach auch unserer Laune; kalt, windig, regnerisch.

Ohne mich zu verlaufen bin ich auf der Station angekommen. Dies war bereits merkwürdig. Natürlich konnte ich nicht ankommen, ohne dass irgendetwas ist. Nein. Der Umkleideraum war geflutet. Ich kämpfte mich durch die 6mm Wasser und setzte mich auf einen Stuhl, wo ich mich versuchte um zu ziehen. Stellt euch vor wie bescheuert ich dort ausgesehen habe.

Umgezogen ging ich dann nach vorne und fragte nach, wo ich hin muss. Ich wurde in den Rapportraum begleitet.

Ich fühlte mich richtig unwillkommen. Ich wurde zwar vorgestellt, doch die Stationsführende von dem Tag würdigte mir keinen Blick.  Zum Glück bin ich nur drei Tage dort.

Heute durfte ich jemandem nachlaufen, welcher für 8 Patienten zuständig war.

Durch einen Patienten habe ich heute erfahren, dass die Engländer ihr Gesundheitssystem lieben, da dieses für jeden frei zugänglich ist.

Etwas überfordert war ich heute auch, ich wurde mit einem Patienten alleine gelassen, welcher auf die Toilette musste. Dieser wollte aufstehen und ich habe versucht ihm zu sagen, dass er sich lieber wieder setzen soll, da er keine Schuhe/Antirutschsocken trägt und der Pfleger einen Nachstuhl holen geht.
Auch wenn ich nur eine kurze Zeit wartete, mir kam es vor als wäre es eine Ewigkeit gewesen.
Der Pfleger kam. Natürlich hatte er nicht alles dabei und musste nochmals davon, der Patient begann wütend zu werden. Noch immer überfordert stand ich da, da ich eigentlich auch nicht dazu befugt bin irgendwas zu sagen oder zu machen während meinem Austausch.

Schlussendlich tauchte er dann jedoch auf.

Geschockt war ich um die Mittagszeit. Zwischen den sechs Betten in jenem Zimmer sass die Pflegende, welche am Handy war und herumtippte. Ich konnte es nicht fassen, dass man zwischen den Patienten das Handy hervor nimmt, für den Eigengebrauch.

Was ich auch gesehen habe war, dass dem Pflegenden die Blutdruckmanschette zu Boden fiel und er diese nicht aufgehoben hat. Er zog diese hinter sich her und benutzte sie dann am nächsten Patienten.

So wie’s aussieht werde ich morgen zu einer Operation gehen dürfen. Ich hoffe, dass es etwas am Gehirn ist, da ich dies als sehr spannend empfinde.

Ich bin auch froh, wenn diese Arbeitstage zu Ende sind, da ich nicht an einem Platz sein möchte, wo ich mich nicht willkommen fühle.
Wahrscheinlich werde ich diese Woche nochmals einen Post hochladen. Jedoch muss ich mal schauen, ob ich die Motivation dazu finde (Dies hier sind eigentlich Einträge aus meinem Lerntagebuch, welches ich schreiben sollte 😛 )

 

Bis dann!

 

Kai ❤

Brighton 2017 part 2

Hallo meine Lieben ❤

(Ich entschuldige mich bereits für all die Rechtschreibe und Grammatikfehler!)

Jetzt bin ich bereits eine Woche hier. Den ersten Schock habe ich hinter mir und nun lebe ich mein Leben halt in England.

Ich freu mich schon nach Hause zu gehen, denn ich habe Heimweh nach Tiago. Jedoch würde ich trotzdem noch gerne etwas länger bleiben!

Christinna, das Mädchen von Dänemark und ich haben einen sehr guten Draht zu einander. Ich bin froh, dass wir beide nicht so kompliziert sind und relativ ähnlich ticken.

Tag 4 – Der erste Tag auf der Abteilung, Chaos

Heute hatte ich meinen ersten Tag auf der AMU-Abteilung (Akute Medizin Abteilung). Natürlich mussten wir früh aufstehen: 05.40 Uhr, wir machten uns bereit und verliessen das Haus um 06.25 Uhr wo wir dann den Bus nahmen. Leider fanden wir nicht die richtige Busstation und ganz nach oben zum Spital zu gelangen, somit mussten wir hoch marschieren.

Angekommen trennten sich unsere wege. Ratet mal wer verloren ging. Ja, ich. Nun stand ich da vor einer verschlossenen Tür. Am liebsten wäre ich nach Hause gegangen. Doch dann lief ich mal in die andere Richtung.
Auf einmal traf ich auf eine Pflegende, fragte sie nach dem Weg und ging weiter, der nächste Pflegende war auch schon da. Diesen fragte ich auch wo ich lang muss. Er zeigte mir einen Umkleideraum.

Ich betrat den kleinen, schmutzigen Raum. Es hatte viele Schliessfächer drinn, da hätten vielleicht drei Personen neben einander Platz, wenn sie sich zusammenquetschen. Also, eng.

Ich zog mich um und wieder ging ich verloren. Mein Orientierungssinn ist eine Katastrophe.

Als ich auf der Abteilung landete fand direkt der Rapport statt. Ich bekam einen Plan von der Abteilung, ich konnte vielem sogar folgen. Trotzdem merkte ich die ganze Zeit, dass es eine andere Sprache ist, welche ich nicht als Muttersprache spreche.

Zusammen mit der Abteilungsschwester hörte ich noch den ganzen Rapport von der Spätschicht/Nachtwache, anschliessend zeigte sie mir einige Dinge; die Ordner, wer welche Farbe trägt, das Observation Chart for national Early Warning, was bei ihnen das NEWS ist und somit ihnen die Pflegestufe zeigt.

Da es in England zu viele Menschen gibt und zu wenig Platz im Spital, wird die Zeit genausten pro Person gemessen, 12h ist die längste Zeit, welche sie in der Notaufnahme verbringen dürfen, dann müssen sie verlegt werden ins AMU, wo sie dann weitere Stunden auf eine Stationäre Verlegung warten oder sie gehen nach Hause.
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Jeder Patient wird durch einen Vorhang getrennt, welcher auch gezogen wird, wenn die Ärzte auf Visite kommen (Anstatt Paravane).

AMU ist eine gemischte Station, wo alles vorhanden ist; von Krebspatienten, über Herzbeschwerden , zu Rückenschmerzen, Kopfschmerzen.

Studierende Pflegepersonen dürfen keine Medikamente verabreichen, IV legen oder geben, sowie auch nicht Blut abnehmen.

Die Station ist sehr lebendig, die Pflegenden sind immer in Bewegung und kommen kaum dazu eine Pause zu machen oder geschweige dem sich mal zu setzen.

 

 

 

Am Abend war ich k.o. Ich wollte nurnoch schlafen. Ich hatte keinen schluck Wasser getrunken, geschweige dem etwas gegessen. Mein Kopf schmerzte so sehr.

Wir nahmen den Bus nach Hause, machten uns kurz was zu essen, schrieben unsere Arbeiten und gingen dann ins Bett.

Tag 5 – Jeder ist wichtig

Früh morgens machten wir uns wieder auf den Weg zur Arbeit.  Ich fand sogar den Weg zur Abteilung ohne zu fragen. Natürlich lief jedoch meine Lunchbox aus, somit hatte ich einen Fleck, direkt oberhalb von der oberen Tasche am Kasak.

Die Rapportabgabe fand statt und dabei wurde aufmerksam gemacht, dass die pflegenden kein Wort über Politik verlieren dürfen, auch nicht auf Facebook.

Eigentlich hätte ich ins Ambulatorium gehen sollen, jedoch war nicht viel zu tun, somit wurde ich zurück geschickt.

An jenem Tag habe ich versucht nicht nur die Unterschiede, sondern auch die Gemeinsamkeiten zum Gesundheitssystem/Spitalsystem/Alltag in der Schweiz fest zu halten. Ich finde dies wichtig, da man sonst sehr negativ belastet ist über einen Ort.

Den Engländern ist die Kommunikation sehr wichtig. Wichtig ist auch immer wie und wo dass sie kommunizieren (Nie vor dem Patient über Patienten reden). Zudem ist ihnen Höflichkeit etwas vom wichtigsten. Oft benutzen sie „Darling“, „Lovely“, „Sorry“, „Love“ ect. Um miteinander zu sprechen. Sie sind sehr gesprächig unter einander und machen auch viele Witze zusammen (wie wahrscheinlich in jeder Kultur).

Nicht nur die Kommunikation, sondern auch der gegenseitige Respekt ist für sie wichtig. Sie sind, immer freundlich und werden dazu auch „trainiert“ und auch das korrekt sein ist ihnen wichtig. Sie würden niemals zeigen, dass sie wütend sind oder etwas als negativ empfinden.

Hingegen sind Grenzüberschreitungen ein No-Go. Der Berufsbildungsverantwortliche hat eine Sitzung gekanzelt, damit er mit einem Patienten sprechen kann, welcher eine Pflegende Verbal beleidigt hat. Schlussendlich kam die Polizei um die Situation aufzuklären.

Auch Ärzte wurden bereits gefeuert, da man ein solches Verhalten nicht duldet.

Ich und Christinna gingen anschliessend zum Meer, wo wir am Pier entlang spazierten, bis wir dann noch einkaufen gingen und dann nach Hause um zu kochen.

Morgen ist mein letzter Arbeitstag diese Woche, ich bin froh, ich brauch Schlaf.

 

Tag 6 – Englische Schimpfwörter

Über diesen Tag möchte ich nicht wirklich viele Wörter verlieren.

Den ganzen Tag stand ich an einem Bett bei einer Patientin, welche herum schrie, agitiert und aggressiv war. Somit war ich den ganzen Tag dort beschäftigt.

Nach der Arbeit gingen wir wieder am Pier entlang nach Hause, wo wir dann entschieden was wir am Wochenende tun möchten; Shoppen!

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Tag 7 – Die Eichhörnchenflüsterin

Am Freitag waren wir mit der Koordinatorin beim Pavillon hier in Brighton verabredet. Wir begrüssten sie und sie fragte uns, ob wir beireits Eichhörnchen gesehen haben. Wir sagten nein und sie meinte, dass das rufen von Eichhörnchen ihr verstecktes Talent ist. Wir lachten.

Wir spazierten dort etwas im Garten herum und auf einmal machte sie komische Geräusche. Ich musste mich richtig zusammen nehmen, dass ich nicht laut loslache (Christinna übrigens auch, wie sie mir dann im nachhinein sagte).

Wir bekamen einen Eintritt bezahlt um uns den Pavillon von innen an zusehen – wunderschön ists dort drinn! Aussen erinnerts an Indien, innen ist jedoch alles Asiatisch-Inspiriert. Jeder der die Chance hat rein zu gehen – tut es, es lohnt sich! Zudem erfährt man etwas über die Geschichte – was auch immer gut ist.

Als die Tour beendet war, machten wir uns auf den Weg zu einem Rehabilitationscenter. Natürlich hab ich, bis ich zu Hause war, nicht wirklich verstanden wo wir sind.

Zusammen mit einer leitenden Person von dort sahen wir uns alles an und machten uns anschliessend auf den Weg in die Stadt, um uns schonmal etwas um zu sehen.

Am Abend gönnten wir uns eine Pizza.

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Somit war die erste Arbeitswoche beendet.

Ich bin gespannt, wie die zweite Woche wird, ich hoffe die andere Abteilung ist nicht so dunkel wie die, auf der ich war. Zudem hoff ich auch, dass ich bei einer Operation zuschauen kann und auch, dass die Zeit schnell vorbei geht (7.30 Uhr auf der Abteilung stehen zerstört mich)

Bis zum nächsten Post!

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Liebe Grüsse aus Brighton

eure Kai ❤

Brighton 2017 part 1

 Tag 1 – das Kennenlernen

Nun sitz ich hier, alleine, in der Ankunftshalle, am Südterminal vom Gatwick Flughafen.

Mein Tag heute begann toll, Tiago lag neben mir, ich stand früh auf und machte mich bereit für meine Reise. Gepackt hatte ich gestern bereits. Wie ich jedoch bin, konnte ich mich noch immer nicht wirklich für alles entscheiden. Jacke raus, neue rein, Shirt raus,

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danke, dass du mich an den Flughafen gebracht hast! Ich vermiss dich jetzt schon und freu mich dich in zwei Wochen zu sehen mein Herz!

anderes Shirt rein. So ging das, bis wir dann von unseren besten Freunden abgeholt wurden.

Ich schwieg den ganzen weg nach Basel. Ich konnte nicht sprechen, ich war zu nervös.

Als ich dann von meinen Freunden und Tiago verabschieden musste hätte ich direkt losheulen können. Ich wollte so schnell wie möglich weg, damit ich nicht direkt los heul.

Der Flug verlief im grossen und ganzen gut, wie so Flüge halt sind. Naja, ich hab die ganze Zeit geschlafen, von daher habe ich nicht wirklich viel mitbekommen.

Jetzt sitz ich, wie gesagt, hier. Schaue die Leute an und warte. Christinna sollte ich 7 Minuten landen. Ich freue mich riesig sie endlich kennen zu lernen! Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich mich freue sie kennen zu lernen und auch unsere gemeinsame Zeit hier kann ich kaum abwarten!

Ich werde am Abend, oder morgen, nochmals schreiben, da ich nun mal schauen gehe wo die süsse Maus steckt.

Somit stand ich also auf und machte mich direkt auf den Weg zu der Ankunftshalle, welche eigentlich nur 50 Meter von mir entfernt war.
Ich wartete rund 30 Minuten da, nirgendwo schien sie zu sein. Plötzlich hörte ich ein „Hello“ und da stand sie neben mir – bis jetzt frage ich mich, wo sie her kam.

Wir  holten uns ein Zugticket und machten uns direkt auf den Weg  nach Brighton. Erstaunlicher weise dauerte die Reise nur rund 30 Minuten.

Ich wollte unsere HostMum erreichen, doch ich bekam kein Netz auf meinem Handy. Ich geriet etwas in Panik, doch Christinna hat die Situation gut

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Dieser kleine gehört meinen Hosts, sofort hat er meine Herz gestohlen!

gehandhabt. Schlussendlich bekamen wir eine Nachricht, in der stand, dass Paul uns Abholen wird in rund 8 Minuten.  Als wir die Nachricht fertig gelesen hatten, stand er bereits mit dem Auto neben uns. Das waren relativ schnelle 8 Minuten.

Unser HostDad, ein sehr netter rund 55-60 Jahr alter Britischer Mann, fuhr uns noch etwas in Brighton herum und zeigte uns verschiedene Restaurants und Sehenswürdigkeiten, bevor wir uns nach Hause machten und seine Frau kennen lernten.

Wir begaben uns am Abend raus, wo wir uns etwas umsahen und dann Brötchen assen in einem grösseren Pub. Es war so unglaublich lecker!

Da wir müde waren, endete unser Abend bereits relativ früh.

Tag 2 – Kai, Christinna und eine wunderschöne Stadt

Am Sonntag, unserem zweiten Tag hier, machten wir uns ein schönes Frühstück um etwa 09.00 Uhr. Wir nahmen uns vor, zum Spital zu gehen, damit wir wissen, welchen Bus wir nehmen müssen und auch damit wir wissen, wie das Bussystem funktioniert. Wir warteten und warteten und warteten und warteten. Der Bus erschien nie. Wir wurden etwas nervös, da es relativ kalt war und wir nicht wirklich verstanden, weshalb kein Bus fährt.
Somit sahen wir nochmals im Internet nach, wo wir Buskarten her bekommen und wie das System funktioniert und gingen anschliessend in einen Shop, wo wir Karten kaufen wollten. Der Verkäufer wollte uns die Karte verkaufen, sagte jedoch, dass wir sie besser an einer öffentlichen Stelle holen sollen, damit wir unseren Studentenrabat benutzen können.
Somit begaben wir uns zu dieser Strasse und das Geschäft war tatsächlich offen. Wir kauften uns die Karten.
Anschliessend begaben wir uns runter zum Meer, welches wunderschön ist!  Ich hätte den ganzen Tag dort verbringen können. Ich freue mich bereits die (hoffentlich) sonnigen Tage dort unten zu verbringen!

 

Wir liefen an der Strandpromenade entlang, bis wir mal in die Stadt, welche eher ruhig war, hineinbogen. Wir haben uns eigentlich nur etwas umgeschaut, das Shoppen sparen wir uns für etwas später auf.

Wie Menschen halt sind, bekamen auch wir Hunger, wir gingen in ein Restaurant, in welches wir eigentlich am Tag zuvor besuchen wollte, jedoch war dieses geschlossen.

Am Samstag, wurde das Brighton Festival eröffnet, ein grosses Ding hier. Die Bewohner hier, öffnen zT die Haustüre, lassen jeden rein um etwas künstlerisches zu präsentieren (in der Schweiz hätte wahrscheinlich jeder Angst bestohlen zu werden). Zudem sind Festzelte in der ganzen Stadt verteilt. Es ist wirklich sehr spannend.
Wir besuchten einen Platz, holten uns jedoch nach kurzer Zeit in einem Geschäft etwas zu Essen für die nächsten paar Tage und gingen nach Hause, wo wir „13 Reasons Why“ schauten und uns etwas zu essen machten.

Somit endete unser zweiter Tag in dieser schönen Stadt auch schon.

Tag 3 – der erste Tag, der erste Schock

Der Tag begann um 07.00 Uhr, da wir relativ schnell wach wurden (und früh zu Bett gingen). Unser Host fuhr uns glücklicherweise zum Spital.

Dort angekommen trafen wir bereits relativ schnell auf die Koordinatorin. Gerade als wir ihr die Hand schütteln wollten, machte sie einen Schritt zurück und erklärte uns, dass sie sich eine Erkältung eingefangen hat. Ich und Christinna waren etwas verwirrt.
Etwas überfordert stand ich da, folgte jedoch dem ganzen Gespräch. Wir warteten dort rund 15 Minuten auf den Studierendenbetreuer. Er kam, begrüsste uns und schon war er für kurze Zeit mit der Koordinatorin verschwunden.
Als sie zurück kamen, wurde uns gesagt, dass wir zuerst die Formalitäten klären würden und dann erst den Rundgang machen.
Somit machten wir uns auf den Weg ins Gebäude Visàvis, wo wir durch diverse Blätter schauten. Sie erklärte uns etwas die Kultur und auch, wie man sich in England zu benehmen hat.

Zudem sagte sie auch, wie eine Krankenschwester hier auszusehen hat; Keine Piercings, keine Kette, keine Ärmel, die länger sind als bis zum Ellenbogen, die Haare müssen streng hoch gebunden sein und dürfen den Kittel nicht berühren und ein Ring zu tragen ist erlaubt (Der Ehering).

Ich und Christinna werden in verschiedenen Abteilungen arbeiten; Ich bin auf der „AMO“ „Acute Medicine Unit“; Eine Art Notaufnahme. Nächste Woche werde ich auf der 8a West Abteilung sein; Neurologie, HNO.

Die Arbeitszeiten der Pflegepersonen hier sind 12 Stunden, dann kommt die Spätschicht, welche auch 12 Stunden abdeckt. Somit spart das Gesundheitssystem in England Pflegepersonal. Das Pflegepersonal hat nach 3.5 Tagen anschliessen 3.5 Tage frei, um die Zeit so zu kompensieren.
Zu beginn war ich etwas geschockt, doch das System scheint auf zu gehen.

Nach unserem Gespräch mit der Koordinatorin wurden wir vom Betreuer herum geführt. Er zeigte uns die verschiedenen Abteilungen. Das Spital ist wirklich gross und auch verwirrend.

Egal wo wir hin wollten, die Türen mussten mit einem Badge geöffnet werden, denn sonst hatte man keinen Zugang zu den Räumen/Abteilungen (Man konnte auch klingeln und dann in die Gegensprechanlage sprechen).

Die AMO-Abteilung war die erste die wir uns angesehen hatte. Ein dunkle Abteilung. Da lagen 5-6 Patienten in einer Bucht (Bay). Ab und zu wurden sie von einem Vorhang getrennt. Es sind dicke, schwere Vorhänge.
Die Pflegepersonen sassen gleich beim Eingang an einem Tisch, schrieben ihre Sachen und grüssten sehr freundlich.

Ärzte huschten an uns vorbei, welche ihre privaten Kleider trugen, was sie scheinbar auch durften.

Wir drehten eine Runde, wobei der Betreuer von uns immer wieder erläuterte, dass die Patienten die Zimmer am Fenster haben, damit sie etwas natürliches Sonnenlicht abbekommen.

Die Abteilungen sind so aufgebaut, dass man an einem Ort rein kommt, untersucht wird und wenn zB eine OP bevorsteht, dann wird man direkt um die Ecke gebracht ins Theater; oder in ein anderes Stockwerk – zB in die Kardiologie, wo das System genau gleich aufgebaut ist.

Wir machten eine Tour durchs ganze Haus, sahen uns auch die Abteilung 8a West an, wo ich meine zweite und Christinna ihre erste Woche verbringen wird.

Als wir die Runde in dem Gebäude beendet haben, gingen wir ins Kinderspital. Es war sehr hell drin, sowie auch farbenfroh. Das Dach war ein Glas Dach und die Kinder haben es selber entworfen. Im unteren Teil des Gebäudes befindet sich die Untersuchungszone; Sozialarbeiter, Ärzte, Logopäden ect. Die Idee dahinter ist, dass wenn die Kinder wegrennen, dass sie im Kreis rennen und es nur einen Weg nach oben gibt, somit können sie nicht weg rennen.

Anschliessend gingen wir noch kurz zur Cafeteria, welche er uns zeigen wollte, jedoch werden wir diese wahrscheinlich nicht nutzen, da man umgezogen sein sollte.

Er trug eine Zeitung mit sich, plötzlich versteckte er diese unter seinem Mantel und sagte, dass man überhaupt nicht über Politische Dinge spricht, vor allem nicht 6 Wochen vor den Wahlen. Er äusserte, dass die Pflegenden die gepflegten manipulieren könnten.
Das schien für mich direkt das Gegenteil gegenüber der Schweiz zu sein, wo man sehr offen mit Abstimmungen, Wahlen und er Politischen Einstellung umgeht.

Anschliessend gingen wir wieder zurück zum Eingang und machten unsere ID-Karte für das Spital.

Nun sind wir seit einer Stunde zu Hause, sitzen hier und schrieben unser erlebtes auf. Ich bin müde, sehr müde. Es waren so viele Informationen auf einmal, in einer fremden Sprache. Ich bin jedoch stolz auf mich, da ich den Tag relativ gut überstanden habe.
Ich habe zudem herausgefunden, dass Briten sehr pünktlich sind, sie sind meist ca. 15Minuten vor Beginn der Arbeit am Arbeitsplatz.

Gespannt sehe ich dem morgigen Tag entgegen, auch wenn er mir etwas Angst macht. Ich hoffe, dass es mir Spass macht und ich nicht zu schüchtern sein werden.

Bald mal werden wir uns etwas kleines zu Essen machen und uns dann weiterhin die Serie anschauen.

Somit verabschiede ich mich!

 

Liebe Grüsse aus Brighton

Eure Kai

Favourite Place On Earth

Hallo meine Lieben ❤

Ich hab gerade gesehen, dass ich das letzte Mal vor 18 Tagen einen Post gemacht hat. Yee. Die Zeit ist irgendwie an mir vorbei gerast. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass das schon so lang her ist.

Anyway. Mein zu Hause nimmt langsam mehr Form an. Ich und Tiago waren vor einer Woche zwei Mal in der Ikea und holten uns;  einen grossen Spiegel für im Schlafzimmer und ein neues TV-Möbel, welches wir schon lange wollten. Zudem haben wir jetzt einen neuen Teppich im Wohnzimmer! 😀
Vielleicht werde ich in einem weiteren Eintrag eine Room-Tour machen, mal sehen. Ich sag eh viel und machs dann nicht.

Nun zu meinem Titel.

Home is where your heart is oder favourite place on earth.
Das war die grosse Frage. Ich entschied mich dann für meinen Lieblingsplatz. Gemeint ist jedoch mit beiden Titeln das Selbe.

Ja, ich habe meinem Freund mein Herz geschenkt (home is where your heart is), ich liebe mein zu Hause, ich mag es hier.

Trotzdem fühle ich mich manchmal als wäre ich am falschen Ort.

Kaum war ich auf der Welt, durfte ich das erste Mal zu meinen Grosseltern, in Schweden.
Meine Mutter ist Schwedin, sie ist auch dort aufgewachsen und in ihren jungen Erwachsenen Jahren in die Schweiz ausgewandert, hat geheiratet und Familie gegründet.

Als Kind war ich oft im Norden, ich kann mich gut daran erinnern, wie wir stundenlang mit dem Auto, vollgepackt mit uns Kindern und Gepäck Richtung Dänemark fuhren, dort die Fähre nahmen und dann weitere unzählige Stunden nach Storvattet fuhren.
Wir waren oft, sehr oft in Schweden. Und ich war gern dort.

Nun ist mein Problem, dass ich kein Geld habe. Ferien dort ist teuer. Wenn ich meine Verwandten besuchen möchte, dann muss ich auch in Stockholm umsteigen um weiter zu fliegen. Sobald ich jedoch mit meiner Ausbildung fertig bin werde ich nochmals und des öfteren hingehen.20161110_085435000_ios

Ich habe sogar einen absoluten lieblings Platz dort, wo meine Grossmutter lebt.

Meine Grossmutter lebt mitten im Wald, wenn Häuser da nebenan sind, dann sind’s Ferienwohnungen.
Sie lebt an einem Hang, welcher direkt zu einem See führt. Beim See hat es einen Steg.

Jeden Morgen früh stand ich auf, machte mir einen Kaffee und begab mich dann dort runter.
Auf den Videos, welche ich mal gemacht habe seht ihr ziemlich gut wie schön es dort ist. ❤

#love #my#2nd home #sweden #sverige #storvattnet #lake #clouds #heaven #besutiful #morning #forest #life

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Für mich bedeutet dieser Steg viel. Ich hab dort gelernt zu angeln. Jedoch habe ich dort auch das Schwimmen erlernt und viel dort gespielt und viele Gespräche dort geführt. Ich habe nur gute Erinnerungen an diesen Ort.
Ich liebe auch die Ruhe, welche man dort hat. Man ist weg von allen Problemen. Für mich gibt es keinen besseren und schöneren Ort auf dieser Welt.

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Ich könnte noch 1000 solche Bilder posten, weil ich’s soooooo wunderschön find, doch das lasse ich jetzt mal.

Meine Mamma war vor einer Woche bei meiner Grossmutter, weshalb ich ihr noch meine Polaroid-Kamera in die Hand drückte um einige Fotos zu machen.
Jetzt habe ich wunderschöne Erinnerungen, an einen wunderschönen Ort nicht nur in meinem Herzen und in meinen Gedanken, sondern auch an meiner Fotowand.img_9120

 

Hiermit möchte ich euch allen ein ganz gutes Wochenende wünschen (ich muss arbeiten, bah) UUUND…

ALLES, ALLES, ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG VANESSA!!
Ich hoffe,dass du dich feiern lässt und einen guten Tag haben wirst! Und natürlich wünsche ich dir viel awesome food!  Ich bin soo happy, dass ich dich dieses Jahr kennen lernen durfte und habe jedes Mal riesige Freude wenn dein Namen auf meinem Handydisplay erscheint <3.
Dein Geschenk kriegst du nächsten Monat, da ich zuerst das Land verlassen muss um es zu holen 😛
Ganz, ganz viel liebe für dich ❤

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Wie gesagt.. somit wünsch ich euch ein schönes Wochenende

Eure Kai ❤

 

Neuer Job, neue Angst

Hallo meine Lieben ❤

Da bin ich wieder, wie bereits gesagt.

Ich hatte ein meeeega tolles Wochenende, welches bereits am Donnerstag angefangen hat.
Am Donnerstag war unser letzter Schultag für das 3. Semester. Zusammen mit der Klasse feierten wir also noch Abschluss.
Anschliessend ging ich nach Hause, wo ich auf meinen Freund wartete, denn wir gingen gemeinsam ans Jennifer Rostock Konzert.

Sie haben soo gut abgeliefert! Ich hatte schon so, so lange nicht mehr solch einen Spass an einem Konzert wie an diesem!

Nachdem ich am Freitag lange geschlafen habe, genoss ich mit meinem Herz die Zeit zu Hause beim American Horror Story schauen. 🙂 20160916_063839078_ios

Später am Abend gingen wir noch mit einigen Mädels aus meiner Klasse in Bern aus. Leider mussten wir dann auch schon wieder auf den letzten Zug,
da ich für den nächsten Tag wach und bereit sein wollte.

20160916_200643769_iosDenn am Samstag fand „Marsch Fürs Läbe Stoppen“ (Marsch für das Leben stoppen) statt, wo wir natürlich auch am Start waren. 20160917_174426000_ios

Und heute.. Heute sitz ich seit 09.00 Uhr rum und überlege mir wie der morgige Tag wohl sein wird. Ich beginne morgen mein neues Praktikum, an einem fremden Ort, wo ich noch nie wirklich war. Im Spital.

Zuvor habe ich in der Betreuung von Menschen mit Behinderungen gearbeitet und auch schon mit Kindern und mit betagten Menschen. Jedoch noch nie in einem Spital.

Es ist eine komplett neue Welt für mich und das macht mir Angst. Vorallem halt auch, weil ich den Ort nicht selbst wählen konnte sondern von der Schule her einfach eingeteilt wurde. Ich hoffe wirklich, dass ich ein gutes, nettes Team habe, welches mich akzeptiert – auch wenn ich halt ein wenig komisch/speziell bin.

Nicht nur Angst ist mein Begleiter, sondern auch die Neugier und die Freude. Ich freue mich darauf etwas neues zu sehen und nicht immer das Selbe. Ich freue mich auch darauf neue Medikamente kennen zu lernen und auch neue Patienten, mit vielen verschiedenen Hintergründen.

Das Spital ist ein Bereich für mich, welcher ich eigentlich nur mit schlechten Dingen verbinde. Mein Opa, welcher dort Operiert wurde. Ich, an meinem 17. Geburtstag als ich Notoperiert wurde. Jetzt muss ich mich jedoch zusammen reissen und das Spital mit positiven Erinnerungen füllen. Viel Spass, gutes Team, tolle Patienten, kurze Tage. Ich hoffe es wird alles gut!
Das nächste Wochenende werde ich gleich durch arbeiten, das erste Mal seit 2 Jahren.

Auch wenn ich im Moment vielleicht eher negativ Eingestellt wirke – ich freue mich. Ich habe nur Angst.

Somit verabschiede ich mich jetzt auch schon und wünsche euch einen guten Start in die neue Woche! ❤

Alles liebe

Eure Kai ❤

Homoehe/adoption Schweiz

 

Vor einigen Wochen hat mir eine Freundin geschrieben, dass ich JoizTV einschalten soll, es ginge um die Ehe und Adoption unter Gleichgeschlechtlichen Paaren. Ein Thema, welches mich immer wieder zur Weissglut treibt, mir Tränen in die Augen schiessen und ich Diskutieren, bis mein Gegenüber wegläuft. Ja, ich regiere sehr empfindlich auf dieses Thema.

Es war ein Interview mit Marco Guilio (Co-Präsident Verein für traditionelle Familie),welcher gegen die Homoehe ist, Mentari Baumann (Operation Libero), Gea, welche eine Mutter hat, welche selber auch in einer Lesbischen Beziehung ist, wie sie selber auch. Gerne würde sie mit ihrer Partnerin zusammen Kinder bekommen, leider ist die Stiefkindadoption in der Schweiz bisher nicht möglich.

Ich mag mich nicht mehr ganz an alles erinnern was gesagt wurde. Ich weiss nur, dass ich sehr wütend wurde.
Natürlich war ich mit Snapchat die ganze Zeit dabei (Snapchat: paintthewhore)

Aussagen wie „Wir beginnen jetzt mit dem herum experimentieren. Wir wissen nicht wo

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Anfangen herum zu experimentieren?!

wir am Ende landen.“ „Kinder brauchen Mutter UND Vater und nicht zwei Mütter/Väter.“ „Diese Kinder werden in der Schule gemobbt werden.““Das entspricht nicht der Natur.“

Alles Aussagen, welche ich immer wieder höre. Ich frage mich, was daran ein herum experimentieren sein soll? Wenn jemand der sich liebt heiraten möchte oder gerne ein Kind haben will. Klar, das Kind hat dann nicht eine Mutter und einen Vater sondern zwei Mütter oder zwei Väter. Aber das Kind wird von beiden Elternteilen geliebt. Es ist kein“Unfall“, es ist gewollt. Wird lieblich aufgezogen und hat vielleicht sogar das bessere Leben als ein Kind aus einer Hetero-Beziehung. Zudem gibt es noch Patenonkel/-tante, Freude, Onkel, Tante, Oma, Opa welche die „fehlende“ Rolle gewisser weise ersetzen können. Okay, ersetzen ist nicht wirklich das richtige Wort dafür. Diese Person wird ja nicht zum Elternteil, sondern zeigt einfach auch das andere Geschlecht.

„Diese Kinder werden in der Schule gemobbt werden.“ Ich wurde übrigens auch in der Schule gemobbt und ich habe nicht Homosexuelle Eltern. Kinder sind gemein. Kinder können böse sein und Kinder sind direkt. Wenn Kinder bereits vom Elternhaus aus auf den Weg bekommen, dass Homosexualität nicht korrekt ist, wen wundert’s dann, dass diese Kinder auf die Kinder losgehen, welche homosexuelle Eltern haben?
Ja, wir Menschen sind wohl dazu „Programmiert“, dass wir alles meiden, was anders ist,

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Marco: „Weil wir nicht wissen wo’s hinführt.“

was uns Angst macht. Weshalb wir von Anfang an unseren Kindern auch ruhig sagen können, dass wir in unserer Gesellschaft auch Gleichgeschlechtliche Paare haben.
In meinem Fall war das so und ich hatte nie ein Problem damit. Ich denke nicht,dass es bei anderen Kindern anders ist.

Nun noch zum Punkt, dass es gegen die Natur ist. Ja, in gewisser Weise stimmt das. ABER! Wenn jetzt eine Frau, Heterosexuell, 25 Jahre jung, in einer Beziehung mit einem Mann, 27 Jahre jung, natürlich auch Heterosexuell ist und beide ein Kind wollen, was aber aus irgend einem Grund nicht möglich ist, was macht dieses Paar dann? Sie gehen zu einem Arzt oder ins Ausland und die Frau lässt sich künstlich befruchten. Oh, ja das ist natürlich ganz natürlich. Da wurde überhaupt nicht in die Natur eingegriffen. Neeeein. Also bitte.

In der Schweiz ist es nicht möglich als Gleichgeschlechtliches Paar zu heiraten, weder kirchlich noch Standesamtlich. Das einzige was möglich ist, ist die eingetragene Partnerschaft. Viele denken jetzt vielleicht, dass das bereits reicht. Nein, tut’s nicht. Man kann beispielsweise den Nachnamen von seinem/seiner geliebten Person nicht annehmen. Man ist nicht verheiratet, man kann das Kind vom PartnerIn nicht adoptieren. Aber dafür wird man gemeinsam besteuert, wie bei einem verheirateten Paar, wow. 🙂
Auch wenn ein Transmann/Transfrau seine Cis-Frau/Cis-Mann heiraten möchte ist das in der Schweiz nicht möglich; Gleichgeschlechtliches Paar. Finde ich nicht fair!

Ja, das Ganze ist Unfair! Jeder sollte die gleichen Rechte haben dürfen und bei der Liebe nicht gehindert werden. WIR.HABEN.2016.UND.MÜSSEN.IMMERNOCH.DARÜBER.DISKUTIEREN. 

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Weshalb müssen wir noch darüber diskutieren?!

Ich hoffe, dass bald Mal die Abstimmungen für #EheFürAlle kommen. Ich will viele glückliche, verheiratete Paare in der Schweiz sehen.
Ich bin sehr zuversichtlich, dass Homosexuelle Paare in den nächsten 10 Jahren heiraten dürfen, ich hoffe es! Ich habe mir geschworen, dass ich erst heirate, wenn dies möglich ist. Vorher werde ich keinen Finger rühren. Klingt vielleicht ein wenig komisch. Aber ich möchte keine Vorteile haben. Wenn andere nicht dürfen, dann will ich auch nicht.

Wir sollten kämpfen dafür, dass jeder lieben kann und lieben darf wer er oder sie will.

Hier könnt ihr euch übrigens das ganze Interview anschauen:

https://www.joiz.ch/#!/show/joizone/polit-talk-heirat-und-adoption-auch-fuer-homosexuelle/ganze-sendung-polit-talk-heirat-und-adoption-auch-fuer-homosexuelle

 

Diese Woche habe ich auf NZZ (Neue Zürcher Zeitung) etwas erschreckendes gelesen. 

„Das Parlament hatte die Änderung des Zivilgesetzbuchs in der Sommersession beschlossen: Homosexuelle sollen Kinder ihres Partners oder ihrer Partnerin in Zukunft adoptieren dürfen. Heute ist die Stiefkindadoption Ehepaaren vorbehalten. Künftig soll sie in allen Paarbeziehungen möglich sein, unabhängig vom Zivilstand und von der sexuellen Orientierung.

Dagegen wehrt sich ein Komitee aus den Reihen der SVP, CVP und EDU. Damit werde eine «Büchse der Pandora» geöffnet und das Kindeswohl «auf dem Altar von nimmersatten Ideologien geopfert», kritisierten die Gegner nach dem Entscheid der Räte.“

http://www.nzz.ch/schweiz/referendum-gestartet-gegen-stiefkindadoption-fuer-homosexuelle-ld.92266

Bitte was? Ich versteh das nicht. Wieso kann man nicht allen ihr Glück lassen? 9753490_orig
Wieso muss man jemanden daran hindern. Was für ein toller Grund.. „Kindeswohl“..
d.h. die EDU (Eidgenössisch-Demokratische Union), SVP(Schweizerische Volkspartei) und CVP(Christliche Volks Partei)  brauchen 50’000 Unterschriften um die Gegeninitiative zum Laufen zu bringen und somit wird dann das ganze vor das Volk kommen, welches dann darüber abstimmt. Viele sehen damit schon den Untergang des Adoptionsrecht von homosexuellen Eltern.

Ich kann meine Wut gar nicht in Worte fassen. Ich sehe nicht, weshalb man den homosexuellen Paaren Kinder vorenthalten will. Wie kann man nur jemanden so sehr diskriminieren?

Btw. hier habe ich noch einen kleinen Text geschrieben, als es um die CVP-Initiative „Heiratsstrafe abschaffen“ ging. Es ging nicht nur um das Abschaffen der Ehestrafe, sondern auch darum, dass Ehe definiert wird zwischen „Mann und Frau“. Da dieses Thema in der Schweiz war, habe ich es auf Mundart, Schweizerdeutsch, geschrieben, da mein „Zielpublikum“ aus der Schweiz war.

Die Übersetzung steht weiter unten:

‼️NEIN ZUR ABSCHAFFUNG DER EHESTRAFE‼️

für villi tönts sowieso lächerlech. hürote – füehrt sowieso zur scheidig, bruchts nid. für anderi ischs öbbis, wo si sit si chli si drvo tröime u e wichtige abschnitt vom läbe isch. d troumfrou im wiise kleid gseh oder si z’si, dr ehemaa/ehefrou bim altar gseh stoh oder zum altar laufe u dr perfekt partner(oder perfekti partnerin) in crime gfunde z’ha u e bund mitm/mit ihre iigah.

dürs anäh vor CVP initiative „ja zur abschaffung der heiratsstrafe“ würd für einigi dä troum zerplatze.
klar, i finds nid guet das verhüroteti ehepaar meh müesse zahle. aber stelled nech vor. villech fehlt am staat geld u wo nimmt ers när? widr im gsundheitswäse? ds wär e wiiteri katastrophe wie vor paarne jahr – i has selber bim schaffe o müesse miterläbe! o wes aagno würd wärde, s geld müesstet ihr sowieso zahle!

sehr gärn würd eigentlech o ig mal hürote. villech nid grad morn, innere wuche oder imne jahr.
aber dürs aanäh vo dere initiative wärs o für mi yz schwiriger. i wott doch dörfe hürote wär IG wott und wär ig liebe! egal welles gschlächt!!

Liebi isch doch liebi!

mir läbe yz im jahr 2016. es paar länder&staate heis scho chönne dürebringe, das gliichgschlächtlechi paar dörfe dr bund vom läbe iigah u d schwiz duet eifach dumm. ds geit doch ni das so es chliises land so gschisse duet.

stellet öich vor, ihr verliebet nech i öbber, z.B i e transmaa oder e transfrau u es wird öich irgendwenn mal es fetts verbot higleit, dass dr nid dörfet hürate. trotz gschlächtsänderig si si als transgender iitreit. au wenn si s gschlächt o rächtlech gänderet hei – s gschlächt us dr geburtsdokumentation wird bi dem verwändet. dadür das aber glychgschlächtlechi paar NID dörfe hürate wed initiative aagno wird, wird au das verunmöglecht.
das isch doch nid fair!

oder stellet öich vor öiches kind isch homosexuell u dr gröscht wunsch vo öichem kind isch d liebi vom läbä z’hürote! u es isch eifach unmöglech – würd nech das nid z härz o bräche? i finds trurig. i würd mis kind wöue glücklech gseh.

es isch ziit das MIR öbbis ändere, es liigt a ÜS das öbbis geit!

Übersetzung:

Für viele klingt dies sowieso lächerlich – heiraten. Führt sowieso zur Scheidung, braucht es nicht. Für andere ist es etwas, wovon sie seit sie klein sind davon
Träumen und es ein wichtiger Abschnitt vom Leben ist. Seine Traumfrau im weissen Kleid zu sehen oder diese zu sein. Oder den Ehemann oder die Ehefrau bei Altar stehen zu sehen oder zum Altar laufen und den Perfekten Partner/Partnerin in Crime gefunden zu haben und mit ihm/ihr den Bund für’s leben einzugehen.

Durch das Annehmen der CVP-Initiative „Ja zur Abschaffung der Heiratsstrafe“ würde für einige Menschen dieser Traum zerplatzen.
Klar, ich finde es auch nicht gut, dass verheiratete Ehepaare mehr bezahlen müssen. Aber stellt euch doch vor, vielleicht fehlt dem Staat Geld. Wo nimmt dieser das dann wieder her? Wieder im Gesundheitswesen? Das wäre eine weitere Katastrophe, wie vor einigen Jahren – ich musste es bei der Arbeit miterleben! Auch wenn die Initiative angenommen wird; Bezahlen müssen wir sowieso!

Sehr gerne würde ich auch mal heiraten. Vielleicht nicht gerade morgen, in einer Woche oder in einem Jahr. Aber durch das Annehmen von dieser Initiative ist es auch für mich schwieriger. Ich will doch auch heiraten dürfen wen ich möchte und wen ich liebe! Egal welches Geschlecht!

Liebe ist doch liebe!

Wir leben im Jahr 2016. Einige Länder und Staaten haben es bereits durchgebracht und gleichgeschlechtliche Paare dürfen nun dort den Bund fürs Leben eingehen und die Schweiz? Die tut doof. Geht doch nicht, dass so ein kleines Land so angeschissen tut.

Stellt euch vor, ihr verliebt euch in jemanden, z.B.einen Transmann/Transfrau und es wird euch dann irgendeinmal ein fettes Verbot hingelegt, ihr dürft nicht heiraten. Trotz der Geschlechtsänderung sind sie als Transgender eingetragen. Auch wenn sie das Geschlecht auch rechtlich geändert haben – das Geschlecht aus der Geburtsdokumentation wird bei ihnen verwenden. Dadurch dass jedoch gleichgeschlechtliche Paare nicht heiraten dürfen, wenn die initiative angenommen wird, wird auch das unmöglich gemacht.
Das ist doch nicht fair!

Oder stellt euch vor, euer Kind ist homosexuell und der grösste Wunsch vom Kind ist es die Liebe des Lebens zu heiraten! Und. Es ist nicht möglich. Würde euch das nicht auch das Herz brechen? Ich find’s traurig. Ich möchte mein Kind glücklich sehen.

Es ist Zeit, dass WIR etwas ändern. Es liegt an UNS dass etwas geht! Wenn wir schon die Möglichkeit haben etwas zu ändern müssen wir diese Chance auch nützen!

Geht abstimmen – Nein zur Abschaffung der Ehestrafe!

LIEBE IST LIEBE!

Ich habe das ganze nicht für eine Zeitung oder einen Blog oder sonst was geschrieben, sondern für mich, meine Freunde, Facebook.

Mein Ziel war es Menschen zum Nachdenken zu bringen. Tatsächlich habe ich es geschafft! Ihr könnt euch nicht vorstellen wie glücklich ich war als mir einige geschrieben haben, dass sie NEIN gestimmt haben!

Wie ihr seht, mir liegt sehr viel an diesem Thema.

Ich finde, dass niemand diskriminiert werden soll, nur weil er oder sie in einer Gleichgeschlechtlichen Beziehung lebt.

Jeder Mensch sollte das gleiche Recht haben!

Lieben und lieben lassen.

So und jetzt verabschiede ich mich bis zum nächsten Eintrag.

Ich wünsch euch ein schönes Wochenende

eure Kai ❤

 

Schaut doch noch bei https://www.operation-libero.ch/de/ehe-fuer-alle  und hier https://www.operation-libero.ch/de/blog/2016-06-29-ein-referendum-gegen-die-realitaet  vorbei 🙂

Nach den Prüfungen ist vor den Prüfungen

Hallo ihr lieben

Ja, mein Titel zu diesem Eintrag klingt sehr motivierend.
Gestern hatte ich „endlich“ meinen Kompetenznachweis. Ich muss sagen, dass ich gar nicht so extrem nervös war. Alle waren total überrascht, dass ich so ruhig war. Ich hätte selber auch gedacht, dass ich von Panikattacken geplagt werde. Zum Glück war dies jedoch nicht der Fall.
Ich selber empfand die Prüfung als schwer. Es waren zwar MultipleChoice Fragen, aber zum Teil konnte ich nur den Kopf schütteln. Eigentlich war ich relativ gut vorbereitet und ich habe auch viel Zeit in die Prüfungsvorbereitung gesteckt. Trotzdem konnte ich nicht wirklich jede Frage beantworten.

Meine Prüfungsvorbereitung

Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich manchmal etwas übertreibe. Vorallem wenn es um Prüfungen und das lernen geht. Dies könnte daran liegen, dass ich immer das Gefühl habe, dass ich zu schlecht vorbereitet bin und dass ich auf andere Lernmethoden nicht gut anspreche.
Gerne wäre ich auch einer der Menschen, welcher etwas durchliest und dies dann abspeichert. Leider ist es so, dass wenn ich etwas lese, ich dies gleich wieder „verwerfe“.
Als ich für meine Abschlussprüfungen im 2014 lerne, habe ich diese „Lernmethode“ für mich entdeckt. Schreiben, schreiben, schreiben.

 

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Während dem Unterricht schreibe ich mir Zusammenfassungen zum entsprechenden Thema. Wenn dann die Prüfungsthemen 5 Wochen vor den Prüfungen bekannt gegeben werden, schreibe ich die Prüfungsthemen nochmals von Hand als „schöne“ Zusammenfassung.

IMG_8970 Anschliessend fasse ich dies, was ich von Hand geschrieben habe auf dem Computer nochmals.

 

 

 

 

 

IMG_8975.JPGAlles was nun gedruckt auf Papier steht, fasse ich nochmals kurz zusammen ,dazu nutze ich auch die Lernziele, welche wir haben, damit ich nur noch das nötigste in einem Buch stehen habe.

 

 
IMG_8971Als letztes mache ich mir noch Mindmaps.

 

 

 

 

 
UIMG_8973m die Übersicht zu behalten mache ich mir jedes Mal so ein Raster. Auf der linken Seite steht das Thema und dann oben schreibe ich jeweils hin was zu tun ist. „Zusammenfassung 1, Zusammenfassung 2, PC, Buch, Mindmap, Tii, Vortrag“.

 

 

 

 

 

 
Mein Freund hat mir auch beim lernen geholfen. Er hat den Ordner genommen, mit denIMG_8974 ausgedruckten Blättern und hat mir die Oberbegriffe gesagt, ich musste dann alles erklären.
Als letzen Schritt habe ich versucht kleine Vorträge zu jedem Thema zu halten, damit ich noch alles mindestens einmal sagen konnte und dann noch mit Praxiserfahrungen verknüpfen konnte. Für mich eine sehr gute Art um noch genügend Sicherheit zu gewinnen.

 

 

 

 

Ich finde es wichtig, dass man sich jedoch ab und zu Mal einen freien Tag gönnt. Ja, sage sogar ich. Ich bin relativ schlecht in dem. Jedoch habe ich mir an fast jedem Abend „frei“ genommen. Ich hatte sogar genügend Zeit vier Staffeln Orange Is The New Black anzuschauen.
Am letzten Samstag hatte ich auch nicht mehr so wirklich das Gefühl, dass ich noch grossartig lernen möchte. Also machten wir einen Kurztrip in die Ikea. ENDLICH haben wir nun Pflanzen in der Wohnung. Ich kann gar nicht sagen wie viel Freude ich daran habe.

 

Nun, gestern nach den Prüfungen ging ich noch mit ein paar aus meiner Klasse in Bern auf die grosse Schanze, wo wir darauf angestossen haben, dass wir die Prüfungen endlich durch haben. Naja, jedenfalls bis im August, wo die nächsten zwei Prüfungen auf uns warten. Aber auch das werden wir packen!

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Am Abend ging ich dann noch mit meinem Freund und drei Freunden noch ins Kino. Wir gingen uns Conjuring 2 anschauen. Also ja. Ich habe die Wand hinter mir angeschaut, die anderen haben sich die Augen zugehalten mit Händen oder Tüchern. Das Geld war’s so was von wert. Ich glaube, dass der Film relativ gut ist, vor allem für einen Horrorfilm. Ich möchte ihn gerne noch zu Hause anschauen, wo ich alleine vor mich hin kreischen kann.

Ich glaube, ich habe alles geschrieben, was ich schreiben wollte. Somit wünsche ich allen noch eine gute Woche und viel Sonne!

Eure Kai ❤

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Mega Motiviert seh‘ ich aus.