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Brighton 2017 part 4

Tag 11 – Spannende Operation – nichts gesehen

An meinem 11. Tag wäre ich am liebsten im Bett geblieben. Ich fühlte mich unwohl und wollte nicht zur Arbeit. Nur, weil ich mich am Tag zuvor nicht willkommen fühlte und auch weil mir so langweilig war. Trotzdem zwang ich mich dazu aufzustehen und diese paar Stunden hinter mich zu bringen.

Ich kam auf die Abteilung, war wie jeden Tag pünktlich da. Leider wusste ich den Pin von der Tür, hinter der der Rapport stattfand, nicht. Somit klopfte ich, wie man das halt so macht, wenn man irgendwo rein will und die Tür verschlossen ist.

Niemand öffnete. Ich wartete, klopfte nochmals. Nichts. Okay, ist wohl noch niemand da – dachte ich mir.

Auf einmal hielt jemand den Kopf aus der Küche und sagte mir den Pincode. Diesen gab ich ein und betrat den Raum. Zwei Personen sassen drinn. Zum einen die, die am Tag zuvor mit dem Handy bei den Patienten spielte und ein anderer. Natürlich sagte ich trotzdem „Good Morning“ und setzte mich hin. Die beiden murmelten jedoch nur etwas unverständliches vor sich hin und wandten sich dann weg. Ich wurde wütend. Am liebsten hätte ich denen meine Meinung gesagt, was ich jedoch liess. Wahrscheinlich wird sie bald mal Probleme mit ihren Gelenken, ihrem Blutzucker und ihrem Herzen kriegen, wenn sie weiterhin so viel ungesundes Zeugs in sich stopft. Somit wird sich das ganze rächen. Und der andere? Dem wünsch ich auch so etwas. Ja, ich war und bin unglaublich wütend.

Für die Übergabe der Nachtwache erhielt ich kein Blatt mit Patienteninformationen, störte mich auch nicht, da ich sowieso bei einer Operation reinschauen wollte.

Die Abteilungsleitung, welche mir am Tag zuvor keinen Blick würdigte, kam nach der Übergabe auf mich zu und nahm ich mit zur Patientin, welche operiert werden sollte. Für die Patientin war es in Ordnung, dass ich zuschauen kommen.

Ich erfuhr, dass nicht nur die Bezugspflege ein Thema ist, sondern auch die Funktionelle Pflege. Somit haben einige eine Spezielle Aufgabe; zB eine Person ist für alle Blutzuckermessungen zuständig.

An den Seiten des Kopfes hatte die Patientin Schrauben, mit einem ungefähren Durchmesser von 0.8 cm. Sie war dann an einem Hacken befestigt, welches auch am Bett befestigt war, damit ihre Wirbel beim Hals genügend gestreckt wurden.

Mit einer Pflegefachperson zusammen begleitete ich die Patientin zum Röntgen und 18519478_10213364383326012_5455728262797603086_nanschliessend zu den „Theaters“. Mir wurde neue Kleidung gegeben und auch eine Haube für über die Haare, sowie auch eine Maske, welche ich mir über die Mund-Nasen-Partie zog.

Die Vorbereitung der Patientin dauerte zwei Stunden, somit war 11.50 Uhr, bis Mal etwas geschah. Die vorherige Zeit wurde mir alles erklärt.

Um 12.00 Uhr wurde mir gesagt, dass ich doch Pause machen soll, was ich auch tat, da ich wirklich hungrig war. Eine halbe Stunde später ging ich wieder zurück.

Gesehen habe ich.. nichts. Als ich für eine kleine Steh-Erhöhung fragte, sagte man mir, dass sie diese im Moment nicht besorgen können.

Um 13 Uhr machte ich dann bereits Feierabend, auch wenn ich nichts gesehen hatte. Doch ich musste mit Christinna noch mit der Koordinatorin zusammensitzen, da wir noch unser Tag reflektieren sollten.

Dabei kam heraus, dass die Koordinatorin etwas geschockt war, dass ich ihr auf ihr Mail „Dear Mrs xxxx..“ antwortete. Natürlich dachte ich beim Mail schreiben nicht daran, dass  die Briten alle untereinander „per Du“ sind. Sie sagte, dass sie sich im ersten Moment etwas bevormundet fühlte, da man sie nur so nennt, wenn man wütend auf sie ist. Jedoch überlegte sie dann, dass ich aus der Schweiz kommen und Vorgesetzte immer gesiezt werden (ausser sie bieten das Du an).

Wir diskutierten auch darüber, dass die Körpersprache für mich und Christinna eine wichtige Bedeutung hat für diesen Austausch, da wir teils nicht alle Wörter kennen. Ich bemerkte dies selber auch, ich setzte meine Hände oft ein, wenn ich am Reden war.

Auch das Händeschütteln, oder eben das nicht Händeschütteln wurde wieder Thema. Wir konnten uns noch immer nicht erklären weshalb man mit niemanden die Hände schüttelt, ausser wenn man ein Job-Interview hat.
Doch die Patienten werden dafür „Darling“ „My Love“ „Dear“ ect. Genannt? Für uns ging die Rechnung nicht ganz auf. Denn für mich und Christinna ist dies von Bedeutung in der Pflege beim ersten Kontakt mit dem Patienten.

Nach der Reflexion machten wir uns zu Fuss auf nach Hause, da wir müde waren.

Tag 12 – Die Karottentorte

Mit einem etwas besseren Gefühl verliess ich am Mittwoch das Haus. Auch wenn ich noch immer wütend war auf die, die mir die Tür nicht öffneten, war mir dies an jenem Tag egal, da dies mein letzter Tag auf der Abteilung war.

An meinem ersten Tag auf dieser Abteilung kam einer der Pflegenden der Nachtwache zu mir und fragte mich, ob ich im italienischen Teil der Schweiz lebe, somit kamen wir dann ins Gespräch.

Dieser Pflegende arbeitete an meinem letzten Tag. Da ich das Gefühl hatte, dass er freundlich ist, hängte ich mich einfach an ihn und der anderen Pflegenden in diesem Bay.

Ich fühlte mich gut integriert. Ich bekam zwischendurch die Aufgabe auf eine Patientin aufzupassen, als die Pflegeassistentin etwas erledigen musste. Somit kam ich auch mit der Patientin ins Gespräch, welche eine Sitzwache benötigte.

Bei einer Patientin war ein Sack mit einer nutellafarbenen Flüssigkeit drinn. Etwas skeptisch blickte ich darauf und dachte mir, dass dies von einem Colonstoma sein könnte, was jedoch etwas weit weg währe vom künstlichen Darmausgang.

Als die Decke zur Seite gemacht wurde und die Patientin gedreht wurde, sah ich, dass ein Schlauch direkt aus ihrem Anus zu diesem Sack führte.
Natürlich fragte ich nach, da ich sowas noch nie gesehen hatte. Die Pflegende erklärte mir, dass dies so angebracht wird, wenn die Patienten stark dement sind, Bettruhe haben und viel Diarrhoe. Dies nahm ich mal so zur Kenntnis.

Was ich auch gesehen habe war, dass der Patientin mit Papiertüchern die Haare gewaschen wurde. Fand ich persönlich interessant, da wir dies mit einem Plastiksack gelernt haben, welchen man mit Wasser füllt.

Leider, leider habe ich den netten Pflegenden dabei gesehen, wie er eine Patientin einmal Katheterisiert hat – ohne sterile Handschuhe. Natürlich habe ich ihn darauf angesprochen, er sagte, dass er keine Zeit dafür hätte. Ich sah ihn skeptisch an und sagte ihm, dass seine Schicht 12 Stunden dauert und gerade mal 2 Stunden davon vorbei sei. Da hätte er bestimmt Zeit um Handschuhe zu holen. „Um jemand einmal zu Katheterisieren zieht niemand Handschuhe an“ sagte er und ich liess es mit dem weiteren Nachfragen.

Was ich sehr gut finde am Pflegen ist, dass die Pflegenden immer zu zweit sind bei einer Körperpflege und zwar von Anfang an.

Die Pflegende, welche mich mitbetreute an jenem Tag erzählte mir davon, dass sie damals in den Phillipinen alleine für 45 weiter Patienten zuständig war. Stellt euch das mal vor. 45Patienten und eine Pflegende. Unglaublich, undenkbar in der Schweiz.

Als meine 6h vorbei waren machte ich mich mit meiner Mitbewohnerin zusammen auf den Weg in die Stadt. Eigentlich waren es nicht mal 6 Stunden, da wir am Tag zuvor so lange bei der Reflexion bleiben mussten, haben wir (ohne das Wissen von anderen) die Zeit etwas kompensiert.
Wir wollten Zeit überbrücken, da unsere Hosts zu Hause Besuch haben, da die Mutter vom HostDad zwei Wochen zuvor verstorben ist.  Uns war der Gedanke Unangenehm, dass wir nach Hause gehen würden und alle stören wurden.

Um 15.00 Uhr machten wir uns dann trotzdem auf den Weg nach Hause. Schnell zogen wir uns ins Zimmer zurück.

Eine oder zwei Stunden später klopfte es an der Tür. Unser HostDad stand an der Tür und bat uns nach unten. Er wolle nicht, dass wir uns nur wegen dem im Zimmer verkriechen. Wir sollten mit ihm zusammen etwas Wein trinken, Sandwiches essen und wehe wir probieren nicht von seiner berühmt berüchtigten Karottentorte.

Wir gingen nach unten, wo wir dann zusammen mit ihm, seiner Frau, seiner Tochter und dessen Freundin einige Zeit zusammen verbrachten und viel lachten. Wir fühlten uns sehr gut integriert.

Anschliessend machten wir uns etwas zu Essen und zogen uns dann doch wieder auf Zimmer zurück, wo wir seine Torte assen. O.M.G. Diese war soooo lecker!

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hab da so ein Diplom erhalten, für die Bestätigung, dass ich die Zeit hier bestanden hab.

 Tag 13 – Die Präsentation

Gefreut haben wir uns nicht wirklich auf diesen Tag. Wir machten uns am Morgen auf den Weg nach Falmer, zur Brighton Universität. Wie hätte es auch anders sein sollen, vergassen ich und Christinna die Handynummer von der Zuständigen Person mitzunehmen. Somit standen wir nun da, am Bahnhof und wussten gerade nicht wirklich weiter.

Ich versuchte eine Email zu schreiben und kurze Zeit später kam der Zuständige Lehrer auch schon den Hügel herunter gerannt und nahm uns mit zum Campus.

Es ist ein riesiges Schulgelände.

Wir durften bei einem Skillstraining, welche die Vorbereitung vom OSCE der Schüler im ersten Bildungsjahr war zuschauen und anschliessend auch die Rolle des Patienten einnehmen, damit das ganze etwas realistischer rüberkommt.

Ich hab direkt mich ihn ihnen gesehen, mich im ersten Jahr. Verwirrt und etwas unbeholfen. Es war ein tolles Gefühl zu sehen, wie sicher ich mich nun in meinem Tun fühle.

Nach dem Mittagessen mussten wir unsere Präsentationen halten. Diese handelten sich über unser Heimatland und auch das Gesundheitssystem dort.  Wir hatten zwei Zuschauer. Eine dritte Person kam dann während Christinnas Präsentation dazu. Dieser schien jedoch benahe einzuschlafen.

Nach den Präsentationen, welche gut verliefen, sprachen wir noch etwas über Dinge, welche uns etwas merkwürdig vorkamen; zB das Händeschütteln.

Der Typ, welcher etwas später reinkam sagte etwas. Ich verstand kein Wort, da er mit irgend einem Dialekt sprach. Zu erst dachte ich, es ein russischer Dialekt. Jedoch war es ein Irischer Dialekt. Er brummte etwas vor sich hin. Ich und Christinna nickten und bejahten.

Als wir dann klitschnass am Bahnhof standen, da es so geregnet hatte, sprachen wir über diese Situation. Wie sich herausstellte, haben wir ihn beide nicht verstanden (bis auf einzelne Wörter) und nur genickt und bejaht.

Am Abend begann ich bereits zu packen.

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Tag 14 – Abschied nehmen

Das letzte Mal zu Spital gehen. Zusammen mit der Koordinatorin blickten wir nochmals auf die vergangenen zwei Wochen zurück. Reflektierten und sahen auch in die Zukunft.

Wir beide sind über uns hinausgewachsen, haben neue Erfahrungen gesammelt und das wichtigste – eine tolle, ehrliche und wunderbare Freundschaft geschlossen!

Nach dem wir uns von der Koordinatorin mit einer Umarmung verabschiedet haben machten wir uns auf zum Pier, jedoch war es so windig, dass wir in die Stadt flüchteten, um etwas Fudge zu kaufen.

Da es sehr stark zu regnen begann, gingen wir wieder nach Hause. Am Abend gönnten wir uns wieder eine Pizza.

Tag 15 – Goodbye Brighton

Jetzt sitz ich hier, seit drei Stunden, am Flughafen Gatwick.

Ich hatte eine unglaublich schlechte Nacht. Da ich mega nervös war habe ich kein Auge zugekriegt und mich nur hin und her gewälzt. Entweder war mir zu warm, zu kalt, unbequem, musste auf die Toilette oder ich hörte irgendwo Geräusche. Ich hätte am liebsten losgeheult, da ich Angst hatte, dass ich zu Müde bin am nächsten Morgen.

Um 04.50 Uhr klingelte der Wecker. Ich zwang mich aus dem Bett und zog mich an. Christinna war etwas früher aufgestanden, um das Makeup noch zu machen.

Wir machen uns 05.20 Uhr auf den Weg an den Flughafen, wo wir 6.30 Uhr ankamen.

Ich verabschiedete mich von meinem Partner in Crime von den letzten zwei Wochen. Ich hasse abschiede. Ich wünschte mir, dass wir etwas näher bei einander wohnen würden. Somit hätten wir die Chance uns etwas öfters zu sehen. Wir versprachen uns jedoch, dass wir weiterhin in Kontakt bleiben würden.

Sie war der Grund, weshalb ich mich bereits so früh zum Flughafen begab. Ich wollte einen richtigen Abschied, am richtigen Ort und nicht so halb verschlafen kurz umarmen und wieder zurück ins Bett liegen.

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Ich ging somit anschliessend zum Nord-Terminal, wo ich nun sitze. Ich macht mein Makeup und begann an diesem Tagebuch noch etwas weiter zu schreiben. Ich schreibe etwa seit 2 Stunden. Eine lange Zeit und ich bin noch nicht fertig.

Ich hatte eine wunderschöne Zeit in Brighton. Auch wenn ich anfangs sehr nervös war. Die Stadt ist wunderschön und ich liebe es in dieser Stadt.

Ich liebe die Offenheit.

Ich liebe die Gleichberechtigung.

Ich liebe das Meer.

Alles war perfekt!

Somit beende ich das Schreiben für den heutigen Tag,naja nicht ganz, nur bis mich die Lust wieder packt, und geh mir mal eine Toilette suchen und versuche, ob es jetzt möglich ist den Koffer einzuchecken.

Den Weg zur Toilette habe ich übrigens gefunden und mein Koffer ist nun auch eingecheckt. Zudem habe ich es durch die Sicherheitskontrolle geschafft und muss jetzt noch zwei Stunden warten bis mein Flug geht.

Ich freu mich schon so sehr endlich Tiago zu sehen (Und Domi und Jan – danke ihr süssen, dass ihr mich abholen kommt!)

Somit verabschiede ich mich definitiv. Vielleicht werde ich noch einen letzten Post machen, um mein Abenteuer abzuschliessen.

Bis dann!

Eure Kai ❤

Internetfreundschaft?

Heut zu Tage kann man sich ja auf X-Wege kennenlernen. Sei es in einem Club, auf der Strasse, wenn man mutig genug ist jemanden anzusprechen, jedoch haben wir seit der Erfindung von Chatrooms und Messenger auch die Möglichkeit jemanden über das Internet kennen zu lernen. Auch mit Apps wie Badoo, Lovoo und wie auch immer die heissen kommt man schnell zu Dates.

Ich möchte euch meine Geschichte erzählen über eine oder besser gesagt DIE Internetfreundschaft.

Begonnen hat das, als ich etwa 11 Jahre jung war, im 2005. Einige Jungs aus meiner Klassen schwärmten von einem Chatroom, im Internet, welcher mega cool sei.
Bis dahin hatte ich nie gross etwas mit dem Computer, geschweige dem Internet zu tun. Das einzige was ich zu der Zeit am PC gemacht habe, war, dass ich Paint geöffnet habe und gezeichnet hatte.

An dem Tag lies ich mir die Internetadresse aufschreiben von einem Jungen und ging Habbosofort auf die Seite: http://www.Habbo.ch.

Ich konnte mir einen Usernamen wählen und mich so gestalten wie ich wollte. Da ich ein riesiger Kamikaze Kaito Jeanne -Fan war nannte ich mich „Maron@“.
Es ging schnell und ich fand viele Freunde und konnte mit meinen Freunden chatten und die Zeit verbringen. Ich hatte als Kind nie viele Freunde, also war diese Plattform perfekt für mich.

An irgendeinem Tag sah ich den Raum „Pinker Anime Raum“, welchen ich sofort betrat, da rosa meine Lieblingsfarbe ist und ich Animes nun mal liebte. Ich verbrachte einige Zeit in dem Raum und sprach dann die Besitzerin von dem Raum an. Idata. Ich sagte ihr, wie sehr ich Animes liebte und schnell fanden wir heraus, dass wir beide die Selben Animes mögen. Der Beginn einer Freundschaft. Wir chatteten jeden Tag zusammen und ich lernte ihre Schwester, welche auch online aktiv war kennen. Sie hatte einen blauen, männlichen Charakter, Blauling, welcher dann mein „Habbo-Freund“ war.
Mit der Zeit war jedoch Habbo nicht mehr so das wahre, wir fanden uns auf Animexx wieder und dann im MSN. MSN war das, was alle hatten. Schnell Nachrichten verschicken, mit einander „Camen“ und sprechen (Natürlich nur, wenn man ein Mikrophon und eine Webcam hatte).

Ich und Idata verbrachten Stunden auf MSN um miteinander zu chatten. Sie lebte auch in der Schweiz, leider viel zu weit weg von mir. Es war nicht möglich sie zu treffen, da meine Mutter dagegen war, ihre auch. Also haben wir uns heimlich mit dem Haustelefon angerufen, viel gesagt wurde nicht, da wir beide sehr schüchtern waren. Wir haben vielleicht so 5 Minuten mit einander telefoniert und dann wieder aufgelegt.

Langsam verflog der Kontakt jedoch, die Pubertät traf ein und wir interessierten sich für unterschiedliche Sachen. Trotz dem, hatten wir alle zwei Monate kurz miteinander Kontakt. Auch wenn es nur ein „Hallo, wie gehts?“ war.

Im 2012 war ich in Zürich. Irgendwie kam mir dann der Gedanke, dass ich sie eigentlich besuchen könnte. Per Zufall kam mir in den Sinn in welchem Geschäft dass sie arbeitet und ich ging dort hin. Wenn ich daran denke, werde ich gleich wieder nervös.
Ich stand etwa eine halbe Stunde vor dem Geschäft und wusste nicht ob ich nun hinein soll oder nicht. Ich tat es.
Ich ging hinein, sie kam nach vorne sagte nur „Grüezi“ und ging wieder durch die Tür raus, hat mich kaum angesehen. Da ich jedoch nicht für nichts hinein wollte ging ich schnell zum Getränkeregal. Dort schnappte mir eine Coladose und kratzte mein letztes Münzgeld aus dem Portemonnaie (Zum Glück hatte ich noch 70Rappen dabei).
Beim Bezahlen sagte ich dem Verkäufer, er solle Soni einen Gruss ausrichten. Der Typ sagte mir, dass sie jedoch hier wäre und ging sie gleich holen. Ich war total überfordert. Ich wusste nicht ob ich dafür bereit war.
Sie kam nach vorne zur Theke, wie alle anderen Mitarbeiter auch. Sie sah mich an. Dies waren die längsten paar Sekunden in meinem Leben. Wir sahen uns so lange an. Bis ich die Stille mit einem „Hallo“ brach. Sie sah mich weiterhin an. Ich weiss nicht, ob sie mich erkannt hat. Plötzlich weiteten sich ihre Augen und sie sagte meinen Namen: „Kai..?“ Ich nickte und sofort kam sie auf mich zu und umarmte mich.
Nach 6Jahren konnten wir uns endlich in die Arme schliessen. Ich war so glücklich und überfordert, aber vorallem glücklich!
Seit dem Tag hatten wir bis heute fast jede Woche mindestens an einem Tag Kontakt. Wir haben und seither auch relativ oft getroffen und ich habe mal fünf Tage bei ihr, ihrer Schwester und ihrer Mutter verbracht.
Ich bin so froh, dass ich sie als einer meiner besten Freundinnen haben darf. Ich kennen nur wenige so herzliche Menschen, welche alles mit anderen teilen möchten und so viel Liebe teilen.
Bereits als ich 11 Jahre alt war, sah ich sie als grosse Schwester, auch wenn sie um einiges kleiner ist als ich .

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Manchmal verdrehe ich die Augen, wenn ich höre, dass andere jemanden über das Internet kennen gelernt hat. Doch dann kommt mir meine, unsere Geschichte in den Sinn. Ein kleiner Zufall, der das Leben so sehr bereichern kann!

Liebe Sunii, ich wünsche dir alles, alles gute und nur das Beste zu deinem Geburtstag! Ich bin so happy, dass ich bereits so viele Geburtstage mit dir zusammen erlebenn durfte!

Geniesse deinen Tag! Ich hab dich lieb!

Deine Kai ❤

bye 2016, hello 2017

Hallo meine Lieben

Ich wünsch euch allen ein gutes neues Jahr!
Jaaaa, ich weiss, ich weiss, etwas spät – aber besser als nie!

Ich kann es fast nicht fassen, wie schnell dieses Jahr jetzt vorbei war. Auch wenn der Start vom 2016 für mich persönlich nicht der beste war, änderte sich dies gegen den Schluss drastisch!

Für die Welt war dieses Jahr wahrscheinlich eines der furchterregendsten Jahren, Angst und auch Trauer zog seinen Schleier über den blauen Planeten. Terror. Überall her hörte man von den 20 verschiedenen Anschlägen, welche in Europa stattfanden. Mir wurde sogar abgeraten in den Urlaub zu gehen, da andere Angst hatten, dass mir etwas passieren könnte.

Der Putschversuch in der Türkei, über welchen alle gesprochen haben und viele Hoffnung hineingesteckt haben, wo leider 290 Menschen zu Tode kamen.

Auch der Austritt der UK aus der EU führte zu viel Gesprächsstoff, genau so wie diese doofen Horrorclowns.

Nazis in St.Gallen. Ich erwähn die Mal, möchte aber nicht noch mehr Worte über dieses Gesindel verlieren.

Leider wurde im letzten Jahr auch Donald Trump gewählt. Schade, wirklich schade, dass die USA ein solches Wahlsystem hat.

Für mich persönlich war es ein gutes Jahr, ich konnte mich selber weiter entwickeln und bemerke auch einen unterschied zu vorherigen Jahren. Ich bin immer noch ein verwirrter Tollpatsch. Und trotzdem habe ich mich verändert. Ich bin ruhiger geworden. Ich lerne langsam mit meinen Ängsten umzugehen und auch Menschen an mich ran zu lassen. Zudem bin ich zufriedener mit mir selber und habe weniger Selbstzweifel.

2016 war auch mein „Makeup Jahr“. Bereits zuvor habe ich mich ab und an gern Mal geschminkt; Eyeliner (ab und zu etwas Lidschatten) drauf und gut ist. Dieses Jahr wurde das ‚Ich schmink mich ab und zu‘ zu meinem Hobby. Ich mache es so gerne und sehe auch immer wieder kleine Fortschritte und freue mich immer zu sehen wenn ich mich etwas verbessere.

Zudem habe ich auch neue Freundschaften geschlossen. Sei es in der Schule oder auch Privat.

Vanessa (misleadingmaps) habe ich irgendwann mal angeschrieben, da sie Lippenstifte hatte welche ich auch gerne gehabt hätte und tadaaaa eine Freundschaft entstand. Seither haben wir uns beinahe täglich geschrieben oder Snaps geschickt. Natürlich habe ich sie auch schon getroffen.
Schaut euch doch mal ihren Blog an. ❤20161221_175811000_ios

Auch Robyn, welche ich seit Jahren20160612_111407036_iOS irgendwie auf Facebook hatte, ist in mein Leben getreten.
Aus dem nichts hat sie mich angeschrieben und sofort bemerkten wir, dass wir uns für das selbe einsetzen und interessieren.
Ich durfte das Greenfieldfestival mit ihr zusammen verbringen und ich fand mit ihr auch jemanden, mit dem ich tiefgründige Diskussionen führen konnte. ❤

 

 

Rückblickend auf das Jahr 2016..

Da ich ja quasi fast das ganze Jahr gebloggt habe, möchte ich hier einen kleinen Rückblick auf mein letztes Jahr machen.

Januar
Im Januar war, soweit ich mich noch daran zurück erinnere, war nichts speziell.
Ich hatte einen sehr schlechten Start in das neue Jahr; alleine. Somit war für mich klar, dass ich dieses Jahr nicht mag.
Zu dieser Zeit arbeitete ich noch in der Psychiatrie, was mir sehr gut gefallen hat. Mal sehen ob ich in einem Jahr immer noch dort arbeiten möchte (psynurseeee).

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Februar
Im Februar fand „die“ Operation statt. Freunde wissen von welcher ich spreche. Ich denke, dass dies der Moment war, wo ich noch enger mit meinem Freund und auch seiner Familie zusammengewachsen bin.
In der Schweiz waren in diesem Monat noch die Abstimmungen zur „Durchsetzungsinitiative“ und auch „Abschaffung der Ehestrafe“(wo die Eheschliessung zwischen Mann und Frau hätte festgelegt werden). Zum Glück wurden beide Initiativen abgelehnt!
Am Valentienstag erhielt ich mein aller erstes Valentienstagsgeschenk ever! Vielen Dank Tiago ❤
Ich besuchte auch das Pipiliorama in Kerzers und Deadpool kam in die Kinos. Ich sollte den Film bald mal wieder schauen.
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März
Ich erhielt die Bestätigung, dass ich mein erstes Jahr erfolgreich, mit einer best Note bestanden habe. Somit musste ich nur noch bis Mitte März arbeiten und drücke ab dann wieder die Schulbank.
Zusammen mit Tiago und zwei Freunden besucht eich den Autosalon in Genf, war nicht wirklich meine Welt, war jedoch kostenlos für uns.
Ich durfte mit Tiago zusammen nach Locarno reisen, meine Familie schenkte uns diesen Kurzurlaub, damit wir etwas abschalten konnten.

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April
Tiagos Geburtstaaaaag 😀 Wir feierten diesen an einem ruhigen Abend im kleinem Kreis (Erinnert mich daran, dass ich evt bald mal wieder ein Geburtstagsgeschenk holen sollte).
Es war jedoch nicht nur sein Geburtstag, sondern auch unser Jahrestag. Ein Jahr TiiKai. Wir verbrachten den Tag in Kandersteg beim Blausee (dazu werde ich noch einen Post machen).
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In diesem Monat begann ich auch mit meinem Blog.<3

Mai
Langsam näherte sich der Stress, da die Prüfungen nurnoch 4 Wochen von mir entfernt waren. Somit verbrachte ich jeden Abend mit lernen.
Ich nahm am Impericon Festival in Zürich teil und ging mit, als sich eine Freundin und Tiago tattoowieren gingen.
Auch an der Fantasie Basel war ich als Princess Bubblegum.

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Juni
Juni heisst seit einigen Jahren – Greenfieeeeeld! Ich verbrachte ein tolles Wochenende am Greenfield Festival mit tollen Leuten. Auch wenn es Regnete, ich hatte Spass.
Jedoch war auch der Anschlag im Florida Pulse Gay Club in Orlando, was die ganze LBGTQ-Community in Trauer stürzte..
Auch meine Prüfungen fanden, wie erwähnt, in diesem Monat statt. Jo, ich hab sie auf jedenfall bestanden.

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Juli
Nach drei Jahren war ich endlich wieder an einem Strand; in Barcelona.
Ich ging mit Katja aus meiner Klasse, ihrem besten Freund und Tiago zusammen, da wir gemeinsam ein Appartement mieten konnten. Auch wenn ich mir bereits am ersten Tag meinen Fuss über verknackst hatte, war es ein traumhafter Urlaub.

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August
Prüfungen, schon wieder. Wieder war ich jeden Abend fleissig am lernen. Ja, ich lerne viel, sehr viel, da ist sonst grosse Angst habe nicht zu bestehen.
Das Wochenende vor meinen Prüfungen verbrachte ich mit einigen Freunden in Trier am Summerblast Festival.
Die letzen Prüfungen bestand ich übrigens auch und somit durfte ich im September ins 4. Semester Starten.

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September
Mit meinen Mädchen aus der Schule feierte ich das Ende der Schulzeit für dieses Semester. Somit war dann auch Zeit für mein Praktikum im Spital, wovor ich eine riiiiiiesen Angst hatte.
Das erste Mal seit dem Beginn unserer Beziehung war ich auch für 7 Tage von Tiago getrennt, da er Geschäftlich weg musste. Ich habe ihn so sehr vermisst.

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Oktober
Birthdaymonth 🙂 Meinen Geburtstag verbrachte ich, wie bereits Tiago, fuhig. Ich musste den Tag hindurch arbeiten und am Abend wurde ich dann bei Freunden zum Essen eingeladen.
Gegen Ende des Monats war ich noch in Como auf dem Markt, zusammen mit meinen Schwiegereltern.

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November
Endlich hatte ich damit begonnen meine Semesterarbeit zu schreiben. Heute bin ich froh, dass ich nur noch einige wenige Sätze schreiben muss.
In diesem Monat durfte ich mein Geburtstagsgeschenk einlösen – 4 Tage in London! ❤

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Dezember
Was für ein toller Monat. Von der Arbeit her, war es für mich eher stressig. Seit meinen Ferien fühlte ich mich noch müder und bemerkte, dass ich wieder Ferien benötige, wo ich mir Zeit für mich nehmen kann.
An Weihnachten musste ich arbeiten. Trotzdem feierte ich am 24.12 bei der Familie von Tiago uuuund.. Surprise Post is comming soooon 😀

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Ich war an vielen Konzerten, wobei ich ungefähr drei erwähnenswert finde: Jennifer Rostock, Justin Bieber und die Konzerte von Antaraxid (sorry not sorry, dass ihr neben JB steht :P)

Serien.. So viele Serien und auch Filme habe ich geschaut.

  • Grey’s Anatomy 1-12. Staffel
  • Deadpool
  • OITNB 1-5. Staffel
  • Stranger Things
  • OA 1 Staffel
  • Suicide Squad
  • Pets
  • Findet Dorie
  • Fantastic Beasts
  • Star Trek Beyond
  • Star Wars Rogue One
  • Warcraft
  • Conjuring
  • American Horror Story 4. Staffel
  • GOT 1.Folge
  • Bates Motel 1-2Staffel
  • Pretty Little Liars 1-3 Staffel (bin aktuell noch drann)
  • ect.

Falls jemand noch Serien/Animes zum empfehlen hat – her damit!

 

2017

Ich bin kein Mensch, welcher sich Dinge für das neue Jahr vornimmt, da ich nicht wirklich daran glaube, dass ich die Dinge einhalte. Man sollte doch jeden Tag so nehmen wie er ist.

Trotzdem möchte ich mir einige, wenige und auch realistische Ziele setzen

  • Geld sparen – sprich: Monatlich einen Betrag auf die Seite legen
  • Nicht sofort in die Panik geraten, sondern abwarten und durchatmen
  • Für die Auto Theorieprüfung lernen (Mein Rettungshelferdiplom läuft aus – heelp)
  • Weniger schlechte und mehr gute Konzerte besuchen
  • Weniger Pizza kaufen, mehr Pizza machen
  • Sommernächte draussen geniessen
  • Blink-182 sehen
  • Mindestens 1 Festival besuchen (Mehr springt dieses Jahr wohl nicht raus)
  • Kleine Roadtrips
  • Mein jetziges Praktikum/Semester bestehen
  • Lernen und Positiv denken, damit ich mein nächstes Semester bestehe
  • Weniger Alkohol konsumieren (ich trink sonst schon wenig)
  • Mehr Liebe, weniger Hass
  • Mich von Menschen trennen, welche mich nur in negative Weise beeinflussen
  • Eine Agenda/Tagebuch führen (ist bestellt yusss)

 

Ich möchte mich von herzen bei allen, welche mich im letzten Jahr unterstützt haben bedanken und ich freue mich auf das neue Jahr mit euch zusammen ❤

Somit wünsche ich euch ein schönes Wochenende und ein wunderschönes 2017!

Eure Kai ❤

 

 

Favourite Place On Earth

Hallo meine Lieben ❤

Ich hab gerade gesehen, dass ich das letzte Mal vor 18 Tagen einen Post gemacht hat. Yee. Die Zeit ist irgendwie an mir vorbei gerast. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass das schon so lang her ist.

Anyway. Mein zu Hause nimmt langsam mehr Form an. Ich und Tiago waren vor einer Woche zwei Mal in der Ikea und holten uns;  einen grossen Spiegel für im Schlafzimmer und ein neues TV-Möbel, welches wir schon lange wollten. Zudem haben wir jetzt einen neuen Teppich im Wohnzimmer! 😀
Vielleicht werde ich in einem weiteren Eintrag eine Room-Tour machen, mal sehen. Ich sag eh viel und machs dann nicht.

Nun zu meinem Titel.

Home is where your heart is oder favourite place on earth.
Das war die grosse Frage. Ich entschied mich dann für meinen Lieblingsplatz. Gemeint ist jedoch mit beiden Titeln das Selbe.

Ja, ich habe meinem Freund mein Herz geschenkt (home is where your heart is), ich liebe mein zu Hause, ich mag es hier.

Trotzdem fühle ich mich manchmal als wäre ich am falschen Ort.

Kaum war ich auf der Welt, durfte ich das erste Mal zu meinen Grosseltern, in Schweden.
Meine Mutter ist Schwedin, sie ist auch dort aufgewachsen und in ihren jungen Erwachsenen Jahren in die Schweiz ausgewandert, hat geheiratet und Familie gegründet.

Als Kind war ich oft im Norden, ich kann mich gut daran erinnern, wie wir stundenlang mit dem Auto, vollgepackt mit uns Kindern und Gepäck Richtung Dänemark fuhren, dort die Fähre nahmen und dann weitere unzählige Stunden nach Storvattet fuhren.
Wir waren oft, sehr oft in Schweden. Und ich war gern dort.

Nun ist mein Problem, dass ich kein Geld habe. Ferien dort ist teuer. Wenn ich meine Verwandten besuchen möchte, dann muss ich auch in Stockholm umsteigen um weiter zu fliegen. Sobald ich jedoch mit meiner Ausbildung fertig bin werde ich nochmals und des öfteren hingehen.20161110_085435000_ios

Ich habe sogar einen absoluten lieblings Platz dort, wo meine Grossmutter lebt.

Meine Grossmutter lebt mitten im Wald, wenn Häuser da nebenan sind, dann sind’s Ferienwohnungen.
Sie lebt an einem Hang, welcher direkt zu einem See führt. Beim See hat es einen Steg.

Jeden Morgen früh stand ich auf, machte mir einen Kaffee und begab mich dann dort runter.
Auf den Videos, welche ich mal gemacht habe seht ihr ziemlich gut wie schön es dort ist. ❤

#love #my#2nd home #sweden #sverige #storvattnet #lake #clouds #heaven #besutiful #morning #forest #life

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Für mich bedeutet dieser Steg viel. Ich hab dort gelernt zu angeln. Jedoch habe ich dort auch das Schwimmen erlernt und viel dort gespielt und viele Gespräche dort geführt. Ich habe nur gute Erinnerungen an diesen Ort.
Ich liebe auch die Ruhe, welche man dort hat. Man ist weg von allen Problemen. Für mich gibt es keinen besseren und schöneren Ort auf dieser Welt.

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Ich könnte noch 1000 solche Bilder posten, weil ich’s soooooo wunderschön find, doch das lasse ich jetzt mal.

Meine Mamma war vor einer Woche bei meiner Grossmutter, weshalb ich ihr noch meine Polaroid-Kamera in die Hand drückte um einige Fotos zu machen.
Jetzt habe ich wunderschöne Erinnerungen, an einen wunderschönen Ort nicht nur in meinem Herzen und in meinen Gedanken, sondern auch an meiner Fotowand.img_9120

 

Hiermit möchte ich euch allen ein ganz gutes Wochenende wünschen (ich muss arbeiten, bah) UUUND…

ALLES, ALLES, ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG VANESSA!!
Ich hoffe,dass du dich feiern lässt und einen guten Tag haben wirst! Und natürlich wünsche ich dir viel awesome food!  Ich bin soo happy, dass ich dich dieses Jahr kennen lernen durfte und habe jedes Mal riesige Freude wenn dein Namen auf meinem Handydisplay erscheint <3.
Dein Geschenk kriegst du nächsten Monat, da ich zuerst das Land verlassen muss um es zu holen 😛
Ganz, ganz viel liebe für dich ❤

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Wie gesagt.. somit wünsch ich euch ein schönes Wochenende

Eure Kai ❤

 

Unsere erste gemeinsame Wohnung

Hallo meine Lieben ❤

Naja, eigentlich schreibe ich den Beitrag für meinen geliebten Mitbewohner.. alsooo…

Hallo Tiago 🙂 ❤

Heute vor einem Jahr hatte ich fertig gepackt und war sooo nervös.

Ich war wirklich extrem nervös. Bereits 19 Tage zuvor war ich ein Nervenbündel.

Am 05. Oktober machten wir uns auf den Weg in die Stadt in welcher wir nun leben. Du wolltest dir eine Studio-Wohnung ansehen. Sie war klein. Sehr klein. Nicht das richtige für dich. Ich konnte mir auch nicht wirklich vorstellen, jedes Wochenende in dieser kleinen Wohnung zu sitzen.
Zufälligerweise war jedoch Jan (unser Held) auf Facebook aktiv und schrieb uns, dass jemand seine Wohnung, mitten in der Stadt loswerden möchte. Wir machten sofort einen Termin aus und gingen zur Wohnung. Es war liebe auf den ersten Blick.
Ich weiss nicht was über mich kam, dass ich gleich meiner Mum angerufen habe und ihr gesagt habe, dass ich ausziehen werde.
Die Wohnung gehörte uns, per Handschlag.

Wahrscheinlich waren wir nicht die einzigen, welche etwas skeptisch waren. Meine Mum konnte es nicht glauben, dass wir so zentral eine Wohnung fanden, zu so einem tiefen Mietpreis. Niemand glaubte es wirklich. Doch wir zogen trotzdem ein und es war alles perfekt.

Du bist einen Tag vor mir eingezogen, zusammen mit dem riesigen Sofa (danke denen, welche dieses 4 Stockwerke nach oben getragen haben).
Das Sofa, welches dann auch kurze Zeit unser Bett war, da wir keine Lust hatten das Bett aufzubauen. Wir hatten viele Dinge, welche wir all die Stufen herauf getragen haben. Zum Glück hatten wir auch gute Helfer! Stell dir vor wir hätten dies alles alleine hochtragen müssen.

Heute vor einem Jahr war es dann soweit.20161024_083144000_ios Meine Kisten standen bei meiner Mutter zu
Hause alle bereit um abgeholt zu werden. Es waren viele, zu viele Kisten, da ich nicht wirklich ausgemistet hatte, so wie du. Nun stehen all die Kisten seit einem Jahr im Estrich und warten darauf geöffnet zu werden.

Mein Vater, mein Bruder und noch ein Freund von mir halfen uns die Kisten von A nach B zu bringen.

Nach einigen Malen Treppensteigen war es dann geschafft. Ich und all meine Sachen waren zu Hause.

Hiermit möchte ich nochmals allen Helfern danken! Ohne euch hätten wir das nicht geschafft, ohne euch, ohne dich, Jan, hätten wir nie zu dieser Wohnung gefunden – DANKE!

Jetzt leben wir ein Jahr hier. Ein wunderschönes Jahr!
Einige waren skeptisch. Von wegen, dass ich nach einem halben Jahr Beziehung nicht mit dir zusammenziehen kann, das dies nicht hält. Das wir uns nur auf die Nerven gehen würden (Mach ich auch).

Aber ich habe es keine Sekunde bereut. Es war eine der besten Entscheidungen welche ich treffen konnte! Ich bin so glücklich mit der Entscheidung. Ich kann mir auch gar nicht mehr vorstellen ohne dich zusammen zu leben. Ich möchte mir dies auch gar nicht vorstellen.

Du gibst mir das Gefühl zu Hause zu sein. Ich freue mich jeden Tag nach Hause zu kommen und dein schönes Lächeln zu sehen. Ich liebe es mit dir zu kochen und auch darüber zu streiten, dass eigentlich mal geputzt werden sollte oder über unsere Macken, welche wir irgendwie nie wirklich verbessern zu diskutieren.
Es ist wunderschön mein Leben mit dir zu teilen – ich fühle mich so gut und geborgen.

Ich hoffe und glaube fest daran, dass wir noch viele weitere Jahre zusammen leben werden.

Ich danke dir für die tolle Erfahrung und für all deine Liebe ❤

Ich liebe dich

Deine Kai ❤

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Late Birthday Post

Hallo meine Lieben ❤

Heute ist ein Tag, wie auch gestern, wo ich mir erlauben kann herum zu liegen. Ich hab‘ frei. Ganze vier Tage! Ich kann’s selbst kaum glauben!
Dafür erwarten mich anschliessend viele Spätdienste, Wochenenddienste und 6-Tage-Arbeitswochen. Ye.

Ich glaube, dass ich noch gar nicht geschrieben habe, was ich so an meinem Geburtstag vor zwei Wochen gemacht habe.

Früh am Morgen, ging ich wie jeden Tag zur Arbeit. Ich stellte meinen Kuchen in die Teeküche, auf meiner Abteilung und machte mich dran mal meine Patienten raus zu lesen. Niemand schien irgendwas von meinem Geburtstag zu wissen. Aber ich bin halt auch nicht die Person, welche am Morgen da steht und sagt: „Hey Leute, hörthört – heute habe ich Geburtstag!“
Als ich gerade ein Medikament herausgesucht habe, kam meine Berufsbildnerin zu mir und wünschte mir alles gute – natürlich hörten es alle und kamen auch direkt zu mir.
Ich war irgendwie froh, dass sie das so tat, dann wussten es auf jedenfall alle und ich musste ihnen dann in der Pause beim Kuchen anschneiden nicht noch sagen das ich Geburtstag habe.
Am Morgen/Vormittag kam dann noch meine Mama auf die Abteilung um mir zu Gratulieren und dann später noch meine Oma und mein Vater.

Am Abend war ich dann bei zwei guten Freunden eingeladen, wo auch Robyn und natürlich Tiago auch dabei waren. Jan hat gekocht – Filet im Teig. Es.War.So.Lecker.
Ich hatte einen guten Tag, mit guten Leuten um mich herum – hätte fast nicht besser sein können – danke euch allen!

Oh, falls ihr die Geschenke wissen wollt.. Weiter unten stehen zwei (das von Robyn und Tiago) und zudem habe ich einen Gutschein zum Haarefärben erhalten (wunderbar, wenn man sich nicht zwischen Blond und Braun entscheiden kann – yee) und auch ein wunderschönes Bild, welches Robyn für mich gezeichnet hat!

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Vorgestern war ich mit einigen Freunden den Geburtstag von Sajera feiern (alles, alles gute nochmals meine Süsse!). Es tat gut, die Leute aus meiner Klasse auch mal wieder zu sehen. Wir gingen ins PapaJoe’s was essen. Wir haben für 16 Personen reserviert. Ihr hättet die Blicke der Leute sehen müssen als wir ins Restaurant gegangen sind.

Auch ich erhielt noch einige Geschenke, da ich nicht alle Freunde an meinem Geburtstag vor zwei Wochen treffen konnte.

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Zum einen bekam ich diese super schöne Makeup Palette von Robyn. Die Palette ist die 35U und von Morphe und eine von denen, welche ich schon immer wollte! Ich werde mir bestimmt auch noch selber etwas von dort bestellen!

Natürlich habe ich die Palette auch schon ausprobiert. Sie ist sehr gut pigmentiert und die Farben halten sehr gut. Ich bin schon ganz gespannt darauf, was ich alles so in mein Gesicht zaubern kann mit all den Farben!

Ein weiteres Geschenk, welches ich von meiner besten Freundin erhalten habe ist…

20161020_133309580_ios..dieses Magazin. Sie hat mir nicht nur das Magazin geschenkt, sondern ein ganzes Abonnement. Dies, weil wir uns leider nicht mehr so oft sehen und damit ich wenigstens einmal im Monat an sie denke (Natürlich denke ich nicht nur so wenig an sie). Vielen, vielen Dank Jana!

Ich hatte noch nicht wirklich viel  Zeit darin zu lesen, jedoch hat es viele schöne Bilder drin und ich werde bestimmt auch einige Reiseziele aus der Schweiz darin finden.

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Ich bin eigentlich nicht jemand, der sagt: „Das hier ist mein aller liebstes und das beste Geschenk von allen.“ Doch dies war dieses Jahr der Fall.

An meinem Geburtstag erhielt ich das Geschenk von meinem Freund.. WIR FLIEGEN ZUSAMMEN NACH LONDON! Ich bin soooooooo, sooo aufgeregt! Das letzte Mal als ich in London war, war im Februar 2015 und ich wollte so schnell wie möglich wieder hin – was jetzt bald sein wird!fldn-49

Wir werden Ende November hinfliegen Samstag bis Dienstag. Ahhh, ich kann meine Freude gar nicht in Worte fassen!
Vielleicht werde ich noch einen alten Bekannten in London treffen(wenn die Zeit reicht natürlich), dann werden wir evt. in die Harry Potter Studios gehen, ’ne Menge shoppen, tausende Fotos überall machen gehn ect.

Ich versuch jetzt bereits zu sparen, was jedoch relativ schwierig ist, wenn man noch eine Wohnung hat und man irgendwie gerne auch mal etwas essen möchte. Aaaaber das wird schon irgendwie gehen.

Danke, danke, danke, daaaaaanke mein Schatz ❤ Ich freu mich soooo unglaublich fest darauf!

Btw. wenn jemand gerade einige Tipps hat, was man so anschauen könnte, wo ich unbedingt hin muss, wo man gut essen kann ect. schreibt es mir doch unten in die Kommentare! ❤ (merciii<3)

Da ich jetzt jedoch bereits los muss, verabschiede ich mich mal 🙂

Ein schönes Wochenende wünsch ich euch ❤

 

eure Kai ❤

 

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Neuer Job, neue Angst

Hallo meine Lieben ❤

Da bin ich wieder, wie bereits gesagt.

Ich hatte ein meeeega tolles Wochenende, welches bereits am Donnerstag angefangen hat.
Am Donnerstag war unser letzter Schultag für das 3. Semester. Zusammen mit der Klasse feierten wir also noch Abschluss.
Anschliessend ging ich nach Hause, wo ich auf meinen Freund wartete, denn wir gingen gemeinsam ans Jennifer Rostock Konzert.

Sie haben soo gut abgeliefert! Ich hatte schon so, so lange nicht mehr solch einen Spass an einem Konzert wie an diesem!

Nachdem ich am Freitag lange geschlafen habe, genoss ich mit meinem Herz die Zeit zu Hause beim American Horror Story schauen. 🙂 20160916_063839078_ios

Später am Abend gingen wir noch mit einigen Mädels aus meiner Klasse in Bern aus. Leider mussten wir dann auch schon wieder auf den letzten Zug,
da ich für den nächsten Tag wach und bereit sein wollte.

20160916_200643769_iosDenn am Samstag fand „Marsch Fürs Läbe Stoppen“ (Marsch für das Leben stoppen) statt, wo wir natürlich auch am Start waren. 20160917_174426000_ios

Und heute.. Heute sitz ich seit 09.00 Uhr rum und überlege mir wie der morgige Tag wohl sein wird. Ich beginne morgen mein neues Praktikum, an einem fremden Ort, wo ich noch nie wirklich war. Im Spital.

Zuvor habe ich in der Betreuung von Menschen mit Behinderungen gearbeitet und auch schon mit Kindern und mit betagten Menschen. Jedoch noch nie in einem Spital.

Es ist eine komplett neue Welt für mich und das macht mir Angst. Vorallem halt auch, weil ich den Ort nicht selbst wählen konnte sondern von der Schule her einfach eingeteilt wurde. Ich hoffe wirklich, dass ich ein gutes, nettes Team habe, welches mich akzeptiert – auch wenn ich halt ein wenig komisch/speziell bin.

Nicht nur Angst ist mein Begleiter, sondern auch die Neugier und die Freude. Ich freue mich darauf etwas neues zu sehen und nicht immer das Selbe. Ich freue mich auch darauf neue Medikamente kennen zu lernen und auch neue Patienten, mit vielen verschiedenen Hintergründen.

Das Spital ist ein Bereich für mich, welcher ich eigentlich nur mit schlechten Dingen verbinde. Mein Opa, welcher dort Operiert wurde. Ich, an meinem 17. Geburtstag als ich Notoperiert wurde. Jetzt muss ich mich jedoch zusammen reissen und das Spital mit positiven Erinnerungen füllen. Viel Spass, gutes Team, tolle Patienten, kurze Tage. Ich hoffe es wird alles gut!
Das nächste Wochenende werde ich gleich durch arbeiten, das erste Mal seit 2 Jahren.

Auch wenn ich im Moment vielleicht eher negativ Eingestellt wirke – ich freue mich. Ich habe nur Angst.

Somit verabschiede ich mich jetzt auch schon und wünsche euch einen guten Start in die neue Woche! ❤

Alles liebe

Eure Kai ❤