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Brighton 2017 part 2

Hallo meine Lieben ❤

(Ich entschuldige mich bereits für all die Rechtschreibe und Grammatikfehler!)

Jetzt bin ich bereits eine Woche hier. Den ersten Schock habe ich hinter mir und nun lebe ich mein Leben halt in England.

Ich freu mich schon nach Hause zu gehen, denn ich habe Heimweh nach Tiago. Jedoch würde ich trotzdem noch gerne etwas länger bleiben!

Christinna, das Mädchen von Dänemark und ich haben einen sehr guten Draht zu einander. Ich bin froh, dass wir beide nicht so kompliziert sind und relativ ähnlich ticken.

Tag 4 – Der erste Tag auf der Abteilung, Chaos

Heute hatte ich meinen ersten Tag auf der AMU-Abteilung (Akute Medizin Abteilung). Natürlich mussten wir früh aufstehen: 05.40 Uhr, wir machten uns bereit und verliessen das Haus um 06.25 Uhr wo wir dann den Bus nahmen. Leider fanden wir nicht die richtige Busstation und ganz nach oben zum Spital zu gelangen, somit mussten wir hoch marschieren.

Angekommen trennten sich unsere wege. Ratet mal wer verloren ging. Ja, ich. Nun stand ich da vor einer verschlossenen Tür. Am liebsten wäre ich nach Hause gegangen. Doch dann lief ich mal in die andere Richtung.
Auf einmal traf ich auf eine Pflegende, fragte sie nach dem Weg und ging weiter, der nächste Pflegende war auch schon da. Diesen fragte ich auch wo ich lang muss. Er zeigte mir einen Umkleideraum.

Ich betrat den kleinen, schmutzigen Raum. Es hatte viele Schliessfächer drinn, da hätten vielleicht drei Personen neben einander Platz, wenn sie sich zusammenquetschen. Also, eng.

Ich zog mich um und wieder ging ich verloren. Mein Orientierungssinn ist eine Katastrophe.

Als ich auf der Abteilung landete fand direkt der Rapport statt. Ich bekam einen Plan von der Abteilung, ich konnte vielem sogar folgen. Trotzdem merkte ich die ganze Zeit, dass es eine andere Sprache ist, welche ich nicht als Muttersprache spreche.

Zusammen mit der Abteilungsschwester hörte ich noch den ganzen Rapport von der Spätschicht/Nachtwache, anschliessend zeigte sie mir einige Dinge; die Ordner, wer welche Farbe trägt, das Observation Chart for national Early Warning, was bei ihnen das NEWS ist und somit ihnen die Pflegestufe zeigt.

Da es in England zu viele Menschen gibt und zu wenig Platz im Spital, wird die Zeit genausten pro Person gemessen, 12h ist die längste Zeit, welche sie in der Notaufnahme verbringen dürfen, dann müssen sie verlegt werden ins AMU, wo sie dann weitere Stunden auf eine Stationäre Verlegung warten oder sie gehen nach Hause.
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Jeder Patient wird durch einen Vorhang getrennt, welcher auch gezogen wird, wenn die Ärzte auf Visite kommen (Anstatt Paravane).

AMU ist eine gemischte Station, wo alles vorhanden ist; von Krebspatienten, über Herzbeschwerden , zu Rückenschmerzen, Kopfschmerzen.

Studierende Pflegepersonen dürfen keine Medikamente verabreichen, IV legen oder geben, sowie auch nicht Blut abnehmen.

Die Station ist sehr lebendig, die Pflegenden sind immer in Bewegung und kommen kaum dazu eine Pause zu machen oder geschweige dem sich mal zu setzen.

 

 

 

Am Abend war ich k.o. Ich wollte nurnoch schlafen. Ich hatte keinen schluck Wasser getrunken, geschweige dem etwas gegessen. Mein Kopf schmerzte so sehr.

Wir nahmen den Bus nach Hause, machten uns kurz was zu essen, schrieben unsere Arbeiten und gingen dann ins Bett.

Tag 5 – Jeder ist wichtig

Früh morgens machten wir uns wieder auf den Weg zur Arbeit.  Ich fand sogar den Weg zur Abteilung ohne zu fragen. Natürlich lief jedoch meine Lunchbox aus, somit hatte ich einen Fleck, direkt oberhalb von der oberen Tasche am Kasak.

Die Rapportabgabe fand statt und dabei wurde aufmerksam gemacht, dass die pflegenden kein Wort über Politik verlieren dürfen, auch nicht auf Facebook.

Eigentlich hätte ich ins Ambulatorium gehen sollen, jedoch war nicht viel zu tun, somit wurde ich zurück geschickt.

An jenem Tag habe ich versucht nicht nur die Unterschiede, sondern auch die Gemeinsamkeiten zum Gesundheitssystem/Spitalsystem/Alltag in der Schweiz fest zu halten. Ich finde dies wichtig, da man sonst sehr negativ belastet ist über einen Ort.

Den Engländern ist die Kommunikation sehr wichtig. Wichtig ist auch immer wie und wo dass sie kommunizieren (Nie vor dem Patient über Patienten reden). Zudem ist ihnen Höflichkeit etwas vom wichtigsten. Oft benutzen sie „Darling“, „Lovely“, „Sorry“, „Love“ ect. Um miteinander zu sprechen. Sie sind sehr gesprächig unter einander und machen auch viele Witze zusammen (wie wahrscheinlich in jeder Kultur).

Nicht nur die Kommunikation, sondern auch der gegenseitige Respekt ist für sie wichtig. Sie sind, immer freundlich und werden dazu auch „trainiert“ und auch das korrekt sein ist ihnen wichtig. Sie würden niemals zeigen, dass sie wütend sind oder etwas als negativ empfinden.

Hingegen sind Grenzüberschreitungen ein No-Go. Der Berufsbildungsverantwortliche hat eine Sitzung gekanzelt, damit er mit einem Patienten sprechen kann, welcher eine Pflegende Verbal beleidigt hat. Schlussendlich kam die Polizei um die Situation aufzuklären.

Auch Ärzte wurden bereits gefeuert, da man ein solches Verhalten nicht duldet.

Ich und Christinna gingen anschliessend zum Meer, wo wir am Pier entlang spazierten, bis wir dann noch einkaufen gingen und dann nach Hause um zu kochen.

Morgen ist mein letzter Arbeitstag diese Woche, ich bin froh, ich brauch Schlaf.

 

Tag 6 – Englische Schimpfwörter

Über diesen Tag möchte ich nicht wirklich viele Wörter verlieren.

Den ganzen Tag stand ich an einem Bett bei einer Patientin, welche herum schrie, agitiert und aggressiv war. Somit war ich den ganzen Tag dort beschäftigt.

Nach der Arbeit gingen wir wieder am Pier entlang nach Hause, wo wir dann entschieden was wir am Wochenende tun möchten; Shoppen!

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Tag 7 – Die Eichhörnchenflüsterin

Am Freitag waren wir mit der Koordinatorin beim Pavillon hier in Brighton verabredet. Wir begrüssten sie und sie fragte uns, ob wir beireits Eichhörnchen gesehen haben. Wir sagten nein und sie meinte, dass das rufen von Eichhörnchen ihr verstecktes Talent ist. Wir lachten.

Wir spazierten dort etwas im Garten herum und auf einmal machte sie komische Geräusche. Ich musste mich richtig zusammen nehmen, dass ich nicht laut loslache (Christinna übrigens auch, wie sie mir dann im nachhinein sagte).

Wir bekamen einen Eintritt bezahlt um uns den Pavillon von innen an zusehen – wunderschön ists dort drinn! Aussen erinnerts an Indien, innen ist jedoch alles Asiatisch-Inspiriert. Jeder der die Chance hat rein zu gehen – tut es, es lohnt sich! Zudem erfährt man etwas über die Geschichte – was auch immer gut ist.

Als die Tour beendet war, machten wir uns auf den Weg zu einem Rehabilitationscenter. Natürlich hab ich, bis ich zu Hause war, nicht wirklich verstanden wo wir sind.

Zusammen mit einer leitenden Person von dort sahen wir uns alles an und machten uns anschliessend auf den Weg in die Stadt, um uns schonmal etwas um zu sehen.

Am Abend gönnten wir uns eine Pizza.

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Somit war die erste Arbeitswoche beendet.

Ich bin gespannt, wie die zweite Woche wird, ich hoffe die andere Abteilung ist nicht so dunkel wie die, auf der ich war. Zudem hoff ich auch, dass ich bei einer Operation zuschauen kann und auch, dass die Zeit schnell vorbei geht (7.30 Uhr auf der Abteilung stehen zerstört mich)

Bis zum nächsten Post!

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Liebe Grüsse aus Brighton

eure Kai ❤

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Brighton 17

Hallo meine Lieben ❤

Morgen, Samstag, ist es so weit. Ich fliege für zwei Wochen nach Brighton.

Wie es mir dabei geht? Ich bin mega nervös.

Noch nie war ich für so eine lange Zeit alleine weg, in einem fremden Land, wessen Sprache ich zwar kann, jedoch Angst davor habe diese nicht genügend zu beherschen.

Ich kann es noch immer nicht fassen, wie schnell die Zeit nun vorbei gegangen ist und ich morgen am Mittag fliege.

Bereits im November habe ich mit meiner Mitstudierenden aus Dänemark Kontakt aufgenommen und wir verstehen uns super. Ich freue mich so unglaublich fest sie endlich zu treffen, da ich denke, dass wir relativ ähnlich ticken.

Natürlich werde ich nicht nur dort sein zum chillen. Ich muss in einem Spital eine beobachtende Rolle einnehmen. Dabei muss ich dann Situationen analysieren, welche ich dann für meine erste Prüfung in diesem Ausbildungssemester brauche (das macht mich auch extrem nervös im Moment).

Am letzten Montag musste ich noch einen Vortrag vorbereiten, welchen ich dort halten muss; über die Schweiz, das Gesundheitssystem und unsere Ausbildung. Ye, ich könnte das Gesundheitssystem nicht mal wirklich auf Deutsch erzählen. Aber das wird schon schief gehen.

Ziele habe ich mir eigentlich nicht vorgenommen, bis auf das Finden einer Situation, welche ich dann präsentieren kann. Zudem möchte ich halt einfach eine gute Zeit dort verbringen und viele verschiedene Eindrücke und Erinnerungen sammeln! 🙂

Ob ich nun täglich Einträge schreiben werde oder ich am Ende von der nächsten Woche ein Post machen werde weiss ich noch nicht. Mal schauen wie ich Zeit und auch Lust habe.

Was ich weiss, ist, dass ich auf jedenfall viele viele Bilder machen werde und auch mein Snapchat wird auch mit Stories aus meinem Alltag gefüllt sein.

Ihr werdet auf jeden Fall noch von mir hören!

Best wishes

Kai ❤

6 Monate

Hallo meine Lieben ❤

Sorry, dass ich mich wieder nicht gemeldet habe.
Eigentlich wollte ich bereits am Montag einen Blogpost schreiben, jedoch war ich krank und hatte am Abend keine Energie mehr.

Anyway. Jetzt sitz ich wieder da, in der Schule und sollte zuhören. Die Prüfungstermine sind bekannt, genau so wie auch die Prüfungsthemen. Angst überkommt mich wieder zu versagen, da ich unbedingt bestehen möchte.

Unglaublich wie schnell das letzte halbe Jahr zu ende ging. Es kommt mir vor, als ob ich nur wenige Tage von der Schule weg war. Auch habe ich das Gefühl, dass ich erst gerade einen Blogpost über meine Angst das Praktika zu beginnen geschrieben habe. Den Link zum Post findet ihr hier oder auch hier.

Rückblickend hatte ich ein gutes Praktikum. Ich hatte die Möglichkeit viele neue Menschen kennen zu lernen und zudem habe ich auch viel gelernt. Das Team hat mich gut aufgenommen und mir die Möglichkeit gegeben viel zu lernen, wofür ich ihnen mega dankbar bin!

Zudem habe ich auch viele Patienten kennen gelernt und auch deren Geschichte, welche teilweise sehr rührend war oder auch sehr lustig und spannend! Ich liebe es Dinge über Menschen zu erfahren, egal von wo sie kommen.

In einem Spital zu arbeiten scheint mir nicht mehr absurd oder unvorstellbar. Ich mochte die Arbeit sehr und würde sehr gerne auch wieder in einem Krankenhaus arbeiten. Die ganzen medizinaltechnischen Dinge – ich liebe es. Da eine Blutentnahme, dort ein PVK.
Aber auch die Gespräche. Von dem her vermiss ich die Psychiatrie ein bisschen. Denn dort ist der Patientenkontakt noch ein bisschen mehr.

Mal sehen, was mich so in Zukunft erwartet – ich bin gespannt!

Natürlich habe ich nicht nur gearbeitet, sondern auch so einige Sachen gemacht. Zum Beispiel war ich in London, ich hatte auch Geburtstag, ich verbrachte eine super schöne Zeit in Kandersteg und ich habe zudem auch Ferienpläne geschmiedet für dieses Jahr 🙂 .

Oh, was ich nicht vergessen darf, ich hab‘ endlich eine Facebook Page gemacht! Jedoch bin ich immer noch etwas schüchtern da was zu posten.

Acht Stunden sitzen, acht Stunden volle Präsenz. Yea. So sehen jetzt meine nächsten sechs Monate aus. Obwohl ich im Mai für zwei Wochen nach Brighton in den Austausch kann. Ich bin froh, dass ich wenigstens dort etwas Abwechslung in dem  Semester hab.

Wie auch immer, auch das wird vorbei gehen, ist ja mein letztes Schulsemester! 🙂

Somit wünsch ich euch noch einen schöne restliche Woche

Eure Kai ❤

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Angst für nichts

Hallo meine Lieben ❤

Ich hoffe ihr hattet eine gute Woche und startet jetzt alle langsam in ein ruhiges, herbstliches Wochenende.

Letzten Sonntag habe ich einen Post geschrieben, bei welchem ich geschrieben habe, dass ich riesige Angst vor dem neuem Arbeitsplatz habe.

Angst für nichts.

Am Montag starteten ca. 11 Studenten in dem Spital und wir hatten alle zusammen eine Einführung. Am Dienstag dann, hatten wir immer noch Einführung vom PC-Programm welches wir bei der Arbeit benötigen.

Dann am Mittwoch. Viel zu früh, als erste, stand ich auf der Abteilung und wusste nicht wo hin. Auf einmal hörte ich jemanden sprechen und ich lief in ein Büro. „Hallo, ich bin die Kai, habe meinen ersten Arbeitstag und weiss nicht wo hin.“

14457255_10210866304315598_1293149023558542408_n„Toll gemacht Kai.“ dachte ich und verdrehte innerlich die Augen.

Doch die Nachtwache war sehr freundlich, zeigte mir gleich alles und wurde dann von meiner Berufsbildnerin abgelöst.

Meine Berufsbildnerin ist so, so freundlich! Ich bin wirklich sehr froh darüber, da ich von schlechten Berufsbildnerinnen traumatisiert bin (dazu werde ich bestimmt auch mal was schreiben.)
Bereits am Mittwoch und auch gester durfte ich sehr viel machen, worüber ich mich auch freue. Eine meiner Ängste war ja unter anderem, dass ich nicht genug Können und Wissen habe um den Spital Alltag zu meistern. Doch ich wurde sehr gut aufgenommen und von allen Seiten kommt viel Verständnis.

Dieses Wochenende werde ich mit Arbeiten verbringen. Am Sonntag Nachmittag wird dann Tiago für eine Woche wegfahren. Mal sehen, wie ich die Woche alleine so überstehe.

So, dass wars auch schon. Ich muss jetzt Kürbis kaufen gehen, damit ich heute Abend noch eine Suppe machen kann 🙂

Ich wünsch euch ein schönes Wochenende ❤

Eure Kai ❤

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natürlich die dreckigste Hose die ich gefunden hab ❤

Neuer Job, neue Angst

Hallo meine Lieben ❤

Da bin ich wieder, wie bereits gesagt.

Ich hatte ein meeeega tolles Wochenende, welches bereits am Donnerstag angefangen hat.
Am Donnerstag war unser letzter Schultag für das 3. Semester. Zusammen mit der Klasse feierten wir also noch Abschluss.
Anschliessend ging ich nach Hause, wo ich auf meinen Freund wartete, denn wir gingen gemeinsam ans Jennifer Rostock Konzert.

Sie haben soo gut abgeliefert! Ich hatte schon so, so lange nicht mehr solch einen Spass an einem Konzert wie an diesem!

Nachdem ich am Freitag lange geschlafen habe, genoss ich mit meinem Herz die Zeit zu Hause beim American Horror Story schauen. 🙂 20160916_063839078_ios

Später am Abend gingen wir noch mit einigen Mädels aus meiner Klasse in Bern aus. Leider mussten wir dann auch schon wieder auf den letzten Zug,
da ich für den nächsten Tag wach und bereit sein wollte.

20160916_200643769_iosDenn am Samstag fand „Marsch Fürs Läbe Stoppen“ (Marsch für das Leben stoppen) statt, wo wir natürlich auch am Start waren. 20160917_174426000_ios

Und heute.. Heute sitz ich seit 09.00 Uhr rum und überlege mir wie der morgige Tag wohl sein wird. Ich beginne morgen mein neues Praktikum, an einem fremden Ort, wo ich noch nie wirklich war. Im Spital.

Zuvor habe ich in der Betreuung von Menschen mit Behinderungen gearbeitet und auch schon mit Kindern und mit betagten Menschen. Jedoch noch nie in einem Spital.

Es ist eine komplett neue Welt für mich und das macht mir Angst. Vorallem halt auch, weil ich den Ort nicht selbst wählen konnte sondern von der Schule her einfach eingeteilt wurde. Ich hoffe wirklich, dass ich ein gutes, nettes Team habe, welches mich akzeptiert – auch wenn ich halt ein wenig komisch/speziell bin.

Nicht nur Angst ist mein Begleiter, sondern auch die Neugier und die Freude. Ich freue mich darauf etwas neues zu sehen und nicht immer das Selbe. Ich freue mich auch darauf neue Medikamente kennen zu lernen und auch neue Patienten, mit vielen verschiedenen Hintergründen.

Das Spital ist ein Bereich für mich, welcher ich eigentlich nur mit schlechten Dingen verbinde. Mein Opa, welcher dort Operiert wurde. Ich, an meinem 17. Geburtstag als ich Notoperiert wurde. Jetzt muss ich mich jedoch zusammen reissen und das Spital mit positiven Erinnerungen füllen. Viel Spass, gutes Team, tolle Patienten, kurze Tage. Ich hoffe es wird alles gut!
Das nächste Wochenende werde ich gleich durch arbeiten, das erste Mal seit 2 Jahren.

Auch wenn ich im Moment vielleicht eher negativ Eingestellt wirke – ich freue mich. Ich habe nur Angst.

Somit verabschiede ich mich jetzt auch schon und wünsche euch einen guten Start in die neue Woche! ❤

Alles liebe

Eure Kai ❤

Kai?

Hallo meine Lieben ❤

Und herzlich willkommen im September!

Dass heisst, es ist endlich Zeit für viele Bücher, Tee, Kuscheln (im Sommer ist’s zu warm dafür) und auch für Pumpkin Spice Latte bei Starbucks! Aber auch meine neue Arbeitsstelle ruft mich – ich werde zum ersten Mal in meinem Leben in einem Spital arbeiten gehen. Ich bin bereits meeeega nervös, aber auch sehr gespannt darauf was mich so erwartet.

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Nun blogge ich bereits eine kleine Weile (Gefühlte 3 Jahre, eigentlich erst seit April 2016) und ich habe mich noch gar nie wirklich vorgestellt.
Ich will mich eigentlich vorstellen, habe auch damit begonnen zu schreiben, blieb dann jedoch bei meinem Namen hängen.

Vielleicht habt ihr euch auch bereits schon gefragt, weshalb ich mich ‚Kai‘ nenne. Nun, das ist mein Name. Nein, es ist keine Abkürzung oder sonst etwas. Mein Name besteht wirklich nur aus drei Buchstaben.

Seit ich klein bin fragt mich jede Person weshalb ich so heisse. Nun, hier habt ihr einen kurzen Einblick wie ich den Alltag so mit meinem Namen bestreite.

„Hallo, ich bin die Kai. „

Wenn ich mich so vorstelle, sehe ich, wie sich die gesenkten Blicke bei Vorstellrunden erheben und man sieht mich verwirrt an.

Aber auch bei Anwesenheitskontrollen.

„Herr N.?“

Ich hebe die Hand. Meistens antworte ich mit:

„Ja, der ist auch da.“

Die Leute um mich beginnen zu lachen, ich lächle und sage der Person, welche gerade etwas errötet, dass dies jedem passiert.

Ich mag meinen Namen. Er ist bei weiblichen Personen eher selten und wenn mich jemand ansprechen möchte, fragt mich die Person halt weshalb ich einen eher „typischen Jungenname“ habe.

Als Kind, soweit ich mich erinnere, fand‘ ich es ‚cool‘ anders als die anderen zu sein. Ich war sowieso immer ein Kind, welches eher mit den Jungs spielte und an den Mädchen kein Interesse hatte.
Später, als ich so langsam in der Pubertät war, war es mir ein wenig unangenehm, ich wollte auch von den Mädchen akzeptiert werden und da ich sowieso schüchtern war, errötete ich einfach und sah etwas beschämt weg. Ich hatte Angst, dass jemand etwas gegen mich in der Hand hat. Was dann trotzdem nie der Fall war.

Heut zu Tage finde ich es eher amüsant. Ich kenne solche Situationen nicht anders. Für die andere Person ist es vielleicht etwas unangenehm, was ich auch verstehe. Trotzdem sage ich den Personen, dass dies allen passiert.
IMG_9087Schon als Kind habe ich meine Mama mal gefragt, weshalb sie mich Kai genannt hat. Ihre Antwort war, dass sie „ihr Magazin“ (hemmets )gelesen hat und dort drin hatte es eine Kurzgeschichte von einer Frau. Es war eine starke Frau, eine nette Frau, welche für ihre Rechte gekämpft hatte und sich für alle einsetze. Ihr Name war Kai.
Okay, jetzt wo ich so drüber nachdenke, denke ich auch ‚wow‘. Ich habe bereits seit langem nicht mehr daran gedacht, dass sie mir dies mal erzählte.
Was ich schade finde, ist, dass ich die Geschichte nicht im Internet finde und leider hat sie diese auch nicht auf die Seite getan.

Was ich jedoch noch sagen muss, ist, dass meine Mutter Schwedin ist. Ich bin also halb Schwedin. Im Skandinavischen Raum ist es noch eher Typisch, dass Mädchen Kai als Vorname bekommen. Ist ja schliesslich auch ein unisex-Name, weshalb sollte man diesen nur einem Jungen vorbehalten?

Ich sehe klare Vorteile mit meinem Namen. Er ist erstens, unverwechselbar. Zudem erkennt man mich wieder. Wenn jemand von „Kai“ spricht, denken die meisten gleich an mich. Was mir auch ein Vorteil verschafft, ist, dass sich Personen eher schnell meinen Namen merken können (oder halt gar nicht). Zudem komme ich durch meinen Namen auch schnell mal in ein Gespräch.

Den Name Kai kann man in verschiedenen Variationen schreiben; Kaj (eher beim männlichen Geschlecht in gebrauch), Kay (eher beim weiblichen Geschlecht in gebrauch), Kai (neutral), Cai/Cay/Caj. Ich glaube dies sind alle Formen, welche welche ich kenne. Kennen gelernt habe ich nur Kaj’s.

Über die Bedeutung vom Namen habe ich mir früher auch Gedanken gemacht. Laut Aussagen der meisten Namensforschungen kommt der Name vom Wort „Kempe“; Kämpfer/Krieger.

In Hawaii bedeutet der Name „Meer/Ozean“ und in einer nigerianischen Sprache „Liebe“.
ausmalbild-malvorlage--Herz--799--ausmalbilder_herzen_46__ Der Name Kai wird in  der Sprache der Maori auf Neuseeland als Verb aber auch als Nomen gebraucht; Essen, füttern/essen.

Als weiblichere Vorname ist’s wahrscheinlich die Kurzform von Katharina.

Ich selber hatte eigentlich nie einen Kosenamen. Meine Mama und Oma nannten mich immer „Kaili/Kaily“ (oh ist das etwa die Herkunft von Blognamen? 😉 ). Ich hatte aber  dafür andere Namen statt „Abkürzungen“ für meinen Namen. Zum Beispiel; Gumman /Lille gumman(sprich: Gümman/Lille gümman), Sessalät (sprich: Sessalett). Andere nannten mich immer Kai. Ich glaube oder erinnere mich nur an die drei Kosenamen, welche mir jedoch nur meine nächsten Verwandten sagten.

Somit verabschiede ich mich jetzt auch wieder, bis zum nächsten Eintrag.

Ich wünsche euch allen noch einen schönen Tag 🙂

 

Alles liebe

eure Kai ❤