Archiv der Kategorie: Gedanken

Brighton 2017 part 1

 Tag 1 – das Kennenlernen

Nun sitz ich hier, alleine, in der Ankunftshalle, am Südterminal vom Gatwick Flughafen.

Mein Tag heute begann toll, Tiago lag neben mir, ich stand früh auf und machte mich bereit für meine Reise. Gepackt hatte ich gestern bereits. Wie ich jedoch bin, konnte ich mich noch immer nicht wirklich für alles entscheiden. Jacke raus, neue rein, Shirt raus,

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danke, dass du mich an den Flughafen gebracht hast! Ich vermiss dich jetzt schon und freu mich dich in zwei Wochen zu sehen mein Herz!

anderes Shirt rein. So ging das, bis wir dann von unseren besten Freunden abgeholt wurden.

Ich schwieg den ganzen weg nach Basel. Ich konnte nicht sprechen, ich war zu nervös.

Als ich dann von meinen Freunden und Tiago verabschieden musste hätte ich direkt losheulen können. Ich wollte so schnell wie möglich weg, damit ich nicht direkt los heul.

Der Flug verlief im grossen und ganzen gut, wie so Flüge halt sind. Naja, ich hab die ganze Zeit geschlafen, von daher habe ich nicht wirklich viel mitbekommen.

Jetzt sitz ich, wie gesagt, hier. Schaue die Leute an und warte. Christinna sollte ich 7 Minuten landen. Ich freue mich riesig sie endlich kennen zu lernen! Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich mich freue sie kennen zu lernen und auch unsere gemeinsame Zeit hier kann ich kaum abwarten!

Ich werde am Abend, oder morgen, nochmals schreiben, da ich nun mal schauen gehe wo die süsse Maus steckt.

Somit stand ich also auf und machte mich direkt auf den Weg zu der Ankunftshalle, welche eigentlich nur 50 Meter von mir entfernt war.
Ich wartete rund 30 Minuten da, nirgendwo schien sie zu sein. Plötzlich hörte ich ein „Hello“ und da stand sie neben mir – bis jetzt frage ich mich, wo sie her kam.

Wir  holten uns ein Zugticket und machten uns direkt auf den Weg  nach Brighton. Erstaunlicher weise dauerte die Reise nur rund 30 Minuten.

Ich wollte unsere HostMum erreichen, doch ich bekam kein Netz auf meinem Handy. Ich geriet etwas in Panik, doch Christinna hat die Situation gut

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Dieser kleine gehört meinen Hosts, sofort hat er meine Herz gestohlen!

gehandhabt. Schlussendlich bekamen wir eine Nachricht, in der stand, dass Paul uns Abholen wird in rund 8 Minuten.  Als wir die Nachricht fertig gelesen hatten, stand er bereits mit dem Auto neben uns. Das waren relativ schnelle 8 Minuten.

Unser HostDad, ein sehr netter rund 55-60 Jahr alter Britischer Mann, fuhr uns noch etwas in Brighton herum und zeigte uns verschiedene Restaurants und Sehenswürdigkeiten, bevor wir uns nach Hause machten und seine Frau kennen lernten.

Wir begaben uns am Abend raus, wo wir uns etwas umsahen und dann Brötchen assen in einem grösseren Pub. Es war so unglaublich lecker!

Da wir müde waren, endete unser Abend bereits relativ früh.

Tag 2 – Kai, Christinna und eine wunderschöne Stadt

Am Sonntag, unserem zweiten Tag hier, machten wir uns ein schönes Frühstück um etwa 09.00 Uhr. Wir nahmen uns vor, zum Spital zu gehen, damit wir wissen, welchen Bus wir nehmen müssen und auch damit wir wissen, wie das Bussystem funktioniert. Wir warteten und warteten und warteten und warteten. Der Bus erschien nie. Wir wurden etwas nervös, da es relativ kalt war und wir nicht wirklich verstanden, weshalb kein Bus fährt.
Somit sahen wir nochmals im Internet nach, wo wir Buskarten her bekommen und wie das System funktioniert und gingen anschliessend in einen Shop, wo wir Karten kaufen wollten. Der Verkäufer wollte uns die Karte verkaufen, sagte jedoch, dass wir sie besser an einer öffentlichen Stelle holen sollen, damit wir unseren Studentenrabat benutzen können.
Somit begaben wir uns zu dieser Strasse und das Geschäft war tatsächlich offen. Wir kauften uns die Karten.
Anschliessend begaben wir uns runter zum Meer, welches wunderschön ist!  Ich hätte den ganzen Tag dort verbringen können. Ich freue mich bereits die (hoffentlich) sonnigen Tage dort unten zu verbringen!

 

Wir liefen an der Strandpromenade entlang, bis wir mal in die Stadt, welche eher ruhig war, hineinbogen. Wir haben uns eigentlich nur etwas umgeschaut, das Shoppen sparen wir uns für etwas später auf.

Wie Menschen halt sind, bekamen auch wir Hunger, wir gingen in ein Restaurant, in welches wir eigentlich am Tag zuvor besuchen wollte, jedoch war dieses geschlossen.

Am Samstag, wurde das Brighton Festival eröffnet, ein grosses Ding hier. Die Bewohner hier, öffnen zT die Haustüre, lassen jeden rein um etwas künstlerisches zu präsentieren (in der Schweiz hätte wahrscheinlich jeder Angst bestohlen zu werden). Zudem sind Festzelte in der ganzen Stadt verteilt. Es ist wirklich sehr spannend.
Wir besuchten einen Platz, holten uns jedoch nach kurzer Zeit in einem Geschäft etwas zu Essen für die nächsten paar Tage und gingen nach Hause, wo wir „13 Reasons Why“ schauten und uns etwas zu essen machten.

Somit endete unser zweiter Tag in dieser schönen Stadt auch schon.

Tag 3 – der erste Tag, der erste Schock

Der Tag begann um 07.00 Uhr, da wir relativ schnell wach wurden (und früh zu Bett gingen). Unser Host fuhr uns glücklicherweise zum Spital.

Dort angekommen trafen wir bereits relativ schnell auf die Koordinatorin. Gerade als wir ihr die Hand schütteln wollten, machte sie einen Schritt zurück und erklärte uns, dass sie sich eine Erkältung eingefangen hat. Ich und Christinna waren etwas verwirrt.
Etwas überfordert stand ich da, folgte jedoch dem ganzen Gespräch. Wir warteten dort rund 15 Minuten auf den Studierendenbetreuer. Er kam, begrüsste uns und schon war er für kurze Zeit mit der Koordinatorin verschwunden.
Als sie zurück kamen, wurde uns gesagt, dass wir zuerst die Formalitäten klären würden und dann erst den Rundgang machen.
Somit machten wir uns auf den Weg ins Gebäude Visàvis, wo wir durch diverse Blätter schauten. Sie erklärte uns etwas die Kultur und auch, wie man sich in England zu benehmen hat.

Zudem sagte sie auch, wie eine Krankenschwester hier auszusehen hat; Keine Piercings, keine Kette, keine Ärmel, die länger sind als bis zum Ellenbogen, die Haare müssen streng hoch gebunden sein und dürfen den Kittel nicht berühren und ein Ring zu tragen ist erlaubt (Der Ehering).

Ich und Christinna werden in verschiedenen Abteilungen arbeiten; Ich bin auf der „AMO“ „Acute Medicine Unit“; Eine Art Notaufnahme. Nächste Woche werde ich auf der 8a West Abteilung sein; Neurologie, HNO.

Die Arbeitszeiten der Pflegepersonen hier sind 12 Stunden, dann kommt die Spätschicht, welche auch 12 Stunden abdeckt. Somit spart das Gesundheitssystem in England Pflegepersonal. Das Pflegepersonal hat nach 3.5 Tagen anschliessen 3.5 Tage frei, um die Zeit so zu kompensieren.
Zu beginn war ich etwas geschockt, doch das System scheint auf zu gehen.

Nach unserem Gespräch mit der Koordinatorin wurden wir vom Betreuer herum geführt. Er zeigte uns die verschiedenen Abteilungen. Das Spital ist wirklich gross und auch verwirrend.

Egal wo wir hin wollten, die Türen mussten mit einem Badge geöffnet werden, denn sonst hatte man keinen Zugang zu den Räumen/Abteilungen (Man konnte auch klingeln und dann in die Gegensprechanlage sprechen).

Die AMO-Abteilung war die erste die wir uns angesehen hatte. Ein dunkle Abteilung. Da lagen 5-6 Patienten in einer Bucht (Bay). Ab und zu wurden sie von einem Vorhang getrennt. Es sind dicke, schwere Vorhänge.
Die Pflegepersonen sassen gleich beim Eingang an einem Tisch, schrieben ihre Sachen und grüssten sehr freundlich.

Ärzte huschten an uns vorbei, welche ihre privaten Kleider trugen, was sie scheinbar auch durften.

Wir drehten eine Runde, wobei der Betreuer von uns immer wieder erläuterte, dass die Patienten die Zimmer am Fenster haben, damit sie etwas natürliches Sonnenlicht abbekommen.

Die Abteilungen sind so aufgebaut, dass man an einem Ort rein kommt, untersucht wird und wenn zB eine OP bevorsteht, dann wird man direkt um die Ecke gebracht ins Theater; oder in ein anderes Stockwerk – zB in die Kardiologie, wo das System genau gleich aufgebaut ist.

Wir machten eine Tour durchs ganze Haus, sahen uns auch die Abteilung 8a West an, wo ich meine zweite und Christinna ihre erste Woche verbringen wird.

Als wir die Runde in dem Gebäude beendet haben, gingen wir ins Kinderspital. Es war sehr hell drin, sowie auch farbenfroh. Das Dach war ein Glas Dach und die Kinder haben es selber entworfen. Im unteren Teil des Gebäudes befindet sich die Untersuchungszone; Sozialarbeiter, Ärzte, Logopäden ect. Die Idee dahinter ist, dass wenn die Kinder wegrennen, dass sie im Kreis rennen und es nur einen Weg nach oben gibt, somit können sie nicht weg rennen.

Anschliessend gingen wir noch kurz zur Cafeteria, welche er uns zeigen wollte, jedoch werden wir diese wahrscheinlich nicht nutzen, da man umgezogen sein sollte.

Er trug eine Zeitung mit sich, plötzlich versteckte er diese unter seinem Mantel und sagte, dass man überhaupt nicht über Politische Dinge spricht, vor allem nicht 6 Wochen vor den Wahlen. Er äusserte, dass die Pflegenden die gepflegten manipulieren könnten.
Das schien für mich direkt das Gegenteil gegenüber der Schweiz zu sein, wo man sehr offen mit Abstimmungen, Wahlen und er Politischen Einstellung umgeht.

Anschliessend gingen wir wieder zurück zum Eingang und machten unsere ID-Karte für das Spital.

Nun sind wir seit einer Stunde zu Hause, sitzen hier und schrieben unser erlebtes auf. Ich bin müde, sehr müde. Es waren so viele Informationen auf einmal, in einer fremden Sprache. Ich bin jedoch stolz auf mich, da ich den Tag relativ gut überstanden habe.
Ich habe zudem herausgefunden, dass Briten sehr pünktlich sind, sie sind meist ca. 15Minuten vor Beginn der Arbeit am Arbeitsplatz.

Gespannt sehe ich dem morgigen Tag entgegen, auch wenn er mir etwas Angst macht. Ich hoffe, dass es mir Spass macht und ich nicht zu schüchtern sein werden.

Bald mal werden wir uns etwas kleines zu Essen machen und uns dann weiterhin die Serie anschauen.

Somit verabschiede ich mich!

 

Liebe Grüsse aus Brighton

Eure Kai

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two years you and me

Zwei Jahre. Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht.

Heute vor zwei Jahren hast du zum x-ten Mal mich gefragt ob ich deine Freundin sein möchte. Ich habe „Ja“ gesagt.

Die beste Entscheidung, welche ich machen konnte.

Bevor ich mit dir zusammen gekommen bin, war meine Welt grau. Ich hatte grosse Angst vor meiner Zukunft, grosse Angst, was noch auf mich zu kommt.

Doch seit ich mit dir zusammen bin, Tiago, wurde meine Welt farbig. Jeden Tag freute ich mich darauf aufzuwachen. Ich wusste, dass jemand auf mich wartet, sobald die Schule zu ende ist. Ich wusste, dass jemand mich vermisst und mich liebt.

Vor zwei Jahren hast du deinen 23. Geburtstag nach gefeiert. Ich war so unglaublich aufgeregt. Ich wusste bereits oder hoffte, dass an jenem Tag etwas tolles geschieht.

Durch den Tag hindurch hast du mich immer wieder gefragt, ob ich mit dir zusammen sein möchte. Jedoch ging ich der Frage aus dem Weg, bis am Abend. Endlich waren wir alleine. Ich sagte ja.

In diesen zwei Jahren haben wir viel zusammen durchgemacht, viele schwierige Situationen, viele Einschneidende Momente. Trotzdem haben wir alles gemeistert. Man könnte auch sagen, dass uns das Ganze sogar näher gebracht hat.

Ich habe viele, viele wunderschöne Sachen mit dir zusammen erlebt. Ich durfte neue und auch wieder ‚alte‘ Leute in mein Leben aufnehmen. Ich habe mich mit mir selber auseinander gesetzt und neu kennengelernt.

Ich habe die glückliche Kai kennengelernt.

Zuvor hatte ich mich nie mit den Gedanken über Hochzeit, Familiengründung ect. auseinander gesetzt. Doch mit dir zusammen fühlt sich alles anders an. Richtig halt.

Vielen, vielen Dank für unser schönes Wochenende in Paris, wo wir unser zwei jähriges feiern konnten.

Vielen, vielen Dank für jeden Tag , welchen du mit mir zusammen aushältst.

Danke für jedes Lächeln, welches du mir schenkst, für jede Sekunde und Erinnerung, welche du mit mir Teilst.

Und danke dir für die süsse Jahrestagsüberraschung ❤

Ich liebe dich Tiago und freue mich auf jede einzelnen Augenblick mit dir ❤

12962422_10209381805444054_358891757_o (Natürlich gehört dieses Bild hier hin, da dieses unseres erstes Bild war, nachdem wir zusammen gekommen sind.) 

6 Monate

Hallo meine Lieben ❤

Sorry, dass ich mich wieder nicht gemeldet habe.
Eigentlich wollte ich bereits am Montag einen Blogpost schreiben, jedoch war ich krank und hatte am Abend keine Energie mehr.

Anyway. Jetzt sitz ich wieder da, in der Schule und sollte zuhören. Die Prüfungstermine sind bekannt, genau so wie auch die Prüfungsthemen. Angst überkommt mich wieder zu versagen, da ich unbedingt bestehen möchte.

Unglaublich wie schnell das letzte halbe Jahr zu ende ging. Es kommt mir vor, als ob ich nur wenige Tage von der Schule weg war. Auch habe ich das Gefühl, dass ich erst gerade einen Blogpost über meine Angst das Praktika zu beginnen geschrieben habe. Den Link zum Post findet ihr hier oder auch hier.

Rückblickend hatte ich ein gutes Praktikum. Ich hatte die Möglichkeit viele neue Menschen kennen zu lernen und zudem habe ich auch viel gelernt. Das Team hat mich gut aufgenommen und mir die Möglichkeit gegeben viel zu lernen, wofür ich ihnen mega dankbar bin!

Zudem habe ich auch viele Patienten kennen gelernt und auch deren Geschichte, welche teilweise sehr rührend war oder auch sehr lustig und spannend! Ich liebe es Dinge über Menschen zu erfahren, egal von wo sie kommen.

In einem Spital zu arbeiten scheint mir nicht mehr absurd oder unvorstellbar. Ich mochte die Arbeit sehr und würde sehr gerne auch wieder in einem Krankenhaus arbeiten. Die ganzen medizinaltechnischen Dinge – ich liebe es. Da eine Blutentnahme, dort ein PVK.
Aber auch die Gespräche. Von dem her vermiss ich die Psychiatrie ein bisschen. Denn dort ist der Patientenkontakt noch ein bisschen mehr.

Mal sehen, was mich so in Zukunft erwartet – ich bin gespannt!

Natürlich habe ich nicht nur gearbeitet, sondern auch so einige Sachen gemacht. Zum Beispiel war ich in London, ich hatte auch Geburtstag, ich verbrachte eine super schöne Zeit in Kandersteg und ich habe zudem auch Ferienpläne geschmiedet für dieses Jahr 🙂 .

Oh, was ich nicht vergessen darf, ich hab‘ endlich eine Facebook Page gemacht! Jedoch bin ich immer noch etwas schüchtern da was zu posten.

Acht Stunden sitzen, acht Stunden volle Präsenz. Yea. So sehen jetzt meine nächsten sechs Monate aus. Obwohl ich im Mai für zwei Wochen nach Brighton in den Austausch kann. Ich bin froh, dass ich wenigstens dort etwas Abwechslung in dem  Semester hab.

Wie auch immer, auch das wird vorbei gehen, ist ja mein letztes Schulsemester! 🙂

Somit wünsch ich euch noch einen schöne restliche Woche

Eure Kai ❤

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Schwules Blut

„Nein Schatz, ich will jetzt nicht. Ich muss doch jetzt 12 Monate auf Sex verzichten, damit ich zur Blutspende kann.“

Stellt sich die Schweiz das etwa so vor?

Ab Mitte 2017 dürfen Homosexuelle Männer oder auch MSM (Männer, die Sex mit Männer haben) in der Schweiz offiziell zur Blutspende gehen um sich Blut abzapfen zu lassen.
Endlich. Endlich sind wir da angekommen wofür so viele gekämpft haben. Gleichberechtigung für Homosexuelle Männer.

Natürlich, wie sollte es auch sonst sein, da ist noch ein „aber“.
Männer, welche mit Männern Geschlechtsverkehr haben, dürfen erst zum Blut spenden nachdem sie zwölf Monate keinen Sex hatten.

Okay, ja. Es ist ein Fortschritt und das finde ich toll. Es ist ein grosser Schritt in die richtige Richtung. Trotzdem stelle ich mir die Frage: Wer verzichtet freiwillig ein ganzes Jahr auf Geschlechtsverkehr um sich etwas Blut abzapfen zu lassen?
Würdet ihr das tun?

Ich spreche jetzt nicht von den Männern, welche ein Jahr keinen Sex hatten (sei es, weil sie nicht wollen oder weil sie keinen Partner haben). Sondern von jenen, welche in einer Beziehung leben oder halt auch gerne ihre Bedürfnisse befriedigen.

In vielen Schweizer Zeitungen, zwischen „Delphin mit T-Shirt gesichtet“ und den, mich wütend machenden „Trump Beiträgen“,  war es natürlich das Thema. Ich persönlich lese dann gerne auch Mal die Kommentare von anderen Lesern, da es mich interessiert, wie andere Menschen ticken. Ist eine doofe Eigenschaft, ich sollte unbedingt damit aufhören, da mich das nur wütend macht.

„Ich würde lieber sterben als von einem Schwulen Blut zu erhalten.“

So eine Leserin. Wow. Mir blieb direkt die Spucke weg. Ich konnte es nicht fassen. Lieber sterben, als von einem Mann, welcher Homosexuell ist Blut zu erhalten. Nun gut. Somit hätten wir dann eine homophobe Person weniger auf der Welt.

Dies ist eine Aussage, welche keine Seltenheit trägt. Viele Menschen haben Angst davor Blut von Homosexuellen Männern zu erhalten. Doch weshalb?
Die meisten befürchten wahrscheinlich, dass das Blut nicht getestet wurde oder nicht sicher ist und man dann eine Krankheit erleitet.
Der Spender wird getestet und es gibt auch Kriterien (siehe weiter unten) für die Spender. Zudem besteht ein Restrisiko für Empfänger, auch wenn der/die SpenderIn Heterosexuell ist. Kann ja jeder den HI-Virus erlangen und nicht nur Schwule.

Auch das Vorurteil, dass Schwule Männer einander nicht treu sind oder viele Sexpartner haben (was ich natürlich jedem Mensch gönne – wenn er dies möchte) wurde auch schön in den Vordergrund gestellt.

Als ob sich die sich dran halten würden! Geht’s noch?! Wir sind ja alle Menschen aber von schwulen Blut zu bekommen, da sage ich klar und deutlich: „Nein danke!“ Also liebe Leute aufpassen von wem ihr Blut bekommt.

Die Rechtschreibung wurde von diesem Kommentar verbessert, damit ihr es nicht noch entziffern müsst.

„Schwules Blut“, dass muss etwas sein, wovor viele Leute Angst haben. Übrigens, liebe Männer. Nur weil ihr „Schwules Blut“ bekommt werdet ihr nicht automatisch auch Homosexuell :).

Ich habe jedoch nicht nur negative Kommentare gelesen. Es gibt auch Leute, welche die 12 Monate bereits als gut empfinden und dies auch als einen Schritt nach vorn sehen.
Auch Kommentare waren zu lesen, dass dies noch immer nicht genug ist.

Genau betrachtet ist es noch immer diskriminierend. Ich habe Freunde gefragt, ob sie um zur Blutspende zu gehen auf Geschlechtsverkehr verzichten würden. Von überall bekam ich nur ein entsetztes ‚Nein‘.
Einige äusserten auch, dass Heterosexuelle Menschen jeden flachlegen können den sie wollen und trotzdem zur Spende dürfen.

Dies ist natürlich nicht ganz richtig. Auch Heterosexuelle haben einige Voraussetzungen:

Die wichtigsten Kriterien zur Blutspende:

  1. Guter Gesundheitszustad
  2. Alter für Erstspender zwischen 18 & 60 Jahren, für Mehrfachspender bis 75 Jahre
  3. Mindestens 50kg schwer
  4. Keine grösseren Operationen und keine Geburt in den letzten zwölf Monaten
  5. Keine Risikosituationen (Drogen, neue und wechselnde Sexualpartner)
  6. Keine Einnahme bestimmter Medikamente
  7. Wartefristen nach Aufenthalten in Ländern mit spezifischen Infektionskrankheiten
  8. Keine Tätowierungen oder Piercings innerhalb der letzten vier Monate
  9. Keine Aufenthalte im Vereinigten Königreich (UK) von mehr als sechs Monaten zwischen 1980 und 1996
  10. Keine Bluttransfusion erhalten seit 1980

Schauen wir uns doch mal den 5. Punkt an. Ich habe die Informationen von der Blutspende.ch Seite.  Wenn man dort auf den fünften Punkt drückt, erhält man mehr Infos:

„Gewisse Verhaltensweisen bergen statistisch gesehen die Gefahr der Übertragung von gefährlichen Infektionskrankheiten. Im Interesse der Blutempfänger müssen solche Risikosituationen berücksichtigt werden. Zu Risikosituationen im Bereich des Blutspendens gehören unter anderem: 

  • Sexuelle Kontakte mit wechselnden Partnerinnen oder Partnern bzw. mit einem Partner oder einer Partnerin, die man erst seit weniger als vier Monaten kennt
  • Sexuelle Kontakte unter Männern
  • Früheres oder gegenwärtiges Spritzen von Drogen
  • Sexuelle Beziehungen zu Personen, bei denen der HIV-Test positiv ausgefallen ist oder die an Syphilis, Hepatitis B oder C erkrankt sind“

Gut, eine Sperre, jedoch nur vier Monate, wenn man zB den Partner nicht kennt/wechselt.
Das ist nichts. Absolut nichts. Man muss nicht auf Sex verzichten sondern nur vier Monate auf die Blutspende.

Was ich mir für die Zukunft erhoffe?

Gleichberechtigung für alle.

Ende der Homophobie.

Ich hoffe wirklich, dass alle das Selbe recht haben, auch wenn es ums Blutspenden geht.
Wer möchte schon 12 Monate auf ein menschliches Bedürfnis verzichten um Blut zu spenden?

Im Moment herrscht eine Blut Knappheit und man ist auf jede einzelne Spende angewiesen. Schade lässt man nicht auch die spenden, welche auch spenden möchten.

Es ist ein Schritt nach vorne, wie ich bereits schon geschrieben habe. Jedoch liegt noch ein weiter Weg vor uns.

Wenn ihr euch zum Thema Blutspende informieren wollt – schaut doch auf der folgenden Website vorbei (CH):

http://www.blutspende.ch/

Somit wünsche ich euch ein schönes Wochenende

Eure Kai ❤

Loveroom Kandersteg 2017

Hallo meine Lieben ❤

Ich melde mich zurück aus dem berner Oberland! 🙂 Naja, eigentlich nicht ganz, ich bin nämlich auch bereits schon wieder eine Woche zu Hause, hatte leider keine Zeit mehr etwas zu posten.
In meinem letzten Blogpost habe ich bereits darüber berichtet, dass ich nach Kandersteg reisen werde, was am Montag, vor einer Woche, der Fall war.

Am Montagmorgen klingelte Tiagos Wecker. „Ich mag noch nicht, noch 10 Minuten.“ quengelte ich, noch dösend. Damit hatte ich jedoch keinen Erfolg, Tiago schleppte mich aus dem Bett ins Bad und wir machten uns bereit zum Aufbruch.

Zur abgemachten Zeit gingen wir auf den Zug und reisten zwei Stunden lang nach Kandersteg, wobei wir in Bern noch kurz umsteigen mussten.

Ich war super aufgeregt! Und endlich angekommen konnten wir es fast nicht glauben wo wir waren. Alles war weiss. Alles. Überall lag Schnee und es war minus zwölf Grad. Unsere Blicke trafen sich. Wir checkten einander ab. Wir hatten keine Klamotten eingepackt. Wir konnten uns nicht erklären weshalb wir nicht wintertaugliche Kleidung mitnahmen. Beide trugen einen Pulover und Jeans (und die Winterjacke). Toll. Wirklich toll. So sieht man wieder, was wir eigentlich für Idioten sind.

 

Wir suchten den Weg zum Chalet(Hotel), wo wir zu früh eincheckten (Wir waren um 12Uhr da, obwohl das Check-in erst um 15.00 Uhr war).
Wir hatten ein kleines, süss dekoriertes, holziges Zimmer mit einem Whirlpool. Überall standen Kerzen und auch Rosenblätter lagen zur Dekoration herum.

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Trotz schlechter Kleidung gingen wir hinaus um uns die Gegend anzusehen. Wir machten uns dann in Richtung Wald, da wir schon lange, lange keinen richtig schön verschneiten Wald gesehen haben. Somit spazierten wir zwei Stunden quer durch einen wunderschönen Wald.

Als ich ein Kind war, verbrachte ich einen Teil meiner Kindheit in meiner zweiten Heimat, in Schweden. Ich erinnere mich an eine wunderschöne Zeit, wo ich mit meinem Bruder alleine hingeflogen bin und wir im hohen Schnee spielten und uns ein riesiges Iglu bauten (Ich wollte drin schlafen, jedoch meinte meine Grossmutter, dass mich die Füchse holen würde und mich die Trolle nicht beschützen könnten).

Somit war ich wieder im Paradies. Ich sage immer, dass ich Schnee mag, jedoch nicht in der Schweiz, weil es hier so matschig ist und nicht ‚anders kalt‘. Zum ersten Mal seit Jahren fühlte ich mich wie damals, als ich im Schnee spielte in Schweden.Ich hatte soooo unglaublich viel Spass im Schnee.

Nach diesen zwei Stunden machten wir uns auf den Weg zurück zum Hotel, wo wir in usere Badesachen schlüpften. Wir machten uns auf zum Pool, welchen wir nutzen konnten.
Wir hatten für eine Stunden den Pool für uns alleine, was natürlich nur Zufall war, denn es hätten auch andere kommen können, was jedoch niemand tat.

Im Gutschein, welchen ich erhalten habe für dieses Hotel, war auch ein meeeeeega leckeres 4-Gänge-Menü inbegriffen. Ich hoffe, dass ich irgendwann mal wieder dort essen werde.

Zu guter letzt verbrachten wir den Abend noch im Whirpool. Als erstes haben wir ihn nicht anbekommen, wir fanden keine Anleitung und wussten auch nicht wirklich, wie wir den Pool bedienen müssen. Nach fünfzehn Minuten lief dann endlich das Wasser rein.
Irgendwann wollten wir dann auch, dass nicht nur Wasser reinläuft, sondern auch dass es sprudelt. Wir drückten überall herum und plötzlich knallte es laut und die Düsen sprangen an. Ich konnte in dem Moment nichts mehr machen, da ich vollkommen geschockt war und einen Lachflash hatte. Tiago versuchte verzweifelt die Düsen etwas runter zu stellen, da das ganze Zimmer vollgespritzt wurde.
Ratet mal wer vor dem Wasser einlassen eine ganze Tüte Badeschaum in den Whirlpool gekippt hat? Ja, ich. Ups.
Wir hatten einen riiiiiieeeesen Schaumhaufen, welcher immer wie grösser wurde. Somit mussten wir mit dem Whirlpool raus fahren, um eine Ladung Schaum los zu werden.
Da sassen wir nun, beide komplett überfordert im Whirlpool und uns schneite es auf dem Kopf. Besser hätte es nicht sein können, besser könnte man uns auch nicht beschreiben.

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Am nächsten Morgen klopfte es an der Tür, das Frühstück wurde uns ins Zimmer geliefert, somit konnten wir im Bett frühstücken. Ich liiiiebe es zu frühstücken und mir dabei eeeewigs viel Zeit zu lassen. Es war wieder super lecker.
Nach dem Essen setzten wir uns wieder in den Whirlpool, bis wir dann packen und gehen müssten.

Wir mussten leider auch bereits um 14.00 Uhr auschecken. Wir machten und auf den Weg20170117_122027282_ios
zum Bahnhof, wo wir bemerkten, dass wir nur jede Stunde einen Zug haben, der letze fuhr gerade vor 3 Minuten ab. Ye. Somit durften wir dann eine Stunde lang warten.
Taten wir dann auch. Wir setzten uns in den Warteraum am Bahnhof. Als wir uns dann Richtung Gleis bewegten sahen wir, dass wir uns eigentlich in ein Kaffee hätte setzen können.

Ich hatte eine mega, mega tolle Zeit in Kandersteg, auch wenn es nur ein Tag war.

Vielen lieben Dank Tiago für dieses tolle Geburtstagsgeschenk! Ich hoffe wir werden noch weiterhin so viele tolle Momente zusammen erleben – egal wo, Hauptsache mit dir!

Somit verabschiede ich mich wieder und wünsche euch allen ein tolles Wochenende! Packt euch gut ein falls ihr raus geht :*

eure Kai ❤

Urlaubspläne 2017

Hallo meine Lieben ❤

Da ich vor drei Tagen tolle Neuigkeiten erhalten habe, dachte ich mir, dass ich diese mit euch teile und gleich ein „Meine Urlaubspläne für 2017“- Post mache.

Okay, ja, ich habe bereits in meinem letzten Post etwas dazu geschrieben was ich so vor habe. Naja, sind eher Vorsätze („Ich mach mir nie Vorsätze blabla“).Wie auch immer.

Am Montagabend habe ich mal wieder meine Mails gecheckt und sah das..

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Vor Freude habe ich einfach nur mal laut geschrien, Tiago kam sofort von der Küche ins Wohnzimmer gerannt und fragte mich was passiert sei (der arme dachte, dass etwas bei Pretty Little Liars passiert ist oder so haha).

Von der Schule aus muss ich im Mai für zwei Wochen in einen Austausch gehen, wobei wir zwischen drei Programmen wählen konnten. Zum ersten hätten wir in der Schweiz bleiben können, wobei wir in einen anderen Arbeitsbereich (zB Psychiatrie, Kinderkrankenhaus) rein schauen können. Das zweite Programm ist im Ausland; Deutschland, Österreich, Frankreich ect., also nicht wirklich weit weg von der Schweiz.

Ich wäre eigentlich gerne nach Schweden gegangen, da schwedisch meine Muttersprache ist und ich mir vorstellen könnte da vielleicht mal zu leben.
Leider war dies nicht möglich, da dies nicht zu Wahl stand. Wobei eine andere Person, welche kein Schwedisch spricht (naja, sie ist’s am lernen) einen Platz für dort organisiert bekommen hat. Ja, macht mich wütend, weswegen ich dies hier erwähne.brighton-004

Trotz diesem Frust habe ich mich dann für das dritte Programm entschieden, da ich gerne mal etwas erleben möchte und auch neue Leute kennenlernen will. Ich konnte drei Prioritäten angeben und habe Brighton, Veijle (DK) und eine weitere dänische Stadt gewählt, von welcher ich den Namen nicht mehr weiss. Und nun, haben sie  mich tatsächlich bei meiner ersten Priorität, Brighton, zugeteilt.

Nach meiner riesen Freude kam jedoch bereits die Panik. Ich werde tatsächlich zwei Wochen alleine wegfliegen, an einen fremden Ort, mit fremden Menschen und ich muss alles selber organisieren (und bezahlen). Gut habe ich Tiago, der hat mich dann irgendwie wieder etwas beruhigt.

Am folgenden Tag dachte ich mir, dass ich mal meiner Mitstudentin, welche aus Dänemark ist, schreiben sollte. Ich schrieb das Mail und packte dieses dann in die Entwürfe, da ich zum Bahnhof musste.
Kaum war ich am Bahnhof sah ich, dass das sie mir eine Mail geschrieben hat – mit der selben Frage.

So wie es aussieht, werden wir zusammen ein Zimmer teilen und uns bereits am Gatwick Flughafen treffen um zusammen nach Brighton zu reisen.

Auch wenn ich Angst habe – ich freue mich!

Am meisten freue ich mich eigentlich auf Christinna, das Mädchen aus Dänemark. Ich hoffe wirklich, dass wir eine gute Zeit zusammen erleben und ich freue mich sehr darauf sie kennen zu lernen und vielleicht sogar ein gute, länger lebende Freundschaft zu schliessen. 🙂

 

Nun gehe ich nicht erst im Mai weg, sondern bereits schon am Montag, auch wenn es nur ein Tag ist.
Zusammen mit Tiago werde ich am Montagmorgen nach Kandersteg, ins Berner Oberland reisen um einen kompletten Tag abzuschalten.
Diesen Tag habe ich von ihm zum Geburtstag geschenkt bekommen, vor einem Jahr. Endlich haben wir nun Zeit um ihm einzulösen. Ich freue mich schon so sehr drauf! Vier-Gänge Menü,  ausfahrbarer Whirlpool..
Schaut euch mal die Bilder an!


Nicht nur kalte Orte (oder windige) werde ich dieses Jahr besuchen. Ich werde im Sommer zudem auch noch nach Italien, ans Meer reisen.
Die Familie von Tiago hat ein Haus in Brindisi, Lecce, irgendwie sowas.
Wir werden zusammen mit Tiagos Mutter hin reisen und eine Woche dort verbringen. Sie wird sich mit ihren Freunden dort beschäftigen und wir werden mit dem Auto herum fahren, den Tag am Strand verbringen, abschalten, geniessen. Alles was halt so zu einem Urlaub gehört.
Ich bin so dankbar, dass uns dies ermöglicht wird!

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Weitere Pläne habe ich nicht.  Vielleicht werde ich noch ans SouthSide Festival gehen. Jedoch bin ich mir da noch nicht so sicher, da dies auch wieder Geld kostet. Mir ist’s nur wichtig, dass ich Blink-182 sehe, da sie zu meinen absoluten Lieblings Bands gehören und ich sie das letzte Mal vor 5 Jahren gesehen habe.

Sehr gerne hätte ich auch meine Verwandten in Schweden besucht, vor allem meine Grossmutter. Leider ist es, des Geldes wegen, dieses Jahr nicht möglich.. Weshalb ich darauf hoffe, dass ich nächstes Jahr in den Norden gehen kann. Da verzichte ich auch sehr, sehr, sehr gerne auf einen Strandurlaub und verbringe den Sommer im nassen, windigen, wunderschönen Norden.

So, ich will hier jetzt nicht rumheulen, weshalb ich jetzt fertig mach.

Ich wünsche euch allen ein ganz schönes Wochenende! 🙂

Eure Kai ❤

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bye 2016, hello 2017

Hallo meine Lieben

Ich wünsch euch allen ein gutes neues Jahr!
Jaaaa, ich weiss, ich weiss, etwas spät – aber besser als nie!

Ich kann es fast nicht fassen, wie schnell dieses Jahr jetzt vorbei war. Auch wenn der Start vom 2016 für mich persönlich nicht der beste war, änderte sich dies gegen den Schluss drastisch!

Für die Welt war dieses Jahr wahrscheinlich eines der furchterregendsten Jahren, Angst und auch Trauer zog seinen Schleier über den blauen Planeten. Terror. Überall her hörte man von den 20 verschiedenen Anschlägen, welche in Europa stattfanden. Mir wurde sogar abgeraten in den Urlaub zu gehen, da andere Angst hatten, dass mir etwas passieren könnte.

Der Putschversuch in der Türkei, über welchen alle gesprochen haben und viele Hoffnung hineingesteckt haben, wo leider 290 Menschen zu Tode kamen.

Auch der Austritt der UK aus der EU führte zu viel Gesprächsstoff, genau so wie diese doofen Horrorclowns.

Nazis in St.Gallen. Ich erwähn die Mal, möchte aber nicht noch mehr Worte über dieses Gesindel verlieren.

Leider wurde im letzten Jahr auch Donald Trump gewählt. Schade, wirklich schade, dass die USA ein solches Wahlsystem hat.

Für mich persönlich war es ein gutes Jahr, ich konnte mich selber weiter entwickeln und bemerke auch einen unterschied zu vorherigen Jahren. Ich bin immer noch ein verwirrter Tollpatsch. Und trotzdem habe ich mich verändert. Ich bin ruhiger geworden. Ich lerne langsam mit meinen Ängsten umzugehen und auch Menschen an mich ran zu lassen. Zudem bin ich zufriedener mit mir selber und habe weniger Selbstzweifel.

2016 war auch mein „Makeup Jahr“. Bereits zuvor habe ich mich ab und an gern Mal geschminkt; Eyeliner (ab und zu etwas Lidschatten) drauf und gut ist. Dieses Jahr wurde das ‚Ich schmink mich ab und zu‘ zu meinem Hobby. Ich mache es so gerne und sehe auch immer wieder kleine Fortschritte und freue mich immer zu sehen wenn ich mich etwas verbessere.

Zudem habe ich auch neue Freundschaften geschlossen. Sei es in der Schule oder auch Privat.

Vanessa (misleadingmaps) habe ich irgendwann mal angeschrieben, da sie Lippenstifte hatte welche ich auch gerne gehabt hätte und tadaaaa eine Freundschaft entstand. Seither haben wir uns beinahe täglich geschrieben oder Snaps geschickt. Natürlich habe ich sie auch schon getroffen.
Schaut euch doch mal ihren Blog an. ❤20161221_175811000_ios

Auch Robyn, welche ich seit Jahren20160612_111407036_iOS irgendwie auf Facebook hatte, ist in mein Leben getreten.
Aus dem nichts hat sie mich angeschrieben und sofort bemerkten wir, dass wir uns für das selbe einsetzen und interessieren.
Ich durfte das Greenfieldfestival mit ihr zusammen verbringen und ich fand mit ihr auch jemanden, mit dem ich tiefgründige Diskussionen führen konnte. ❤

 

 

Rückblickend auf das Jahr 2016..

Da ich ja quasi fast das ganze Jahr gebloggt habe, möchte ich hier einen kleinen Rückblick auf mein letztes Jahr machen.

Januar
Im Januar war, soweit ich mich noch daran zurück erinnere, war nichts speziell.
Ich hatte einen sehr schlechten Start in das neue Jahr; alleine. Somit war für mich klar, dass ich dieses Jahr nicht mag.
Zu dieser Zeit arbeitete ich noch in der Psychiatrie, was mir sehr gut gefallen hat. Mal sehen ob ich in einem Jahr immer noch dort arbeiten möchte (psynurseeee).

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Februar
Im Februar fand „die“ Operation statt. Freunde wissen von welcher ich spreche. Ich denke, dass dies der Moment war, wo ich noch enger mit meinem Freund und auch seiner Familie zusammengewachsen bin.
In der Schweiz waren in diesem Monat noch die Abstimmungen zur „Durchsetzungsinitiative“ und auch „Abschaffung der Ehestrafe“(wo die Eheschliessung zwischen Mann und Frau hätte festgelegt werden). Zum Glück wurden beide Initiativen abgelehnt!
Am Valentienstag erhielt ich mein aller erstes Valentienstagsgeschenk ever! Vielen Dank Tiago ❤
Ich besuchte auch das Pipiliorama in Kerzers und Deadpool kam in die Kinos. Ich sollte den Film bald mal wieder schauen.
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März
Ich erhielt die Bestätigung, dass ich mein erstes Jahr erfolgreich, mit einer best Note bestanden habe. Somit musste ich nur noch bis Mitte März arbeiten und drücke ab dann wieder die Schulbank.
Zusammen mit Tiago und zwei Freunden besucht eich den Autosalon in Genf, war nicht wirklich meine Welt, war jedoch kostenlos für uns.
Ich durfte mit Tiago zusammen nach Locarno reisen, meine Familie schenkte uns diesen Kurzurlaub, damit wir etwas abschalten konnten.

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April
Tiagos Geburtstaaaaag 😀 Wir feierten diesen an einem ruhigen Abend im kleinem Kreis (Erinnert mich daran, dass ich evt bald mal wieder ein Geburtstagsgeschenk holen sollte).
Es war jedoch nicht nur sein Geburtstag, sondern auch unser Jahrestag. Ein Jahr TiiKai. Wir verbrachten den Tag in Kandersteg beim Blausee (dazu werde ich noch einen Post machen).
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In diesem Monat begann ich auch mit meinem Blog.<3

Mai
Langsam näherte sich der Stress, da die Prüfungen nurnoch 4 Wochen von mir entfernt waren. Somit verbrachte ich jeden Abend mit lernen.
Ich nahm am Impericon Festival in Zürich teil und ging mit, als sich eine Freundin und Tiago tattoowieren gingen.
Auch an der Fantasie Basel war ich als Princess Bubblegum.

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Juni
Juni heisst seit einigen Jahren – Greenfieeeeeld! Ich verbrachte ein tolles Wochenende am Greenfield Festival mit tollen Leuten. Auch wenn es Regnete, ich hatte Spass.
Jedoch war auch der Anschlag im Florida Pulse Gay Club in Orlando, was die ganze LBGTQ-Community in Trauer stürzte..
Auch meine Prüfungen fanden, wie erwähnt, in diesem Monat statt. Jo, ich hab sie auf jedenfall bestanden.

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Juli
Nach drei Jahren war ich endlich wieder an einem Strand; in Barcelona.
Ich ging mit Katja aus meiner Klasse, ihrem besten Freund und Tiago zusammen, da wir gemeinsam ein Appartement mieten konnten. Auch wenn ich mir bereits am ersten Tag meinen Fuss über verknackst hatte, war es ein traumhafter Urlaub.

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August
Prüfungen, schon wieder. Wieder war ich jeden Abend fleissig am lernen. Ja, ich lerne viel, sehr viel, da ist sonst grosse Angst habe nicht zu bestehen.
Das Wochenende vor meinen Prüfungen verbrachte ich mit einigen Freunden in Trier am Summerblast Festival.
Die letzen Prüfungen bestand ich übrigens auch und somit durfte ich im September ins 4. Semester Starten.

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September
Mit meinen Mädchen aus der Schule feierte ich das Ende der Schulzeit für dieses Semester. Somit war dann auch Zeit für mein Praktikum im Spital, wovor ich eine riiiiiiesen Angst hatte.
Das erste Mal seit dem Beginn unserer Beziehung war ich auch für 7 Tage von Tiago getrennt, da er Geschäftlich weg musste. Ich habe ihn so sehr vermisst.

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Oktober
Birthdaymonth 🙂 Meinen Geburtstag verbrachte ich, wie bereits Tiago, fuhig. Ich musste den Tag hindurch arbeiten und am Abend wurde ich dann bei Freunden zum Essen eingeladen.
Gegen Ende des Monats war ich noch in Como auf dem Markt, zusammen mit meinen Schwiegereltern.

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November
Endlich hatte ich damit begonnen meine Semesterarbeit zu schreiben. Heute bin ich froh, dass ich nur noch einige wenige Sätze schreiben muss.
In diesem Monat durfte ich mein Geburtstagsgeschenk einlösen – 4 Tage in London! ❤

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Dezember
Was für ein toller Monat. Von der Arbeit her, war es für mich eher stressig. Seit meinen Ferien fühlte ich mich noch müder und bemerkte, dass ich wieder Ferien benötige, wo ich mir Zeit für mich nehmen kann.
An Weihnachten musste ich arbeiten. Trotzdem feierte ich am 24.12 bei der Familie von Tiago uuuund.. Surprise Post is comming soooon 😀

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Ich war an vielen Konzerten, wobei ich ungefähr drei erwähnenswert finde: Jennifer Rostock, Justin Bieber und die Konzerte von Antaraxid (sorry not sorry, dass ihr neben JB steht :P)

Serien.. So viele Serien und auch Filme habe ich geschaut.

  • Grey’s Anatomy 1-12. Staffel
  • Deadpool
  • OITNB 1-5. Staffel
  • Stranger Things
  • OA 1 Staffel
  • Suicide Squad
  • Pets
  • Findet Dorie
  • Fantastic Beasts
  • Star Trek Beyond
  • Star Wars Rogue One
  • Warcraft
  • Conjuring
  • American Horror Story 4. Staffel
  • GOT 1.Folge
  • Bates Motel 1-2Staffel
  • Pretty Little Liars 1-3 Staffel (bin aktuell noch drann)
  • ect.

Falls jemand noch Serien/Animes zum empfehlen hat – her damit!

 

2017

Ich bin kein Mensch, welcher sich Dinge für das neue Jahr vornimmt, da ich nicht wirklich daran glaube, dass ich die Dinge einhalte. Man sollte doch jeden Tag so nehmen wie er ist.

Trotzdem möchte ich mir einige, wenige und auch realistische Ziele setzen

  • Geld sparen – sprich: Monatlich einen Betrag auf die Seite legen
  • Nicht sofort in die Panik geraten, sondern abwarten und durchatmen
  • Für die Auto Theorieprüfung lernen (Mein Rettungshelferdiplom läuft aus – heelp)
  • Weniger schlechte und mehr gute Konzerte besuchen
  • Weniger Pizza kaufen, mehr Pizza machen
  • Sommernächte draussen geniessen
  • Blink-182 sehen
  • Mindestens 1 Festival besuchen (Mehr springt dieses Jahr wohl nicht raus)
  • Kleine Roadtrips
  • Mein jetziges Praktikum/Semester bestehen
  • Lernen und Positiv denken, damit ich mein nächstes Semester bestehe
  • Weniger Alkohol konsumieren (ich trink sonst schon wenig)
  • Mehr Liebe, weniger Hass
  • Mich von Menschen trennen, welche mich nur in negative Weise beeinflussen
  • Eine Agenda/Tagebuch führen (ist bestellt yusss)

 

Ich möchte mich von herzen bei allen, welche mich im letzten Jahr unterstützt haben bedanken und ich freue mich auf das neue Jahr mit euch zusammen ❤

Somit wünsche ich euch ein schönes Wochenende und ein wunderschönes 2017!

Eure Kai ❤