New York 2018

Hallo meine Lieben ❤

Eine Woche ist es nun bereits schon her, seit ich aus New York nach Hause gekommen bin.

Ich hatte eine wirklich sehr gute Zeit, an welche ich mich wahrscheinlich noch mein Leben lang erinnern werde.

New York war ein Neuanfang.

Die Ankunft

Montag, 12.11.2018 – 04.00 Uhr

Mein Wecker klingelte viel zu Früh, trotzdem quälte ich mich aus dem Bett. Endlich war er so weit. Ich durfte meine Reise in eine riesige Stadt antreten. Um während der Reise Nut dm Flugzeug zu verschlafen, nahm ich mir vor möglichst wenig in der Nacht zu schlafen (mehr dazu später).

Bereits seit der Flug gebucht war zählte ich die Tage runter. Und jetzt war es endlich so weit. Auch wenn ich das Gefühl hatte, dass die Zeit nicht vergeht, verging diese trotzdem wie im Flug. Ich konnte es kaum erwarten J* (einen Freund, welchen ich seit 8 Jahren kenne und welcher in der Nähe von NYC lebt) zu sehen.

Ich war nervös, so nervös.

Einer meiner besten Freunde holte mich am Morgen mit dem Auto ab um mich an den Flughafen zu begleiten (Danke dir nochmals!) und mir psychischen Beistand zu leisten.

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Pünktlich startete der Flug. Es waren für mich wohl die langweiligsten 8.5 Stunden, welche ich jemals hatte. Natürlich hatte es Filme, welche ich schauen konnte. Die meisten davon kannte ich jedoch bereits oder interessierten mich nicht. Somit versuchte ich es mit schlafen, denn normalerweise schlafe ich immer im Flugzeug. „Normalerweise“. Ich habe vielleicht insgesamt 2 Stunden geschlafen, mehr nicht (ich hab ja nicht extra wenig geschlafen, damit ich im Flugzeug den Schlaf nachholen kann). Somit war ich müde, nervös und wütend, da ich kein Auge zubekommen habe.

 

In New York gelandet begab ich mich direkt zur Grenzkontrolle. Der Herr war nicht der freundlichste, was mich natürlich verunsicherte. Ich fühlte mich fremd und auch sehr unbeholfen. Trotzdem überstand ich es und ich war da. Ich war in Amerika, New York.

Wenn es etwas gibt, was ich nicht mag, dann ist es in die Ankunftshalle zu gehen. Man kommt raus und alle schauen dich an. Ich blickte schüchtern durch die Menge und erkannte nichts. Zu nervös, zu aufgeregt und da hörte ich: „Kai!! KAAAAAI!“, rief J* quer durch die Ankunftshalle und winkte mir zu. Schnell rannte ich zu ihm. Ich freute mich so fest ihn endlich wieder zu sehen!
Da wir uns seit April nicht mehr gesehen haben hatten wir uns viel zu erzählen. Was ich an ihm mag ist, dass es nicht eine peinliche Stille gibt, sondern er immer etwas zu reden weiss und auch wenn beide während dieser anstrengenden Woche nichts gesagt haben war es eine angenehme Stille, welche nicht akward wurde.

J* organisierte uns direkt ein Uber, damit wir aus dem Flughafen raus kommen. Mit Koffer und Taschen begaben wir uns zu einem Einkaufszenter, da wir noch nicht nach Hause, zu seiner Tante und Cousine gehen konnten. Beide waren noch am Arbeiten. Ich fühlte mich nicht müde, ich war wach und vor allem hatte ich einen Bewegungsdrang, da ich während dem Flug kaum aufgestanden bin. Somit schlenderten wir durch das riesige Gebäude. Da überkam mich auf einmal die Müdigkeit. Nun war ich müde und etwas überfordert mit allen Eindrücken, jedoch liebte ich es.

Irgendwann überkam uns der Hunger und wir gingen bei Shake Shack essen. Burger, in Amerika und es sollte nicht mein letzter sein.
So nebenbei bemerkt hat das Wasser komisch/anders geschmeckt, auch wenn das New Yorker Wasser als „das Beste Wasser im Land“ betitelt wird.

Endlich wurden wir dann auch von der Tante von J* abgeholt. Ich wurde herzlich begrüsst und ich fühlte mich von der ersten Sekunde an wohl und auch willkommen!

Da wir am nächsten Morgen bereits um 07.00 Uhr aus dem Haus mussten und ich sehr müde war gingen wir bereits relativ früh zu Bett.

Mitten in der Nacht wachte ich auf. Es.war.so.kalt. Ich hatte das Gefühl, dass ein Fenster offen stand bei gefühlten minus 19°C. Da ich J* nicht wecken wollte zog ich mir einige Klamotten über und zitterte etwas vor mich hin, bis er dann irgend eine Lampe mit dem Fuss runtergeworfen hat und selber wegen dem wach wurde. Ich ergriff die Chance und sagte ihm, dass es kalt ist. Er stand direkt auf und machte sich auf die Suche nach einer Decke für mich.

Regen, Nebel, Kaffee

Dienstag, 13.11.2018 – 05.30 Uhr

Ausschlafen? Was ist das?

Wie bereits am Morgen zuvor quälte ich mich aus dem Bett und machte mich bereit für den Start in den Tag.

Wir begaben uns in die Stadt und gingen zu J*’s Lieblings Kaffee in der Stadt: Taylor St. Barista . Es war so lecker!

 

Allgemein kann ich sagen, dass ich während meinem Aufenthalt in Amerika wirklich sehr, sehr gut gegessen habe!

Zusammen machten wir uns nach dem Essen auf in Richtung Stadt. Stundenlang schlenderten wir durch die Nebligen Strassen, gingen in diverse Geschäfte und redeten viel miteinander, denn wir haben uns seit April nicht mehr gesehen und hatten die letzen zwei Monate nicht viel Kontakt, da beide viel zu tun hatten.

Den Tag hindurch regnete es. Natürlich hätte ich mich nerven können. Doch ich genoss den Regen. Ich sah wie die Stadt mit einen Nebelschleier umhüllt war, teilweise waren die oberen Stockwerke der Häuser auch nicht mehr sichtbar. Ausserdem hatte ich einen Regenschirm dabei, für irgendwas wurden diese ja auch Mal erfunden.

Ich kann gar nicht mehr sagen wie viel Kaffee wir an jenem Tag konsumiert haben, doch es schien nicht genügend zu sein. Den ganzen Tag hindurch war ich so unendlich müde und doch wollte ich mich dem nicht ergeben und somit stoppten wir bei jedem vierten Strassenkaffee um mir einen Kaffee zu holen.

Am Abend begaben wir uns wieder zu der Tante von J*, mit welcher wir, zusammen mit seiner Cousine und ihrem Freund noch essen gingen. Wieder fühlte ich mich so herzlich willkommen und am richtigen Platz. Es stimmte mich beinahe traurig zu wissen, dass ich diese herzliche Familie am nächsten Tag verlassen muss.

Wie die Nacht zuvor gingen wir früh schlafen.

Nur Cash?

Mittwoch 14.11.2018, 05.30 Uhr

Tagwache, viel zu früh. Erholsame Ferien sehen etwas anders aus. Jedoch musste J*’s Tante zur Arbeit und da habe ich natürlich grosses Verständnis dafür, dass wir das Haus verlassen mussten.

Wir gingen direkt zum Hotel, welches sich in Brooklyn befand und wollten einchecken. Da begann das Problem. Das Hotel nahm nur Bargeld an . Damit habe ich nicht gerechnet. Ich hatte nur Cash dabei  nicht genügend Geld auf meiner Kreditkarte um meinen Teil zu bezahlen. Somit mussten wir eine Bank suchen. Im ganzen brauchten wir ungefähr 2 Stunden um mein Bargeld auf die Kreditkarte zu tun, da wir von Bank zu Bank streifen mussten.

Da ich bereits gesagt habe, dass wir wirklich sehr gut gegessen haben; Ich habe zum ersten Mal Bagels gegessen und sie waren so lecker!

Dann konnten wir endlich einchecken. Den Tag gingen wir ruhig an, da beide so müde und kaputt waren von den bisherigen zwei Tagen.
Das Hotelzimmer gross, hatte ein Bad inklusive (im Internet hatte ich was von einem Gemeinschaftsbad gelesen, was zum Glück nicht der Fall war) und auch einen Balkon.
Wir schlenderten etwas durch Brooklyn und genossen das Wetter, welches um einiges besser war als am Tag zuvor.

Da wir etwas chillen wollten, holten uns abends noch eine grosse Pizza und blieben im Hotelzimmer – was wir beide als eine gute Idee empfanden. J* schien bereits etwas erkältet zu sein, äusserte dies auch bereits als er mich am Flughafen abholte. Der Regen hat dies auch nicht besser gemacht.

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Das war bereits Teil 1 meiner Reise! Ich hoffe, dass ich bald dazu komme Teil zwei (und evt. Teil drei) zu erfassen!

Bis dahin wünsch ich euch eine schöne Zeit

Eure Kai ❤

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