Brighton 2017 part 3

 Tag 8 – Byemoneybye

Endlich, endlich waren wir ausgeschlafen. Wir konnten es beinahe nicht fassen wie es sich anfühlt genügend Schlaf gekriegt zu haben. Wir fühlten uns toll!

Ohne Stress machten wir uns Frühstück, welches wir zu uns Nahmen und uns dabei viel Zeit nahmen.

Anschliessend machten wir uns bereit um in die Stadt zu gehen – Shoppen war angesagt!

Wir machten uns somit auf den Weg zur Churchill Square, wo wir uns ins Shoppingcenter begaben. Wir haben soooo viele Kleider anprobiert und auch gekauft – ich glaube, dass ich schon lange nicht mehr so erfolgreich war beim Shoppen.

Jedoch hatte ich etwas Mühe das Geld umzurechnen – ich denke, dass etwas zu viel Geld floss. Egal, Geld ist da um es auszugeben. Wenn ich morgen vom Bus überfahren werde, dann hätte ich nie Freude daran gehabt.

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Wir verbrachten somit einen tollen Tag zusammen, haben uns gegenseitig beraten und viel Spass zusammen gehabt.

Mit vollen Taschen gönnten wir uns am Abend noch einen mega leckeren Burger im Jamie’s Italian. Nicht nur der Burger war klasse, auch das Dessert, der Brownie, welchen wir noch bestellten war so unglaublich lecker!

Da wir jedoch vom ganzen Geld ausgeben müde wurden, verbrachten wir den Abend zu Hause.

Tag 9 – Annoying ppl

Bereits um 06.00 Uhr Morgens wurde ich wach und lang wach im Bett. Ich versuchte einige  Videos auf Youtube anzuschauen, da ich nicht mehr schlafen konnte und ich Christinna nicht wecken wollte. Glücklicherweise wurde sie auch vor 09.00 Uhr wach und meine Langeweile verschwand somit.

Wir nahmen uns vor, ein neues Busticket zu kaufen und auch zu den „Seven Sisters“, einer Klippe zu gehen.

Somit begaben wir uns wieder in die Stadt, als wir fragen gingen wegen den Tickets meinte die Verkäuferin, dass wir keinen Studierendenrabatt bekommen. Wir sagten ihr jedoch, dass wir den das letzte Mal bekommen haben und dass wir den trotzdem gerne hätten. Sie sagte nur „Thank you.“ Und bediente gleich den nächsten Kunden. Ich wünsche ihr Durchfall.

Somit gingen wir halt die Busstation suchen. Gefunden haben wir sie nicht. Wir wurden jedoch angesprochen ob wir eine Sightseeing-Tour machen wollen. War auch eine gute Idee, wir stiegen in den Bus ein und gingen ans obere Deck, da das Wetter mega gut war. Wir setzten uns in die zweite Reihe, damit wir vom Wind geschützt waren und auch etwas von der Sonne abbekamen.18486078_10213326292253759_1403157675245183022_n

Beim Bahnhof Brighton stiegen dann zwei Personen ein, er war ungefähr 30 und sie schien seine Mutter zu sein. Sie setzten sich vor uns.

Die ganze Fahrt haben sie in einem so unglaublich lauten Ton miteinander Gesprochen, dass wir gar nicht mehr hörten was der Bus „erzählt“. Wir setzten  uns wütend in eine Reihe, welche weiter hinten war (eigentlich hätten wir einfach was sagen sollen) und es war soooooo windig!

Wir machten die Tour jedoch noch fertig und gingen dann noch etwas zu essen einkaufen und spazierten gemütlich nach Hause.

Tag 10 – Langweilige sechs Stunden

Der Morgen begann wie jeder andere Arbeitstag. Viel zu früh.

Das Wetter entsprach auch unserer Laune; kalt, windig, regnerisch.

Ohne mich zu verlaufen bin ich auf der Station angekommen. Dies war bereits merkwürdig. Natürlich konnte ich nicht ankommen, ohne dass irgendetwas ist. Nein. Der Umkleideraum war geflutet. Ich kämpfte mich durch die 6mm Wasser und setzte mich auf einen Stuhl, wo ich mich versuchte um zu ziehen. Stellt euch vor wie bescheuert ich dort ausgesehen habe.

Umgezogen ging ich dann nach vorne und fragte nach, wo ich hin muss. Ich wurde in den Rapportraum begleitet.

Ich fühlte mich richtig unwillkommen. Ich wurde zwar vorgestellt, doch die Stationsführende von dem Tag würdigte mir keinen Blick.  Zum Glück bin ich nur drei Tage dort.

Heute durfte ich jemandem nachlaufen, welcher für 8 Patienten zuständig war.

Durch einen Patienten habe ich heute erfahren, dass die Engländer ihr Gesundheitssystem lieben, da dieses für jeden frei zugänglich ist.

Etwas überfordert war ich heute auch, ich wurde mit einem Patienten alleine gelassen, welcher auf die Toilette musste. Dieser wollte aufstehen und ich habe versucht ihm zu sagen, dass er sich lieber wieder setzen soll, da er keine Schuhe/Antirutschsocken trägt und der Pfleger einen Nachstuhl holen geht.
Auch wenn ich nur eine kurze Zeit wartete, mir kam es vor als wäre es eine Ewigkeit gewesen.
Der Pfleger kam. Natürlich hatte er nicht alles dabei und musste nochmals davon, der Patient begann wütend zu werden. Noch immer überfordert stand ich da, da ich eigentlich auch nicht dazu befugt bin irgendwas zu sagen oder zu machen während meinem Austausch.

Schlussendlich tauchte er dann jedoch auf.

Geschockt war ich um die Mittagszeit. Zwischen den sechs Betten in jenem Zimmer sass die Pflegende, welche am Handy war und herumtippte. Ich konnte es nicht fassen, dass man zwischen den Patienten das Handy hervor nimmt, für den Eigengebrauch.

Was ich auch gesehen habe war, dass dem Pflegenden die Blutdruckmanschette zu Boden fiel und er diese nicht aufgehoben hat. Er zog diese hinter sich her und benutzte sie dann am nächsten Patienten.

So wie’s aussieht werde ich morgen zu einer Operation gehen dürfen. Ich hoffe, dass es etwas am Gehirn ist, da ich dies als sehr spannend empfinde.

Ich bin auch froh, wenn diese Arbeitstage zu Ende sind, da ich nicht an einem Platz sein möchte, wo ich mich nicht willkommen fühle.
Wahrscheinlich werde ich diese Woche nochmals einen Post hochladen. Jedoch muss ich mal schauen, ob ich die Motivation dazu finde (Dies hier sind eigentlich Einträge aus meinem Lerntagebuch, welches ich schreiben sollte 😛 )

 

Bis dann!

 

Kai ❤

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