Archiv für den Monat Februar 2017

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Hallo meine Lieben ❤

Draussen lärmt Karneval durch die Strassen meiner Stadt und mein Freund hat sich verzogen, ist davor geflüchtet.
Nun sitze ich hier alleine in unserer süssen Wohnung und hab mir etwas Makeup ins Gesicht gepinselt.

Ich liebe orange und auch rote Lidschattenfarben, da diese meine grünen Augen besonders gut betonen.
Vor allem finde ich, dass rot eine Farbe ist, welche jeder tragen kann, egal welche Augenfarbe man hat! Sofort stechen die Augen hervor.
Auch nach dem weinen oder wenn man Heuschnupfen hat wird das weisse im Auge rot und die schöne Iris sticht besonders intensiv hervor.

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Ich habe für diesen Look folgendes benutzt:

Augen:

  • Urban Decay – Eyeshadow Primer Portion
  • Bronx Colors Eyeshadow –  SCS14
  • MorpheBrushes Eyeshadowpalette –  35F & 35U
  • Urban Decay Naked Basic1 – W.O.S. & Venus
  • Kat von D – Tattooliner Trooper
  • TooFaced – Better Than Sex Mascara

Augenbrauen:

  • Colourpop – Black ’n Brown

Lippen

  • Mac Cosmetics – Viva la glam

Gesicht

  • Mac Cosmetics – Mac Studiofix Powder
  • Anastasia Beverly Hills – MoonChild Glowkit – Star
  • Nyx Contouring Kit

Ich bin relativ zufrieden damit. Bis auf meine Augenbrauen. Was hab ich nur getan? Oder besser gesagt: Was hat meine Kamera getan? In echt sieht das nicht so ’schlecht gemacht‘ aus. Naja, ist ja auch egal. Sind ja nur Augenbrauen.

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By the way habe ich es endlich geschafft, mir einen Backdrop zu basteln, damit ich vor einer neutralen Fotowand Fotos machen kann und dazu auch noch gutes Licht habe. Natürlich Sonnenlicht, da ich kein Ringlight oder sonst was habe (Leider).

Ich wünsche euch hier mit einen guten Start in die neue Woche!

Bis bald!

 

Eure Kai ❤

Kann man liken – kann man lassen Facebookseite

Hallo meine Lieben ❤

Noch wenige Wochen und dann feiert mein Blog seinen ersten Geburtstag – YAY!

In der Zwischenzeit hat sich eigentlich viel geändert. Ich habe mich verändert, mein Schreibstil hat sich verändert, aus 2016 wurde 2017 uuund..

Ich habe eine Facebookseite erstellt.

Es hat mich so unglaublich viel Überwindung gebraucht, da ich eigentlich eine eher schüchterne Person bin, welche nicht unbedingt versucht aufzufallen.

Trotzdem habe ich sie erstellt und zwar aus dem Grund, dass ich meine Posts ab und zu auf meiner privaten Facebookseite poste und das nicht mehr unbedingt machen will. So erreiche ich die Leute, welche meine Posts lesen wollen und alle sind glücklich.

Muss man nicht gern haben, darf man aber.

Ich muss mich noch entschuldigen, dass ich die letzten zwei Wochen nichts gechrieben habe.

Ich musste ein Appartement für Brighton finden, zudem habe ich am 7. März meinen Kompetenznachweis, für welchen ich mich versuch meega anzustrengen bei der Arbeit. Die Abteilung ist Momentan auch relativ stark ausgelastet. Das heisst; Ich komm abends/nachts nach Hause und möchte nur noch schlafen. Ausserdem hatte ich in den zwei Wochen imer wieder zwischendurch nur einen einzelnen Tag frei, an welchem ich Praktikumsnotizen schrieb wie verrückt. Somit blieb das Bloggen etwas auf der Strecke.

Ab März habe ich wieder Schule. Somit habe ich auch wieder etwas mehr Zeit zum schreiben.
Anyway. Schaut doch mal auf meiner Facebookseite vorbei

 

https://www.facebook.com/kaiily.wordpress/

Ich wünsch euch einen guten Start in die neue Woche ❤

 

Eure Kai ❤

 

Schwules Blut

„Nein Schatz, ich will jetzt nicht. Ich muss doch jetzt 12 Monate auf Sex verzichten, damit ich zur Blutspende kann.“

Stellt sich die Schweiz das etwa so vor?

Ab Mitte 2017 dürfen Homosexuelle Männer oder auch MSM (Männer, die Sex mit Männer haben) in der Schweiz offiziell zur Blutspende gehen um sich Blut abzapfen zu lassen.
Endlich. Endlich sind wir da angekommen wofür so viele gekämpft haben. Gleichberechtigung für Homosexuelle Männer.

Natürlich, wie sollte es auch sonst sein, da ist noch ein „aber“.
Männer, welche mit Männern Geschlechtsverkehr haben, dürfen erst zum Blut spenden nachdem sie zwölf Monate keinen Sex hatten.

Okay, ja. Es ist ein Fortschritt und das finde ich toll. Es ist ein grosser Schritt in die richtige Richtung. Trotzdem stelle ich mir die Frage: Wer verzichtet freiwillig ein ganzes Jahr auf Geschlechtsverkehr um sich etwas Blut abzapfen zu lassen?
Würdet ihr das tun?

Ich spreche jetzt nicht von den Männern, welche ein Jahr keinen Sex hatten (sei es, weil sie nicht wollen oder weil sie keinen Partner haben). Sondern von jenen, welche in einer Beziehung leben oder halt auch gerne ihre Bedürfnisse befriedigen.

In vielen Schweizer Zeitungen, zwischen „Delphin mit T-Shirt gesichtet“ und den, mich wütend machenden „Trump Beiträgen“,  war es natürlich das Thema. Ich persönlich lese dann gerne auch Mal die Kommentare von anderen Lesern, da es mich interessiert, wie andere Menschen ticken. Ist eine doofe Eigenschaft, ich sollte unbedingt damit aufhören, da mich das nur wütend macht.

„Ich würde lieber sterben als von einem Schwulen Blut zu erhalten.“

So eine Leserin. Wow. Mir blieb direkt die Spucke weg. Ich konnte es nicht fassen. Lieber sterben, als von einem Mann, welcher Homosexuell ist Blut zu erhalten. Nun gut. Somit hätten wir dann eine homophobe Person weniger auf der Welt.

Dies ist eine Aussage, welche keine Seltenheit trägt. Viele Menschen haben Angst davor Blut von Homosexuellen Männern zu erhalten. Doch weshalb?
Die meisten befürchten wahrscheinlich, dass das Blut nicht getestet wurde oder nicht sicher ist und man dann eine Krankheit erleitet.
Der Spender wird getestet und es gibt auch Kriterien (siehe weiter unten) für die Spender. Zudem besteht ein Restrisiko für Empfänger, auch wenn der/die SpenderIn Heterosexuell ist. Kann ja jeder den HI-Virus erlangen und nicht nur Schwule.

Auch das Vorurteil, dass Schwule Männer einander nicht treu sind oder viele Sexpartner haben (was ich natürlich jedem Mensch gönne – wenn er dies möchte) wurde auch schön in den Vordergrund gestellt.

Als ob sich die sich dran halten würden! Geht’s noch?! Wir sind ja alle Menschen aber von schwulen Blut zu bekommen, da sage ich klar und deutlich: „Nein danke!“ Also liebe Leute aufpassen von wem ihr Blut bekommt.

Die Rechtschreibung wurde von diesem Kommentar verbessert, damit ihr es nicht noch entziffern müsst.

„Schwules Blut“, dass muss etwas sein, wovor viele Leute Angst haben. Übrigens, liebe Männer. Nur weil ihr „Schwules Blut“ bekommt werdet ihr nicht automatisch auch Homosexuell :).

Ich habe jedoch nicht nur negative Kommentare gelesen. Es gibt auch Leute, welche die 12 Monate bereits als gut empfinden und dies auch als einen Schritt nach vorn sehen.
Auch Kommentare waren zu lesen, dass dies noch immer nicht genug ist.

Genau betrachtet ist es noch immer diskriminierend. Ich habe Freunde gefragt, ob sie um zur Blutspende zu gehen auf Geschlechtsverkehr verzichten würden. Von überall bekam ich nur ein entsetztes ‚Nein‘.
Einige äusserten auch, dass Heterosexuelle Menschen jeden flachlegen können den sie wollen und trotzdem zur Spende dürfen.

Dies ist natürlich nicht ganz richtig. Auch Heterosexuelle haben einige Voraussetzungen:

Die wichtigsten Kriterien zur Blutspende:

  1. Guter Gesundheitszustad
  2. Alter für Erstspender zwischen 18 & 60 Jahren, für Mehrfachspender bis 75 Jahre
  3. Mindestens 50kg schwer
  4. Keine grösseren Operationen und keine Geburt in den letzten zwölf Monaten
  5. Keine Risikosituationen (Drogen, neue und wechselnde Sexualpartner)
  6. Keine Einnahme bestimmter Medikamente
  7. Wartefristen nach Aufenthalten in Ländern mit spezifischen Infektionskrankheiten
  8. Keine Tätowierungen oder Piercings innerhalb der letzten vier Monate
  9. Keine Aufenthalte im Vereinigten Königreich (UK) von mehr als sechs Monaten zwischen 1980 und 1996
  10. Keine Bluttransfusion erhalten seit 1980

Schauen wir uns doch mal den 5. Punkt an. Ich habe die Informationen von der Blutspende.ch Seite.  Wenn man dort auf den fünften Punkt drückt, erhält man mehr Infos:

„Gewisse Verhaltensweisen bergen statistisch gesehen die Gefahr der Übertragung von gefährlichen Infektionskrankheiten. Im Interesse der Blutempfänger müssen solche Risikosituationen berücksichtigt werden. Zu Risikosituationen im Bereich des Blutspendens gehören unter anderem: 

  • Sexuelle Kontakte mit wechselnden Partnerinnen oder Partnern bzw. mit einem Partner oder einer Partnerin, die man erst seit weniger als vier Monaten kennt
  • Sexuelle Kontakte unter Männern
  • Früheres oder gegenwärtiges Spritzen von Drogen
  • Sexuelle Beziehungen zu Personen, bei denen der HIV-Test positiv ausgefallen ist oder die an Syphilis, Hepatitis B oder C erkrankt sind“

Gut, eine Sperre, jedoch nur vier Monate, wenn man zB den Partner nicht kennt/wechselt.
Das ist nichts. Absolut nichts. Man muss nicht auf Sex verzichten sondern nur vier Monate auf die Blutspende.

Was ich mir für die Zukunft erhoffe?

Gleichberechtigung für alle.

Ende der Homophobie.

Ich hoffe wirklich, dass alle das Selbe recht haben, auch wenn es ums Blutspenden geht.
Wer möchte schon 12 Monate auf ein menschliches Bedürfnis verzichten um Blut zu spenden?

Im Moment herrscht eine Blut Knappheit und man ist auf jede einzelne Spende angewiesen. Schade lässt man nicht auch die spenden, welche auch spenden möchten.

Es ist ein Schritt nach vorne, wie ich bereits schon geschrieben habe. Jedoch liegt noch ein weiter Weg vor uns.

Wenn ihr euch zum Thema Blutspende informieren wollt – schaut doch auf der folgenden Website vorbei (CH):

http://www.blutspende.ch/

Somit wünsche ich euch ein schönes Wochenende

Eure Kai ❤